Ziggy Kinder – Akrobatik (2006)

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„Ziggy Kinder ist diplomierter Geklöppelkünstler, ein regelrechter Beat-Akrobat. Wenn der Albumtitel schon so gut passt, darf doch auch mal eine platte und fast schon zu offensichtliche Analogie als Einstieg herhalten, denn sie stimmt einfach. Kinder, ein Kölner Produzent, der in letzter Zeit schon mit einigen Maxis auf Ware von sich reden machte, malt sich sein Debütalbum mit sämtlichen Farben der Minimal-Palette aus: mit überraschenden rhythmischen Verschiebungen und Stop-and-go-Breaks, die sofort mitreißen, mit gefinkelten Beats und Sounds, die immer wieder anmuten wie durch einen Ideen-Kompressor gequetscht.

Auf dem so entstehenden Klangbild verteilt Kinder seine verspielten Melodien und einen speziellen “Glücksbotenstoff” und lässt damit durch die Stücke hindurch seine sonnige Persönlichkeit scheinen. Auch wenn der Fokus eindeutig auf Tracks und dem Dancefloor liegt, stellt Ziggy Kinder genug Überraschendes an, um über die Länge eines ganzen Albums spannend zu bleiben. Die üblichen “Super für zu Hause und im Club”-Kompromisse interessieren ihn nicht, denn er packt zwischen die pumpenden Schläge der Bassdrum immer so viel Hirnmassierendes, dass seine “Akrobatik” sowieso auch gehört und eben nicht nur getanzt werden kann.“ (http://www.intro.de/platten/kritiken/23035252)

2 Gedanken zu „Ziggy Kinder – Akrobatik (2006)“

  1. ..ich hab natürlich bei cartier geschaut, klar… 😉
    aber eine hübsche zusammenstellung von musizierenden menschen gibts da. ich geh jetzt mal nach sachen von grand national suchen.
    die dahingehauchten sachen a la carla sarkozy sind nicht so meins….

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