Ungleiche Bildungschancen

Auf den Seiten des Wissenschaftszentrum für Sozialforschung befindet sich ein pdf von Johannes Uhlig, Heike Solga und Jürgen Schupp zum Titel: „Ungleiche Bildungschancen: Welche Rolle spielen Underachievement und Persönlichkeitsstruktur?“. Als Underachievement wird „als Besuch eines Schultyps definiert, der unterhalb des jeweiligen individuellen
kognitiven Lernpotenzials von Jugendlichen liegt“. Die in dem Papier durchgeführten Analysen, „zeigen, dass das Risiko eines Underachievement und damit die Entdeckung vorhandener Lernpotenziale stark von der sozialen Herkunft der Kinder abhängen. Verteilungsunterschiede in Persönlichkeitsstrukturen nach sozialer Herkunft spielen dafür allerdings keine Rolle. Vielmehr haben Persönlichkeitseigenschaften einen stärkeren Einfluss auf den Schulerfolg von Kindern mit akademisch gebildeten Eltern – und nicht, wie wohl häufig eher erwartet wird, bei Kindern von Eltern ohne akademischen Abschluss. Ferner deuten die Befunde darauf hin, dass nicht Leistungs-, sondern eher Unterschiede in Bildungsentscheidungen das höhere Risiko eines Underachievement von Kindern aus nicht-akademischen Familien verursachen.“ (http://bibliothek.wzb.eu/pdf/2009/i09-503.pdf)

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