Tindersticks – The Hungry Saw (2008)


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Mit den Tindersticks verbinden sich Erinnerungen an eine Zeit, in der der Pop geboren wurde und ihn fast alle der Branche mal streicheln wollten. Aber nicht alle. Eine Ausnahmeerscheinung waren schon damals die Tindersticks, die ihren verträumten Melodien unterstrichen von der melancholisch-kräftigen Stimme Stuart A. Staples nachhingen. Kontinuierlich bastelten sie introvertiert an ihrem Sound und lieferten, nach immerhin fünf oder sechs Jahren des Wartens ihr bedrückendes und/oder beglückendes Album „The Hungry Saw“ ab. Deutlich wird, dass sie sich ihrer Stärken bewusst sind und diese auch ausspielen. Keine Effekthascherei, kein großes Tam-Tam, eine klassische Intrumentierung reicht aus, wieder eine Melancholie in die Landschaft zu bringen, wie sie für diese Zeit so passend erscheint. Die Sonne scheint und zeigt sich von ihrer besten Seite. Aber ich kann den November schon riechen…

Infos zum Album auf der Webseite der Band: http://www.tindersticks.co.uk/yesterdays/recordings/the-hungry-saw/

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