Schlagwort-Archive: Web2.0

Facebook mit neuen AGBs

facebook.com, die Community-Plattform, hat ihre AGBs geändert, was in der Onlinewelt für einiges Aufsehen sorgt. Grund ist, dass sich facebook das Recht einräumt, „eine unabänderliche, unbefristete, nicht exklusive, übertragbare, hiermit vollständig bezahlte, weltweit gültige Lizenz (mit dem Recht sie weiter zu lizenzieren), alle Nutzer-Inhalte zu verwenden, kopieren, veröffentlichen, streamen, speichern, öffentlich aufzuführen, zeigen, übertragen, scannen, neu zu formatieren, verändern, redigieren, übersetzen, auszugsweise zu nutzen, adaptieren und zu verbreiten, die Sie bei Facebook einstellen“ (http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,608116,00.html). Im Klartext, jede Information über Nutzer, die sie über sich selbst Preis geben, kann von facebook beliebig weiter verwendet werden.

Darüber hinaus hat es facebook bislang nicht geschafft, die AGBs vollständig ins Deutsche übersetzt, in das Netz zu stellen. So stellt sich neben dieser kleinen Änderung die Frage, inwieweit diese AGBs in Deutschland Gültigkeit haben. Da das jedoch erst von richterlicher Seite geklärt werden muss, können die Daten derweil wild weitergegeben werden.

Eine Möglichkeit, gegen den potentiellen Datenmissbrauch vorzugehen, wäre eine sofortige Löschung des Accounts.

Mehr zum Thema bei spiegel.de, tagesschau und der süddeutschen

Die Entstehung des Begriffs Web2.0

Auf Podcampus wird in zwei Episoden die Entstehung des Begriffs Web2.0 im weiteren Sinn vorgestellt. Durch dei Episoden führen Christian Czarnowske, Detlef Hutsch und Patrick Vetter. Neben Studenten und Informatikern kommen unter anderem auch Steve Wheeler und Graham Attwell im Streitgespräch sowie Jay Cross in einem Einzelinterview zu Wort. Im weiteren Verlauf der Episode werden die Strukturen virtueller Gemeinschaften sowie sozialer Netzwerke beleuchtet, um abschließend zu klären, an was es der Erwachsenen- und Weiterbildung möglicherweise noch mangelt. Zu den Podcasts gehts auf folgendem Link http://www.podcampus.de/node/1753

Vorlesungsmitschrifte gemeinsam online erstellen

Wer von den Studierenden kennt das nicht: ein Arzttermin, verspäteter Nahverkehr auf dem Weg zur Uni oder Vorlesungsüberschneidungen. Das Problem: Mitschriften müssen von Kommilitonen kopiert werden. Aber hat mein Nachbar gut zugehört? Oder auch mit dem gleichen Fokus die Vorlesung besucht, wie ich? In Österreich gibt es die Webseite skriptenforum.net, die die gemeinsame Zusammenstellung von Vorlesungsmitschriften online ermöglicht. Die Dozenten sind zur MItarbeit eingeladen. Gute Idee, finde ich. Mehr unter http://www.skriptenforum.net

Studieren mit Web2.0

„Die Mehrheit der deutschen Studierenden (73%) bewegt sich täglich zwischen einer und drei Stunden aktiv im Internet, ein knappes Viertel surft sogar vier bis sechs Stunden pro Tag. Dabei greifen die Studierenden unter verschiedenen Internetangeboten besonders häufig auf die Online-Enzyklopädie Wikipedia und auf Social Communities wie StudiVZ, FaceBook, MySpace oder Xing zu.

Diese netzgestützten Gemeinschaften dienen überwiegend der Kommunikation mit Freunden, werden aber immerhin von einem guten Drittel der Studierenden auch für den Austausch über Themen des Studiums genutzt. Dies sind Ergebnisse einer repräsentativen HISBUS-Online-Umfrage, die im September und Oktober dieses Jahres unter mehr als 4.400 deutschen Studierenden durchgeführt worden ist. Initiatoren der Erhebung, in deren Mittelpunkt die studentische Nutzung von Web 2.0-Applikationen und von verschiedenen E-Learning-Angeboten steht, sind die HIS Hochschul-Informations-System GmbH und das Multimedia Kontor Hamburg (MMKH). Die Ergebnisse wurden – zeitgleich mit der Veröffentlichung des Projektberichts – von Dr. Bernd Kleimann (HIS) und Dr. Marc Göcks (MMKH) heute auf der Tagung „Campus Innovation“ in Hamburg vorgestellt.“ (http://www.his.de/presse/news/ganze_pm?pm_nr=395)

Hier geht es zur gesamten Studie als kostenfreien Download

Web2.0 Storytelling

Geschichten haben gewöhnlich einen Anfang, einen Mittelteil und ein (hoffentlich gutes Ende), wenn man diesen am Lagerfeuer lauscht oder in einem Buch liest und weisen damit eine gewisse Linearität auf. Das Publikum hört gewöhnlich dem Erzähler zu Bryan Alexander (NITLE) und Alan Levine (NMC) zeigen auf, wie sich diese Gewohnheit im digitalen Zeitalter verschiebt. Geschichten im Netz zeigen ein offenes Ende, verzweigt, verlinkt, medienübergreifend, unvorhersehbar und entdeckend. Gerade das Web2.0 trägt zu diesem Kulturwandel durch „Mikrocontent“ und „social software“ bei, indem viele Autoren einen Text prägen.

Hier gehts zum Text: http://connect.educause.edu/

Wikipedia in der Lehre und die Frage des Plagiarismus

Auf den Seiten des Portals e-teaching.org findet am 3.11.2008 14 Uhr eine virtuelle Vorlesung von Dr. Klaus Wannemacher (HIS) zu o.g. Thema statt, welche frei zugänglich ist (und sicher, wie die bisherigen auch, konserviert wird). Die Vorlesung kann unter folgender Adresse angesehen werden: http://www.e-teaching.org/community/communityevents/ringvorlesung/

Ich zitiere mal den Einführungstext:

„Ist Wikipedia eine legitime Quelle für studentische Arbeiten? Viele Lehrende kritisieren die Copy-and-Paste-Praktiken ihrer Studierenden. Wie Wikipedia aktiv für verschiedene Szenarien und Aufgabenstellungen in der Lehre genutzt werden kann stellt Dr. Klaus Wannemacher (Hochschulinformations-System GmbH) im Rahmen der virtuellen Ringvorlesung dar. Insbesondere wird er dabei auch auf das – im Kontext mit Wikipedia oft diskutierte Thema – Plagiarismus in studentischen Qualifikationsarbeiten eingehen. Dr. Klaus Wannemacher ist seit 2002 E-Learning Consultant bei der HIS GmbH im Bereich Hochschulentwicklung. Aufmerksamkeit er-langte er durch die Veröffentlichung interessanter Studien zum The-ma E-Learning an Hochschulen (Z.B. „E-Learning-Strategien deut-scher Universitäten. Fallbeispiele aus der Hochschulpraxis“ (Hannover 2005) und „E-Learning an deutschen Fachhochschulen. Fallbeispiele aus der Hochschulpraxis“ (Hannover 2006; beide mit Bernd Kleimann). Die Veranstaltung steht allen Interessierten offen. Während der Live-Übertragung des Vortrags im Web können die Teilnehmer/innen ihre Fragen im Chat direkt an den Referenten stellen. Nach der Veran-staltung besteht außerdem die Möglichkeit, im e-teaching.org-Forum weitere Fragestellungen zu diskutieren. Die Aufzeichnung des Vor-trags kann auch später noch auf e-teaching.org abgerufen werden. Der Webcast ist Teil des e-teaching.org-Themenspecials „Web 2.0 in der Lehre“. Bis Anfang Dezember bietet das Informationsportal zum Einsatz digitaler Medien in der Lehre zahlreiche Artikel, Praxisberich-te sowie Veranstaltungen zum Thema Web 2.0.“ (ebd.)

Blogs geben Lernen wieder Sinn

Unter dem oben genannten Titel hat Lisa Rosa in der TAZ einen Artikel (15.10.08) zur Bedeutung und dem Nutzen der Web2.0 Komponenten im Lernen (in Schulen) verfasst. Neben einigen Anforderungen sind auch ein paar schöne Beispiele aus dem Schulalltag vorgestellt.

„Computer und Web 2.0 passen nicht in den alten Unterricht. Sie erzwingen ein neues, partizipatives Lernen, das nicht mehr lehrerzentriert ist.“ (weiterlesen)

Web 2.0 in der Lehre

Auf den Seiten des Portals e-teaching.org wurde jüngst das Themenspezial Web2.0 in der Lehre eingerichtet.

Im Mittelpunkt des Themenspecials … steht die Praxis: Welche Chancen bieten Wikis, Weblogs, Social Bookmarking und Social Tagging und andere neue Tools in der Lehre – und welche Grenzen hat der Einsatz? Wie können Lehrende und Studierende mit der Vielfalt der neuen Werkzeuge umgehen? Was ist inhaltlich und didaktisch sinnvoll? Diese und zahlreiche andere Fragen behandelt unser aktuelles Themenspecial mit neuen redaktionellen Beiträgen, Verweisen auf zahlreiche Fundstellen im Portal und einer Reihe von Community-Live-Veranstaltungen.
Zum ersten Mal finden Sie auch Beiträge unserer Leserinnen und Leser im Portal. Den Beginn macht eine bunte Mischung zum Einsatz verschiedener Web 2.0-Technologien in der Lehre in verschiedenen Formaten vom E-Teacher-Portrait bis zum Vodcast. Ab Mitte Oktober geht es schwerpunktmäßig um den Einsatz von Blogs; von Mitte November an stehen dann Wikis im Mittelpunkt.“ (http://www.e-teaching.org/specials/web20)