Schlagwort-Archive: Web2.0

Videos zur Campus Innovation und dem Konferenztag Studium und Lehre 2009 online

Auf den Webseiten von podcampus sind seit einiger Zeit die Videos der Campus Innovation sowie dem Konferenztag Studium und Lehre aus dem Jahr 2009 online.

Für Interessanten sind unter anderem folgende Themen verfügbar

Prof. Dr. Gabi Reiman „Königsweg oder Sackgasse? ePortfolios für das forschende Lernen“

Prof. Dr. Peter Baumgartner „Implementierungsstrategien für ePortfolios an (österreichischen) Hochschulen“Prof. Dr. Heinz Mandl „Warum scheitert bislang die nachhaltige Implementation von eLearning in der Hochschule?“Prof. Dr. Helmut Krcmar „Informationsmanagement an Hochschulen: Doch ein Kampf gegen Windmühlen?“Prof. Dr. Dr. habil. Godehard Ruppert „Bologna 2010: IT als Ursache oder Wirkung von Hochschulentwicklung“Dr. Jochen Robes „eLearning für selbstorganisierte Lerner oder: Didaktik in Zeiten des Web 2.0“

Gesis – Recherche Spezial zu „Web2.0 – Alle machen mit!“

Das Gesis – Leibnitz-Institut für Sozialwissenschaften liefert im Informationsdienst „Recherche Spezial“ 2010 einen Überblick über die aktuelle Diskussion in der Literatur zum Thema „Web2.0 – Alle machen mit!“ Dabei bündelt der Informationsdienst „Recherche Spezial“ neueste Literatur- und Forschungsnachweise – nicht nur zu Web2.0, sondern „zu aktuellen gesellschaftspolitischen und sozialwissenschaftlichen Themen. Die Nachweise entstammen den GESIS-Datenbanken SOLIS und SOFIS sowie den sechs englischsprachigen sozialwissenschaftlichen Datenbanken des Herstellers Cambridge Scientific Abstracts (CSA). Dieser exemplarische, themenspezifische Ausschnitt aus unseren Datenbanken vermittelt einen raschen und gleichzeitig fundierten Überblick zu gegenwärtigen Forschungsfeldern der Sozialwissenschaften.“ (http://www.gesis.org/forschung-lehre/gesis-publikationen/servicepublikationen/recherche-spezial)

Speziell zum aktuellen Thema finden sich auf 60 Seiten Literaturverweise und Abstracts zu folgenden Unterthemen:

  • Kommunikation im Zeitalter des Internets
  • Web 2.0 – Das partizipative Netz
  • Dimensionen der Blogosphäre
  • Virtuelle Gemeinschaften und soziale Netzwerke im Internet
  • Anwendungsbeispiele: Partizipation zwischen Facebook, YouTube und Xing sowie
  • Politische Nutzung des Web 2.0

Alle Infos unter: http://www.gesis.org/fileadmin/upload/dienstleistung/fachinformationen/recherche_spezial/RS_10_01_Web2_0.pdf

Dossier: eLearning aus Sicht der Studierenden

Auf den Seiten der Zürcher Fachhochschule wurde ein Dossier zum Thema „E-Learning aus Sicht der Studierenden“ veröffentlicht. Folgende Themen werden dort besprochen:

Weiterhin gibt es eine Sammlung von Links zu Studierendenbefragungen und Studien zum Einsatz von eLearning und Web2.0

Jugendliche und Web2.0

passenderweise zum letzten Eintrag findet sich auf den Seiten des Hans-Bredow-Instituts ein Projektblog, in welchem die Ergebnisse der Studie „Jugendliche und Web2.0“ vorgestellt werden. So stellten die Forscher fest, dass in der Gruppe der 12-24jährigen die „meistgenutzten Angebote des Social Web YouTube (89 Prozent Nutzer) und Wikipedia (85 Prozent)“ (Quelle: http://www.lfm-nrw.de/downloads/zusammenfassung_socialweb.pdf, 6) sind.

Insgesamt hat das Team sechs Handlungstypen bei der untersuchten Nutzergruppe bzgl. des Umgangs mit Web2.0 ausgemacht. Das wären:

  • „Handlungstyp (1): „Die kreativ-engagierte Social Web-Nutzung auf unterschiedlichen Ebenen“ – der selbstbewusste, neugierig-kompetente Umgang mit Social Web-Angeboten;
  • Handlungstyp (2): „Der intensive, initiative und kritische, aber konventionelle Umgang mit dem Social Web“ mit hoher Relevanz für das Beziehungsmanagement – das Internet allgemein wird intensiv zum Informationsmanagement genutzt;
  • Handlungstyp (3): „Der intensive und kommunikativ-initiative Umgang mit dem Social Web“ zur Kontaktpflege und Selbstdarstellung;
  • Handlungstyp (4): „Dabei sein ist alles“ – das Social Web wird vornehmlich zum Beziehungsmanagement eingesetzt, sonst erweist sich die Social Web-Nutzung als unauffällig und eher unspezifisch;
  • Handlungstyp (5): „Der kritisch-selektive Umgang mit dem Social Web als Mittel zum Zweck“ – insbesondere zur Beziehungspflege und zur Information;
  • Handlungstyp (6): „Das Social Web zur Kompensation bei sozialen Problemen“ – die intensive und initiative Nutzung mit hoher Relevanz in einem problembelasteten Alltag.“ (ebd, 8 f.)

Dass die Jugendlichen nicht nur Killerspiele spielen, sondern das Netz für die Kommunikationsbedarfe bewußt einsetzt, wurde in der Studie deutlich: „Die meisten befragten Jugendlichen und jungen Erwachsenen, so Ergebnisse der qualitativen Teilstudie, nutzen das Social Web „friendship-driven“; für sie ist die Chance zum Beziehungsmanagement das wichtigste Motiv zur Social Web-Nutzung.“ (ebd.pdf, 9) Dies gilt jedoch stärker für Mädchen als für Jungen (ebd., 10)

Daneben gibt es diejenigen, die auch selbst aktiv Inhalte ins Netz stellen und Web2.0 Applikationen nutzen: „Einige Jugendliche – dabei handelt es sich tendenziell stärker um formal höher gebildete und besonders engagierte Jungen – nutzen das Social Web „interest-driven“; sie lassen einen kreativen Umgang mit dem Social Web erkennen, indem sie eigene
Inhalte schaffen“ (ebd, 9)

Wissenschaftlich Arbeiten mit Web2.0

Auf den Seiten des „e-learning and education“ Journals (eleed) findet sich eine Onlinestudie zum Thema „Wissenschaftliches Arbeiten im Web 2.0“  von Daniel Koch. Die Studie zeigt, dass auch in der Wissenschaft Wikipedia für eine Eingangsrecherche genutzt wird, Web2.0 Anwendungen selbst jedoch nur geringe Verbreitung und insbesondere Nutzung bei Wissenschaftlern erfährt.

Insgesamt sieht die Verteilung der Nutzung von Web2.0 Anwendungen (z.B. Wikipedia, social networks, Blogs usw) auf die einzelnen Fachgebiete folgendermaßen aus:

Blogs werden in geringem Maße gelesen, unter zehn Prozent der befragten Wissenschaftler führen einen Blog für private oder wissenschaftliche Zwecke.

Wikipedia hingengen findet höhere Akzeptanz bei den Wissenschaftlern. Immer greifen 30% mehr als dreimal pro Woche auf Wikipedia zurück. Ein interessanter Trend.

Mehr zur Untersuchung findet sich unter der Adresse: http://eleed.campussource.de/archive/5/1842, von welcher ich auch die Grafiken entnommen habe.

Wissenstrieb statt Eigennutz

„Neues zur Massenintelligenz: Warum Wikipedia funktioniert“ titelt die Süddeutsche einen Beitrag zur Wissensgenese im Netz, wie es derzeit bei Wikipedia passiert. Ein Beitrag, der auch für Studierende und Lehrende an Unis ganz interessant ist, da hier doch des öfteren darüber diskutiert wird, ob Wikipedia als Quelle für wissenschaftliche Arbeiten genutzt werden darf. In der Regel ein schönes Mensathema am Mittagstisch mit den Kollegen, welches auch mir immer wieder zeigt, wie unterschiedlich die Kollegen über das „Phänomen“ denken und mit diesen umgehen. Insofern spricht mir der Artikel schon ein wenig aus dem Herzen 🙂

Mehr unter: http://www.sueddeutsche.de/x5C38s/2916540/Wissenstrieb-statt-Eigennutz.html

Journalismus im Internet

Von Februar 06 bis August 08 beschäftigen sich ein Projektteam unter Leitung von Prof. Dr. Neuberger aus dem Institut für Kommunikationswissenschaft der Uni Münster mit dem Thema „Journalismus im Internet“. Zentrale Frage war, „wie Leistungen der aktuellen Öffentlichkeit im Kontext des Internet erbracht werden, welche Strukturen sich dafür herausbilden und welche Akteure sie erbringen. Mit „Vermittlungsleistungen“ sind Beobachtungs-, Validierungs- und Orientierungsleistungen gemeint, die in den traditionellen Massenmedien Redaktionen mit beruflich tätigen und ausgebildeten Journalisten erbringen, die sich an ein disperses Massenpublikum richten.“ (http://egora.uni-muenster.de/ifk/forschen/vermittlungsakteure-strukturen-leistungen-internetoeffentlichkeit.shtml)

Vereinfacht ging es darum, zu untersuchen, wie das Verhältnis von Webblogs u.ä. zum klassischen Journalismus steht. Befragt wurden 44% der ermittelten Internetredaktionen. „Die Forschungsergebnisse lassen vermuten, dass weder partizipative noch technische Angebote den beruflich ausgeübten Journalismus verdrängen“ (ebd.) Vielmehr steht das Motto „Ergänzung statt Konkurrenz“ im Vordergrund. So arbeiten Redaktionen stark mit z.B. Wikipedia, dessen Zuverlässigkeit als hoch eingeschätzt wird. Weiterhin spielen Web2.0 Anwendungen eine Rolle bei der Arbeit von Onlineredaktionen. Qualität der Produkte ist wichtig, Spiegel online dient hier vielen als Maßstab.

Interessant ist ein Dilemma: während das Internet eine ernste Konkurrenz für klassischen Journalismus darstellt, ist es im www kaum möglich, Bezahlprodukte erfolgreich zu etablieren. D.h., „Einerseits muss er sich im Internet engagieren, andererseits fehlt ihm dort ein Geschäftsmodell.“ (ebd.)

Mehr zu dem Projekt unter: http://egora.uni-muenster.de/ifk/forschen/vermittlungsakteure-strukturen-leistungen-internetoeffentlichkeit.shtml

twittermap

Spätestens seit dem Wahlkampf von Obama ist „Twittern“ auch in Deutschland angekommen. Aber wer twittert in Deutschland? Gibt es Nachbarn, die es tun? Oder der Freund? Oder gar keiner im Ort? Twittermap.de zeigt die Twittergemeinschaft auf einer Karte, schön gemacht mit ihren Beiträgen wird man virtuell durch ganz Deutschland getragen und kann schauen, wer wo was twittert. Mehr unter http://www.twittermap.de/

studiVZ: Frauen wollen Reden, Männer wollen Dates

studiVZ ist gerade unter Studierenden mittlerweile ein beliebtes Onlineportal zum „Netzwerkeln“. An der An der Hochschule für Film und Fernsehen in Potdam-Babelsberg gabe es eine Untersuchung zum Nutzerverhalten in studieVZ. So führen Frauen in diesem Netz gern soziale reale Kontakte weiter und nutzen das Netz zum Austausch mit Freund(inn)en, während Männer gern auch neue Profile aufrufen. Dies hat auch wieder Konsequenzen für die Selbstdarstellung.

Interessant an der Untersuchung: Sie wurde von Studierenden des Studiengangs Medienwissenschaft durchgeführt.

Zum Forschungsbereicht (39 Seiten) geht es hier: http://www.hff-potsdam.de/fileadmin/hff/dokumente/aktuelles/Medienwiss_Forschungsbericht_studivz.pdf