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8. Medienpädagogischer Podcast: Medienpädagogik in der Schule

(Bildquelle: http://schwyz.phz.ch/seiten/bilder/ict+medienpaedagogik.jpg)

Der 8. Medienpädagogische Podcast bereicherte unser Seminar Medienpädagogik mit einem Diskurs einiger Persönlichkeiten aus Politik und TV, einem Pädagogen und einem Studenten. Das Seminar folgte der Frage, wozu Medienpädagik im schulischen Handeln überhaupt notwendig ist und welche bildungspolitischen, pädagogischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Faktoren diese bedingen.

Ich lade herzlich ein, dieser kleinen Runde zu lauschen. Den Podcast erstellten Mike Graff, Michael Latterner und Thomas Theobald. Herzlichen Dank den Studenten für die liebevolle Arbeit.

Hier gehts zum Podcast: 8. Medienpädagogik in der Schule

Verwendete Quellen:

Hüther, Jürgen & Schorb, Bernd (Hrsg.) (2005): Grundbegriffe Medienpädagogik (4., vollst. neu konzipierte Aufl). München

Sander, Uwe; von Gross, Friederike; Hugger, Kai-Uwe (Hrsg.) (2008): Handbuch Medienpädagogik. VS Verlag für Sozialwissenschaften

Samplequellen:

Titelmelodie von ZDF – Was nun? Quelle: YouTube (http://www.youtube.com/watch?v=wlerrJQxp88 (Was nun, Frau Merkel?))

Zitate von Reich-Ranicki, Quelle: YouTube

http://www.youtube.com/watch?v=NibmTewUF_o (Marcel Reich-Ranicki im Gespräch mit Thomas Gottschalk über das Niveau des Deutschen Fernsehens – 17.10.2008 – (komplett)

http://www.youtube.com/watch?v=RZsya5bzhhs (Marcel Reich-Ranicki im RTL-Interview über den Deutschen Fernsehpreis)

http://www.youtube.com/watch?v=fSpqs1kYra8 (Streit beim Literarischen Quartett (ZDF)

http://www.youtube.com/watch?v=-C4D34UelHA (Marcel Reich-Ranicki lästert über Biolek)

Zitate von Angela Merkel, Quelle: Youtube

http://www.youtube.com/watch?v=wlerrJQxp88 (Was nun, Frau Merkel?)

http://www.youtube.com/watch?v=FCsMGLVk8NY (Tourstart mit Angela Merkel)

http://www.youtube.com/watch?v=SD939Q6LxRg (Interview mit Bundeskanzlerin Angela Merkel)

„Nextframe“-Werbespot, Quelle: YouTube

Link: http://www.youtube.com/watch?v=A6Wl6dUhXtU (Louis: Neue Medien)

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Muss/Kann die Schule erziehen?

11. Heidelberger Dienstagsseminar am 4.11.08, 18-20 Uhr (Anfahrt) zum Thema: „Muss-kann-darf die Schule erziehen?“ (Prof. Dr. Udo Rauin, Universität Frankfurt)

„Ziel des diesjährigen Dienstagsseminar ist es, sich mit der Fragestellung „Erziehung in der Schule“ kritisch auseinander zu setzen. Durch verschiedene Annäherungsweisen an das Thema sollen Anhangspunkte für die sich verändernden Gesellschaftsstrukturen herausgestellt und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Schule sowie auf die Lehreraus- und -weiterbildung diskutiert werden.

Muss die Schule erziehen – weil die Eltern mit dieser Aufgabe zunehmend „überfordert“ sind und die Schule die einzige Institution ist, die alle Kinder erreicht? Aber auch, weil im Bildungsplan vom Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schule die Rede ist?

Kann die Schule überhaupt erziehen – hat sie die dafür notwendigen Ressourcen und Einflussmöglichkeiten auf die Schülerinnen und Schüler oder ist das nur ein frommer Wunsch, der in Präambeln und Leitbildern steht, der aber keiner Realität entspricht?

Darf die Schule sich überhaupt anmaßen, die Kinder zu erziehen oder dringt sie damit in das angestammte Hoheitsgebiet der Eltern ein? Verstößt sie mit diesem Anspruch eventuell gar gegen Artikel 6, Abs. 2 des Grundgesetzes?“ (http://www.weiterbildung-ph.de/content/heidelberger_dienstagsseminar/index_ger.html)

Blogs geben Lernen wieder Sinn

Unter dem oben genannten Titel hat Lisa Rosa in der TAZ einen Artikel (15.10.08) zur Bedeutung und dem Nutzen der Web2.0 Komponenten im Lernen (in Schulen) verfasst. Neben einigen Anforderungen sind auch ein paar schöne Beispiele aus dem Schulalltag vorgestellt.

„Computer und Web 2.0 passen nicht in den alten Unterricht. Sie erzwingen ein neues, partizipatives Lernen, das nicht mehr lehrerzentriert ist.“ (weiterlesen)

Cornelsen: Kontext Schule

Auf den Seiten des Cornelsen-Verlags findet sich u.a. eine Rubrik „Kontext Schule„. Hier finden sich die Unterkategorien zum „Blickpunkt Bildung“ sowie „Schule und Unterricht gestalten

Hier finden sich interessante Beiträge und Gestaltungshinweise für Lehrer. Jüngst beispielsweise wurde der Beitrag „Lehrerbewertung im Internet“  geschaltet. Aber auch andere Themen wie „Handys im Unterricht“, „Gewalt“, „Lernkompetenzen“, „Schulsponsoring“, „Binnendifferenzierung des Unterrichts“, „Leistungsbewertung“ uvm findet sich dort. Dabei werden Arbeitsblätter, Unterrichtsbeispiele, Linklisten u.a. zur Verfügung gestellt.

Computer können das Lernen behindern

Auf diese These wurde ich im Rahmen eins Berichtes in Deutschlandradio aufmerksam, der vor einiger Zeit ausgestrahlt wurde. Thomas Fuchs und Ludger Wößmann haben untersucht, wie sich Computernutzung und Lernleistung von Schülern zueinander verhalten. Die Ergebnisse klingen interessant und stehen unter anderem in einer Zusammenfassung auf den Seiten des Center for Economic Studies (CES) und dem Institut für Wirtschaftsforschung bereit (ifo).

Ich zitiere mal die Zusammenfassung:

„Die Forderung, alle »Schulen ans Netz« zu bringen, ist in der öffentlichen Diskussion weit verbreitet, und in den politischen Bestrebungen zu ihrer Umsetzung werden erhebliche finanzielle Mittel aufgewendet. Gleichzeitig wenden viele Eltern eine Menge Geld auf, um ihren Kindern zu Hause die besten Computer und die neueste Lernsoftware bieten zu können. Dies alles geschieht in der Hoffnung, die Bildungschancen der Schülerinnen und Schüler zu verbessern. Umfangreiche Analysen der internationalen PISA-Daten deuten aber darauf hin, dass diese Hoffnung weitgehend vergebens ist. Die Verfügbarkeit von Computern zu Hause und die intensive Nutzung von Computern in der Schule gehen nicht mit besseren, sondern zumeist sogar mit schlechteren Schülerleistungen in den PISA-Basiskompetenzen einher. Damit zeigt sich wie schon für die in der letzten Ausgabe des ifo Schnelldienst betrachtete Verkleinerung der Klassengrößen, dass das Heil der deutschen Bildungspolitik wohl nicht in einer kostenintensiven Politik der Ausweitung der in den Schulen verfügbaren materiellen Ressourcen zu suchen ist. Mehr versprechen da schon die in den nächsten beiden Ausgaben des ifo Schnelldienst in den weiteren Folgen der Serie »Ökonomische Beiträge zur Schuldebatte« untersuchten instiutionellen Reformen des Schulsystems.“ (http://www.cesifo-group.de/portal/page/portal/ifoContent/N/pr/pr-PDFs/text_fuchs_woessmann.pdf)

Mehr findet sich hinter diesem Link

Weiterhin ist ein Text zum Thema „Methodischer Analphabetismus. Computernutzer sind nicht automatisch bessere Schüler“ von Ludger Wößmann auf o.g. den Webseiten zu finden, der wohl in der Süddeutschen Zeitung 2006 veröffentlicht wurde.

SEIS – Selbstevaluation in Schulen

Die Bertelsmann-Stiftung bietet auf der Seite http://www.das-macht-schule.de/ das für Schulen entwickelte Evaluationsintstrument SEIS (Selbstevaluation in Schulen) an. Dieses Instrument soll Schulleitungen und LehrerInnen helfen, „Schulentwicklungsprozesse mit Hilfe von Daten zu evaluieren und zu planen“ und „besteht aus einem international tragfähigen Qualitätsverständnis von guter Schule, aus Fragebögen zur Befragung von Schülern, Lehrern, Eltern, Ausbildern und sonstigen Mitarbeitern sowie einem vergleichenden Berichtswesen. Auf der Grundlage der Ergebnisse aus dem Schulbericht leiten die Schulen ihre Maßnahmenplanung ab und beginnen einen Qualitätsentwicklungsprozess. Schulentwicklung wird effizienter, systemischer und nachhaltiger!