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Mach Mit! Welches Mobilfunknetz ist wo verfügbar

Die Funklöcher der Mobilfunkanbieter werden zwar bundesweit kleiner, aber von einer Gesamtversorgung kann noch nicht gesprochen werden. Auch variiert die Qualität des jeweiligen Netzes teilweise stark. Das hängt nicht nur davon ab, ob man im Keller eines Gebäudes steht oder auf freiem Feld. Auch die Art der Nutzung ist nicht uninteressant: nutze ich Sprachtelefonie oder Datenübertragung. Hier zeigen sich doch noch recht interessante Unteschiede der einzelnen Betreiber. Mit der steigenden Nutzung mobiler Datendienste nicht ganz unwichtig, ob ich in einer Region lebe, die mit GPRS vor sich hin dümpelt oder ob ich mit schnelleren Datenservices rechnen kann.

Die Angaben der Mobilfunkanbieter bieten hier nicht immer verlässliche Angaben und die Aussage, dass 99% der Bevölkerung bestimmte Services nutzen können, sagt auch nichts darüber aus, ob dies für das platte Land genaus gilt wie für die Stadt und in welcher Qualität die Services angeboten werden. Ein studentisches Projekt versucht hier ein wenig Erhellung zu bringen. Der Radioprofiler ist ein kleines Programm, welches derzeit für Android-Handys angeboten wird. Das Programm kann gratis heruntergeladen werden und arbeitet auf dem Mobiltelefon gemütlich im Hintergrund. Dabei schaut es in regelmäßigen, definierbaren Abständen nach der Qualität des Netzes für Telefonie & Daten und überträgt dies Infos auf einen Server. Dort werden diese übersichtlich dargestellt und stehen zum freien Abruf. So können potentielle Interessenten hoffentlich schon bals sehen, ob in ihrem Gebiet die vollmundig beworbenen Angebote zur Verfügung stehen und falls ja, welcher der vier Anbieter diese zurVerfügung stellt. Mehr Infos unter http://radioprofiler.sockenschubla.de/

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Berliner Manifest zur Grundversorgung in der Netzgesellschaft

„Zum Abschluss der heute in Berlin zu Ende gegangenen ver.di-Konferenz „Staatliche Verantwortung und Öffentliche Daseinsvorsorge in der Informationsgesellschaft“ wurde das „Berliner Manifest: Öffentliche Dienste 2.0 – Die Daseinsvorsorge in der Informationsgesellschaft stärken!“ von den Erstunterzeichnern verabschiedet. Die OrganisatorInnen wollen mit dem zehn Punkte umfassenden Manifest eine breite politische Debatte anregen und dieses hiermit öffentlich zur Diskussion stellen. Um Kommentare und Anregungen wird gebeten.“ mehr… (http://governet.de/7/viewentry/2484)