Róisin Murphy – Ruby Blue (2005)

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„Ruby Blue ist viel mehr als das Solo-Debüt von Róisin Murphy, denn in einem Atemzug muss auch Matthew Herbert als kongenialer Partner genannt werden. Dass sich die irischstämmige Sängerin und natürlich eine Hälfte von Moloko und der verschrobene Londoner Unikat-Sample-Maniac und House-Weltmeister zu einer Großproduktion wie Ruby Blue trafen, kommt nicht unbedingt überraschend. Schon immer hat Herbert Tracks („Fun 4 Me“, „Sing It Back“) der Dance-TripHop-Rock-Formation Moloko bearbeitet. Die Frau mit der sehr so fabelhaften wie auffälligen Stimme und der arbeitswütige Exzentriker konnten also schon immer ganz gut miteinander, und doch erweist sich die Zusammenarbeit der beiden als weitaus fruchtbarer als vermutet. Herbert treibt die Gesangsstimme von Róisin Murphy in so nie gehörte Lagen, fügt sie in Klangspektren ein, in die sie sich alleine vielleicht nie getraut hätte. Das hochklassige Album Ruby Blue deutet ein immense musikalische Umorientierung in Murphys Leben an, Herbert dagegen bewegt sich „nur“ souverän und stilsicher innerhalb seines Terrains. Einmal mehr versteht sich der Londoner versiert darauf, Jazz, Big-Band-Sounds, House-Beats, bizarre Geräusche und unzählige Sample-Schnipsel zu verschneiden. Während Róison Murphy sich von den großen Tanzflächen verabschiedet, ist Herbert endlich ein bisschen im Pop angekommen. –Sven Niechziol“ (http://www.amazon.de/Ruby-Blue-Roisin-Murphy/dp/B0009I477U/ref=sr_1_2?ie=UTF8&s=music&qid=1220088633&sr=8-2)

http://roisin.paperheads.co.uk/ – Webseite von Roisin Murphy
Roisin Murphy bei myspace

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