Nick Cave & The Bad Seeds – The Boatman’s Call (2001)

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„Mit der neuen Scheibe ist dem Meister der großen, pathetischen Gesten und düsteren Mini-Dramen ein kluges, abgeklärtes Werk aus des Dichters Büro der schwarzen Stunden geglückt. Leise, romantische Balladen voller Liebesleid und vom Sieg im Scheitern führt der kosmopolitische Chansonnier hier mit einem Hauch John Cale in der traurig-melancholischen Stimme, die Bibel fest umklammert und in den verwehten Fußstapfen eines Leonard Cohen wandelnd, zusammen mit seiner herrlich zurückgenommen spielenden Band (u.a. Blixa Bargeld, Mick Harvey, Thomas Wydler) vor. Nick Cave ist der konzentrierte Schmerzensschrei nach Liebe, ein verhaltenes Klagen, eine Grimasse, ein Nagel, der über die Schiefertafel der Seele kratzt – auf den Spuren des Leidens zwischen Zweifel und Verlangen, Verlust und Spiritualität. Love is the plan – the plan is dead/death!
PS: Die Cave’sche MCD „Into My Arms“ liefert noch zwei weitere, nicht auf „The Boatman’s Call“ enthaltene Songs aus diesem Aufnahme-Set in den Abbey-Road-Studios, die der Erwähnung unbedingt bedürfen.“ (http://schallplattenmann.de/a101294-Nick-Cave-Boatmans-Call.htm)

Nick Cave bei Wikipedia

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