Muslimgauze – Azad (1999)

Seit nun fast genau einem Jahr ist Bryn Jones, alias Muslimgauze tot. Ein Jahr, in dem die Labels Staalplaat und Soleimoon das aufarbeiteten, was Bryn hinterlassen hat. Ein Jahr, in dem sie weiterhin darauf geachtet haben, daß das Zusammenspiel zwischen Musik und Artwork stimmt. Auch diese drei CDs zeigen dies wieder perfekt. Die Musik wieder orientalisch beeinflußt, aber auch wieder geprägt von Tapeloops, Samples, elektronischen Ausartungen die immer wieder überraschen. Wieder ist das Layout mehr als bemerkenswert. Die „Fakir Sind“ ziert ein Cover, das im „Silk-Print-Verfahren“ hergestellt ist, das Cover der „Hand of Fatima“ ist auf Postergröße ausklappbar, aber der absolute Hammer ist das Layout des „Azad“ Albums: Ein geprägtes Tray, auf dem so Titel- und Tracknamen verewigt sind, ein Inlay mit ausgestanztem Muslimgauze-Logo aus einer arabischen Tageszeitung gefertigt und als besonderer Leckerbissen bei einem Teil der Auflage ein original Geldschein aus einem arabischen/muslimischen Land (in meinem Fall aus Azerbaidschan). Wer jetzt allerdings das Review bis hierhin nochmal genau betrachtet, stellt fest, daß ich schon fünf mal „wieder“ verwendet habe. Denn bei inzwischen schon über hundert Releases wird der Fan beinahe überschüttet von Muslimgauze Releases, was wohl bei einigen mit der Zeit Ermüdungserscheinungen vor allem im Geldbeutel hinterlassen wird. Mal sehen, wie lange wir noch durchhalten können.“(http://www.stud.tu-ilmenau.de/~cstiller/klirr/reviews/10.99.html)

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