Mouse On Mars – Iaora Tahiti (1995)

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„Hatte das erste Album der Rheinländer vor Jahresfrist trotz vielversprechender Ansätze noch den Eindruck der Unausgegorenheit hinterlassen, sind die Kanten nun abgeschliffen. Fleißig wird geschichtet, eigentlich gar nicht SEEFEELmäßig, wie ihnen des öfteren vorgeworfen wurde, wesentlich ausdifferenzierter, großzügiger (auch strukturell), hinreichend groovy und daher fast immer tanzbar. Die gewisse Schwere (…) ist gewichen, und das drückt sich auch in der Herangehensweise aus, ganz nach dem Motto ‚Gegensätze aller Länder vereinigt euch!‘ Hier stehen auf hinreichend dezente Art Einschläge von Easy-listening-Tendenzen (‚Gocard‘) und die ganze Palette von Ambient bis Jungle (Single-Auskopplung ‚Bib‘) ebenso einträchtig nebeneinander (oder wie Kollege Zebec jetzt frei nach Herberger sagen würde: ‚Dreizehn Freunde müßt ihr sein!‘) wie von heimischen Größen inspiriertes KRAFTWERKes (‚Kanu‘) und ‚Die Innere Orange‘ mit einem Wortbeitrag von HARALD ‚SACK‘ ZIEGLER.

Nie wirkt das verzwungen, und stets ist man versucht, das Unwort von spielerischer Leichtigkeit zu bemühen, was sich auch in der gelockerten Atmosphäre wiederspiegelt; Melodien für Millionen mitten in filigranster Rhythmusarbeit. Sprache, nicht als Botschaft verkündendes Element (‚Stereomission‘), sondern lediglich als Ausdruck des Organischen, kombiniert mit fast allen denkbaren elektronischen Varianten. Wie man sieht: Das läßt sich ebensogut hören wie schlecht kategorisieren.“ (http://www.intro.de/platten/kritiken/23018466)

3 Gedanken zu „Mouse On Mars – Iaora Tahiti (1995)“

  1. … offensichtlich also wieder da – welcome back!
    danke für karte und dazugehörige portion fernweh…. die schönsten bilder gibts wieder als kalender???????? nun ja, vorerst guten wiedereinstieg in den herbstlich-trüben alltagstrott!

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