Matt Bianco – Indigo (1988)

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„Zu herrlich blauem Himmel paßt Matt Biancos neues Album „Indigo“. Es fehlt eigentlich nur noch Rios Copacabana, um die zehn Titel stilecht genießen zu können: Südamerikanische Rhythmen würzen die Scheibe. Seit 1984 bleibt sich die Formation um Komponist und Sänger Mark Reilly musikalisch treu. Freilich, bei dem Einstand „Whose Side Are You On“ war der Überra- schungseffekt noch groß und der Erfolg von Songs wie „Half A Minute“ und „More Than I Can Bear“ quasi programmiert. Um die zweit LP blieb es 1986 schon hörbar ruhiger. „Indigo“ präsentiert ausgeklügelte Vielfalt. In „Don’t Blame It On That Girl“ stürmen Bläser ungestüm los, gefolgt von pointierender Perkussion. Als unverzichtbar erweist sich der Baß, wenn er der Melodie von „Slide“ auf die Sprünge hilft, die sich mit gestopfter Tromete und coolem Saxophon faul am weißen Sandstrand zu räkeln scheint. Vollends fetzig geht es bei „Wap Bam Boogie“ zu: Sprechgesang und flie- gender Rhythmus, instrumental untermalt, schießen in Arm und Bein. Die CD fordert mit zwei Maxi-Zugaben noch nachdrücklicher zum Schwofen auf. Hof- fentlich geht es „Indigo“ nicht wie der Bräune nach einem Sonnenbad (auch an Rios Stränden): Nach kurzer Zeit schon verblaßt sie.“ (Quelle: http://www.amazon.de/Indigo-Matt-Bianco/dp/B000002IMQ)
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