Lali Puna – Faking The Books (2004)

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„In meiner Assoziationskette reihen sich Lali Puna ja lückenlos irgendwo zwischen den beiden großen deutschen „Co“-Bands Console und Contriva ein, was im Prinzip aber auch nicht weiter verwunderlich ist. Ist Lali Puna-Drummer Christoph Brandner schließlich auch bei ersteren am Start und Max Punktezahl von letzteren hat zum vorliegenden Album mit Gast-Gitarrenspiel und –Songwriting bei „Left Handed“ seinen Teil beigetragen und seine Handschrift eingebracht.

So viel zur Kategorisierung für diejenigen, die nicht wussten, wo Lali Puna einzuordnen sind. Genau, unter Elektro-Indie-Pop nämlich. Und jetzt Schublade zu. Wem das noch nicht reicht zum Gutfinden, der lasse sich sagen: „Faking The Books“ ist toll.So was kann man in keine Plattenkritik schreiben? Fein. Steht da jetzt aber schon. Also, und warum ist die Platte toll? Na weil Valerie Trebeljahrs Stimme so wunderbar federleicht und fragil durch den Raum schwebt, weil es trotz klicken und klacken so warm klingt, weil es eine Platte ist, die so ein Wohlgefühl zaubert wie zerlaufende Sahne auf heißer Schokolade. (Schon klar, es wird Frühling und da müssen mehr Gleichnisse mit Sonne her als mit Heißgetränken …)

Und dann ist der dritte Longplayer des Quartetts auch noch einer von der Sorte, auf dem kein Lieblingstrack auszumachen ist. Oder besser gesagt, bei dem das Lieblingsstück von Hören zu Hören ein anderes ist, also irgendwie jedes. Der geschmeidig einlullende Titelsong „Faking The Books“? Oder doch das aufgedrehte „Call 1-800-Fear“, das ganz zarte und leise „Small Thing“, das kühl-coole „B-Movie“? Unmöglich festzustellen.

Sexy, träumerisch, cool, schüchtern oder draufgängerisch, da muss das Herz doch höher schlagen. So kann man sich innerhalb von 38 Minuten und 36 Sekunden sagenhafte elfmal frisch verknallen! Und was will man im Frühling denn bitte mehr erwarten? Na also.“ (http://www.laut.de/lautstark/cd-reviews/l/lali_puna/faking_the_books/index.htm)

Video zum Titeltrack der CD auf Youtube

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