Kings Of Convenience – Declaration Of Dependence (2009)

Hörprobe
Hach, passt ja irgendwie, grad jetzt (und wie immer etwas spät) wieder was schönes aus Norwegen zu berichten. Das dritte Album von Erlend Oye und Eirik Glambek Boe, auf welchem die beiden choral vor sich hin singend und summend mittels einfachster (zwei Akustikgitarren, eine Brise Geige und Klavier) aber sehr edel gespielter Instrumentierung ihre Abhängigkeitserklärung vorstellen. Und diese ist „ein ausgiebiger Sonnentanz. Eine Art letzte Hoffnung für all die Winterdepressiven, Piña-Colada-Schlürfer, Urlaubsverliebten und sonstigen Sonnenanbeter. Ein schwebender Gebetsteppich für einen Nachmittag auf der Sonnenliege, für ein wenig mehr Ultraviolett und – natürlich – Gemütlichkeit.“ (http://www.plattentests.de/rezi.php?show=6954) Klingt eigentlich langweilig, gerade wenn man auf kleine Aufgeregtheiten in der Musik steht. Aber es ist wohl die große Kunst, gerade mit solchen unauffälligen Perlen nicht übersehen zu werden. Im Gegenteil, unaufdringlich und damit stärker zu leuchten als vieles, was sich so im Musikversium breit macht. Und so kann man das Album einfach immer und überall durchhören und es flutscht einfach so durch die Gehörgänge. Aber – ohne dass man es merkt – zaubert es ein gutes Gefühl überall hin, wie der Sommerwind…

Wikipediaeintrag (engl.) zum Album

Kings of Convenience – Mrs. Cold from françois nemeta on Vimeo.

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