Goldie – Ring Of Saturn (1998)

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„Die Medien-Benutzeroberfläche GOLDIE hat uns ja noch immer überraschen können: nach dem arg ambitionierten und doch wichtigen Bombast von \“Saturnz Return\“ präsentiert \“Ring Of Saturn\“ nun sieben strikte, stark tanzbodenorientierte Tracks unter der Engineer-Ägide von Mark Seyfritz. So wird die ehedem 60minütige Prog-Oper \“Mother\“ vom Meister und OPTICAL auf maxitaugliche sieben Minuten runtergestrippt und ist das einzige bereits releaste Stück der Platte.

Wie auch beim Rest verzichtet GOLDIE hier wohltuend auf abgenudelte Two-Step-Beats, sondern konstruiert statt dessen wild schlängelnde Break-Skulpturen, angefüllt mit oldschooligen Hardcore-Sounds, schrägen Terminator-Chords und polternden HipHop-Scratches. Ein unschubladiges Gemisch aus tagesaktuellen Klängen und Alter Schule, das ob seiner Eigenwilligkeit auch auf \“Reinforced\“ hätte erscheinen können. Sehr ungestüm, sehr wild, sehr empfehlenswert – fast so, als wolle er den untanzbaren Pomp von \“Saturnz Return\“ wieder ausbügeln und uns den Glauben an seine Front-Tauglichkeit wiedergeben. Bei mir hat die Metall-Bißleiste das jedenfalls geschaft. Und mit \“What You Won’t Do For Love\“ inklusive GOLDIE-üblichem DIANE CHARLEMAGNE-Gesang sogar einen veritablen Radiohit im Programm.“ (Quelle)

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