Goethes Erben – Der Traum an die Erinnerung (1992)

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Was war das für eine Zeit, in der solche Alben möglich waren? Dark Wave war durch, Gruftis hatten üblicherweise die Farbe wieder entdeckt und dennoch gab es so ein paar Trends, die sich vom Schwarzen nicht so richtig lösen konnten oder wollten. Goethes Erben gehörten damals dazu. Stimmungsvolle Konzerte bei Kerzenschein, eher klassische Instrumentierung und ein Sprechgesang, der sich inhaltlich vorzugsweise mit den wengier lebensbejahenden Themen widmete. Und dennoch übte (und übt wohl auch heute noch) diese Musik der Bayreuther einen gewissen Reiz aus. Atmosphärisch dicht & dunkel und mit einem einem guten Gefühl für das Sprachspiel un dPoesie bleibt es – bei mäßiger Anwendung – durchaus spannend, diese CD einzulegen. Denn wie steht auf dem Cover des Albums: „Das Wort ist der Mantel, in dem der Sinn schweigend auf seine Entkleidung wartet.“

 

Wikipediabeitrag zum Album

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