Die Zeitlast der Studierenden

Rolf Schulmeister ist ja kein Unbekannter in verschiedenen Wissenschaftsbereichen – mir begegnete er viel im und um das Themenfeld eLearning in Literatur, auf Tagungen… Die Ergebnisse eines seiner jüngeren Projekte mit dem Titel „ZEITlast“ überraschten nicht nur ihn (als Buch bei Amazon: Die Workload im Bachelor: Zeitbudget und Studierverhalten: Eine empirische Studie). Auch von Anderen werden die Ergebnisse, sowie darauf aufbauend die Methodik bei der Datenerhebung, Strichprobenauswahl etc. äußerst genau unter die Lupe genommen. Denn was Schulmeister in seiner Untersuchung rausgefunden hat, entspricht (wie häufig bei seinen Ergebnissen :-)) nicht dem Mainstream. Er untersuchte die tatsächliche wöchentliche Arbeitsbelastung von Studierenden nach der Bologna-Reform des Hochschulwesens. Dabei stellte er fest, dass diese um einiges niedriger ausfällt, wie lange befürchtet oder angenommen. Nach Auswertung aller Daten kommt Schulmeister auf eine durchschnittliche Arbeitsbelastung von ca. 23 Stunden pro Woche bei Studierenden, was doch deutlich unter den bislang kursierenden Zahlen liegt. Hierfür wurden über 400 Studierende deutschlandweit und studiengangübergreifend befragt. Ganz interessant, wie ich finde und ich ich bin schon gespannt auf die Ergebnisse der Workload-Untersuchung an der TU Kaiserslautern.

Eine Kurzinfo zur Untersuchung von Schulmeister inklusive vieler interessanter und amüsanter Kommentare findet man unter nachfolgendem Link: http://www.zeit.de/2011/20/C-Studienzeit

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