Archiv der Kategorie: Software

digitale Lernkarteien mit Cobocards

In einer meiner Lieblingslehrveranstaltung geht es ja um Mnemotechniken (leider habe ich diese Veranstaltung schon lange nicht mehr gehalten). Das Thema ist spannend, nicht ganz unrelevant für die Studierenden und hat einen schönen interaktiven Charakter mit hoffentlich so manchem Aha-Effekt. Unter anderem spreche ich dort auch den guten, alten Zettelkasten zum Pauken von Lernstoff an (inkl. Bauanleitung und Funktionsweise). Logisch, dass nicht jeder darauf spontan Lust hat 🙂

Passenderweise gibt es die guten alten Lernkarteien jetzt auch online. Cobocards greift das Prinzip auf und realisiert praktisch den digitalen Zettelkasten. Vor die Frage, hinten die Antwort. Man kan verschiedene Zettelkästen alleine oder in einem selbst zusammengestellte Team erstellen, sich selbst oder gemeinsam online abfragen und diese sogar ausdrucken. Somit hat man die Zettel auch dabei, wenn man auf Wochenendurlaub mit der Bahn durch die Gegend schlendert. Die Idee finde ich wirklich gelungen, zumal sie das Alleinlernen aufhebt (wenn man möchte), die Sache im Team kommunikativer und spannender macht (man weiß ja erstmal nicht, was die Teamkollegen so auf ihre Zettel geschrieben haben und was dann als Lernstoff dran kommt) und mit der Druckfunktion berücksichtigt, dass man weiterhin nicht always online ist. Cobocards soll es aber auch zukünftig für mobile Endgeräte geben.

Die Bedienung von Cobocards scheint leicht und problemlos zu sein, die Anmeldung geht schnell und ist kostenlos. Nichtmal seine eMailadresse muss man verifizieren. Super Service!

Cobocards eigenen sich damit wunderbar für das Lernen von prüfungsrelevanten Wissensbeständen und, das passt ganz gut, helfen ein Stück weit gegen die vor kurzem hier geblockte Digitale Demenz durch Neue Medien! Ha! 🙂

Mehr dazu unter: http://cobocards.com/

Da wünsch ich den Machern weiterhin viel Erfolg und den Studierenden gutes Lernen. Die Prüfer freuen sich ja auch über gute Leistungen! 🙂

100 Tipps zu Photoshop CS4

Auf den Internetseiten von Layersmagazine finden sich viele Tipps für Leute, die mit Produkten aus dem Hause Adobe arbeiten. Nützlich und interessant sind hier meiner Meinung nach die Tipps zu Photoshop CS4. Ganze 100 Stück wurden aufgelistet und erklärt, die den Umgang mit diesem Programm erleichtern und tolle Ergebnisse erzielen helfen.

Mehr dazu unter: http://www.layersmagazine.com/fourth-annual-layers-100-wicked-tips.html

twittermap

Spätestens seit dem Wahlkampf von Obama ist „Twittern“ auch in Deutschland angekommen. Aber wer twittert in Deutschland? Gibt es Nachbarn, die es tun? Oder der Freund? Oder gar keiner im Ort? Twittermap.de zeigt die Twittergemeinschaft auf einer Karte, schön gemacht mit ihren Beiträgen wird man virtuell durch ganz Deutschland getragen und kann schauen, wer wo was twittert. Mehr unter http://www.twittermap.de/

Mit den Augen Farbenblinder sehen

Nicht nur für Webseitengestalter ein interessantes Onlineangebot: Vischeck zeigt an, wie Webseiten für Farbenblinde wirken. Dazu einfach die Url sowie eine Form der Sehbehinderung angeben und Vischeck macht den Rest. Interessanterweise biete Vischeck auch gleich ein Plug-In für Photoshop an, so dass Grafiker bereits beim Gestalten von Bildern deren „farbechtheit“ für Farbenblinde testen können. Mehr unter http://www.vischeck.com/

Firefox 3 erschienen

Seit gestern ist die neue Version des Firefox-Browsers auf dem Softwaremarkt erhältlich. Wie er sich schlägt, wird sicher die Zeit zeigen. Interessierte können sich die deutsche Version von der folgenden Seite herunterladen: http://www.mozilla-europe.org/de/firefox/

Für alle, die wissen möchten, was sich so verändert hat, gibt es ein kleines Einführungsvideo mit den wichtigsten Änderungen: http://firefox-anleitung.net/video/firefox3-was-ist-neu.html

Was beim update zu beachten ist, steht auf der folgenden Seite: http://www.firefox-browser.de/wiki/FAQ:Was_ist_beim_Update_auf_Firefox_3_zu_beachten%3F

Generation Passwort mit dem MobileSitter

Für jedweden Anlass braucht man heute ein Passwort. Ich zumindest habe damit durchaus Probleme, da ich gern mal eins vergesse. Dreimal falsche Eingabe und schon ist wieder ein Zugang gesperrt. Das nervt. Den angebotenen Softwareprodukten, die das sichere Verwalten von Passworten unterstützen sollen, vertraue ich nicht. Hier muss nur ein Masterpasswort geknackt werden und schon stehen alle Infos dem Hacker zur Verfügung. Das Fraunhofer Institut für Sichere Informations-Technologie (SIT) in Darmstadt geht einen einfachen anderen Weg, der vielversprechend klingt. Es hat eine Software entwickelt, die auf Java basiert und auf Mobiltelefonen läuft. Auch hier braucht man ein Masterpasswort. Das ist nicht neu. Der Clou ist aber, dass die Software grundsätzlich jedes Masterpasswort akzeptiert. Jedoch generiert sie nur bei der Eingabe des richtigen Passwortes die richtigen Daten. Gibt man ein falsches Passwort ein, so kommen ebenfalls Daten, die gültig aussehen, aber nicht echt sind. (Beispiel: mein Masterpasswort lautet: „geheim“, mit dem ich dann den PIN-Code meiner EC Karte abfragen kann, z.B. 1234. Gibt ein anderer ein falsches Masterpasswort ein, z.B. „ganzgeheim“, erhält er auch den PIN-Code, nur eben den falschen, z.B. 4321. Den kann er dann ruhig am Bankautomaten testen. Dreimal falsch eingegeben, sperrt die Bank den Zugang). Somit verlagert sich die Sicherheit auf die Systeme, die Passworte benötigen und hier hat man erfahrungsgemäß nach dem dritten Fehlversuch alles gesperrt. Clever einfach, finde ich. Mehr dazu unter: http://www.mobilesitter.de/

iTunes Library Updater

Die Speicherkapazität der mobilen musikalischen Begleiter nimmt stetig zu und damit wächst auch die Größe der Musikbibliotheken. Die bei einem Umfang von 1000+ Alben noch halbwegs gut sortiert im Blick zu halten, ist nicht ganz simpel. Gerade das Hinzufügen von Alben in ein Verzeichnis oder das Löschen von selbigen ist manchmal problematisch. Neue Alben erkennt iTunes nicht von selbst, so dass man diese händisch in das Programm ziehen muss. Und gelöschte liegen dann als „Dateileichen“ in iTunes und vermindern die Übersicht. Der Grund ist simpel: iTunes überwacht nicht selbstständig die Bibliotheken. Hier schafft eine Freeware ganz gute Abhilfe. iTunes Library Updater schaut selbstständig, welche Dateien der Bibliothek hinzugefügt bzw. weggenommen wurden und aktualisiert dementsprechend iTunes. Somit ist immer alles auf einem aktuellen und gepflegten Zustand. Das Programm lässt sich ziemlich leicht bedienen und ist kostenfrei im Netz unter der Adresse http://itlu.ownz.ch/wordpress/ zu beziehen. Wirklich nützlich, da iTunes in seiner Auslieferung wirklich ein Greuel ist, was die Verwaltung von Musikbibliotheken angeht…

Gimp

Digitale Bildbearbeitung ist nicht erst mit der Verbreitung von Digitalkameras und leistungsfähiger Rechner zusehends von Interesse. Mal etwas wegretuschieren, einen Kontrast verschärfen, an der Farbbalance regeln. Für gute Bildbearbeitungsprogramme kann man tief in die Tasche greifen, muss man aber nicht. Gimp (GNU Image Manipulation Program) ist ein sehr mächtiges Werkzeug, welches als open source Projekt ständig weiterentwickelt wird und kostenlos über das Internet heruntergeladen werden kann. Für Interessenten allemal einen Blick wert, wie ich meine: http://the-gimp.softonic.de/