Archiv der Kategorie: Mobiles

Nutzertracking dank Datenvorratsspeicherung

Malte Spitz (Mitglied im Bundesvorstand der Grünen) hat von der Telekom seine Mobilfunkdaten der letzten sechs Monate eingeklagt, welche dank Vorratsspeicherung von jedem Bundesbürger gesammelt werden. Und unsere Mobiltelefone liefern viele Infos, die gespeichert werden können. Welche, das zeigt die Zeit Online, denn Hr. Spitz hat seine Daten der Zeitschrift zur Verfügung gestellt. Inkl. Twitterbeiträge, SMS, Telefonie- und Internetnutzung. So kann man sich ein Bild machen, welche Daten so erfasst werden.

Mehr dazu im multimedialen Artikel „Verräterisches Handy“: http://www.zeit.de/datenschutz/malte-spitz-vorratsdaten

Apps für den Bildungsserver

Der Deutsche Bildungsserver stellt viele Information rund um das Thema Bildung in Deutschland zur Verfügung. Sei es eine Meldung aus der Bildungspolitik, der Forschung oder Lehre, alles ist vertreten. Insofern ist der Server eine zentrale Anlaufsstelle für Pädagogen aus Theorie und Praxis. Dass der Bildungsserver als Onlinemedium sich den technologischen Entwicklugen nicht verwehrt, leigt auf der Hand. Wurde vor einer Zeit der Server auch auf den Bereich des social web ausgeweitet, gibt es nun ein App für Android-Systeme. Dieses informiert über neue Themen & Inhalte auf dem Bildungsserver als Newsfeed sowie sortiert nach Rubriken. Na dann, installieren 🙂

Mehr Informationen unter http://www.bildungsserver.de/zeigen.html?seite=9460

Arvo Pärt – Alina (1999)

Alina Probehören
„Dies ist eine bemerkenswerte Neuaufnahme, sowohl wegen ihrer Schönheit als auch wegen ihres neuartigen Programmes. „Für Alina“ ist ein zweiminütiges Solostück für Klavier, komponiert von Pärt 1976. Es führt direkt in seinen „tintinabuli“-Stil hinein — eine glockengleiche, einfache, keine einzige Note verschwendende Methode, für die er geliebt und geschätzt wird. Pärt entschied sich persönlich für die Anordnung der Stücke, da er annahm, es würde der Einspielung gut stehen. So spielt der Pianist Alexander Malter „Alina“ an zweiter und an vierte Stelle. Jede Wiederholung nimmt exakt 11 Minuten ein. Es gibt sehr kleine Veränderungen im Tempo, in der Begeisterung und ein Rubato von einem Stück zum anderen, aber all das heißt nur, dass sich hier insgesamt 22 Minuten der wundervollsten und besinnlichsten Musik finden, die je komponiert wurde. Fast ebenso sanft klingt „Spiegel im Spiegel“, gespielt als Stücke Nr. 1, 3 und 5. Ausgelegt ist es auf Klavier, aber auch auf Geige, Cello und dann wieder Geige. Die Töne, in denen sich die Instrumente spiegeln, werden bei jeder Wiederholung um Nuancen näher oder entfernter gegenseitig reflektiert. Jede dieser Zusammenstellungen ist in ihrer Anmut nahezu unmöglich zu beschreiben. Diese Musik verschlägt einem in ihrer einfachen Komplexität die Sprache — umso besser können Herz und Ohr genießen“ (Robert Levine)

Klassikakzente zu Arvo Pärt

Wikipedia über Arvo Pärt
Arvo Pärt erklärt und spielt Alina

Und noch ein schönes Fundstück: Björk interviewt Arvo Pärt

Energiemanagement für Smartphones

Smartphones haben längst die Geschäftswelt verlassen und erobern zunehmend den Bereich der Privatanwender. Die Auswahl ist groß und es gibt für alles und jeden scheinbar ein passendes Gerät. Eine Achillesferse ist jedoch der Akku und die Standby-Zeit. Viele Telefone halten einen Tag durch und müssen Abends wieder an die Steckdose. Gründe hierfür sind u.a. die großen Displays, die Synchronisation mit Onlinediensten, Netzsuche, GPS Ortung uvm.

Auf heise.de fand ich einen schon etwas älteren Beitrag, der Tipps und Tools für Android-Geräte vorstellt, die die Akkulaufzeit verlängern helfen sollen. Für alle, die unzufrieden mit der Laufzeit ihres Telefons und ggf. Neueinsteiger in die bunte, mobile Online- und Appwelt der Smartphones sind, vielleicht ganz interessant? Hier gehts zum Artikel

Was macht gesund?

Im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2011 „Forschung für unsere Gesundheit“ haben Studierende der TU Dresden unter dem Motto „Was macht gesund?“ ein mobiles Stressmanagementsystem entwickelt. Dieses soll helfen, Stress in Alltagssituationen zu erkennen und zu minimieren bzw. zu managen. Hierbei fließen Übungen zur Atementspannung oder aus der Musiktherapie ein. Hierzu wird ein App für Smartphones entwickelt, welches auch den Puls über einen Sensor misst, um so das Stressniveau zu erkennen. Inwieweit dieses App für alle Plattformen verfügbar sein wird, ist (mir) noch nicht bekannt. Das Studierendenteam wurde für die Idee und den Ansatz ausgezeichnet und dafür darf gratuliert werden! Bis zur Veröffentlichung des Apps gilt es also abzuwarten und Stress zu umgehen 🙂

Mehr Informationen unter: http://www.was-macht-gesund.de/245.html

The Wedding Present – Hit Parade 1 (1992)

Hörprobe
Ein Jahr lang monatlich eine Single herausbringen, dass war das Ziel von The Wedding Present 1992, was erfolgreich umgesetzt worden ist. Für viele, wie u.a. bekennender The Wedding Present Fan John Peel, war die Idee der monatlichen Single ein Highlight im Jahr 1992. Das Label RCA hingegen fand die Idee wohl zu Beginn nicht so lustig. Da The Wedding Present zur damaligen Zeit jedoch hoch im musikalischen Kurs stand, sie produzierten gerade das Album „Seamonsters“ mit Steve Albini, ging der Deal jedoch auf. Gut so! Da nicht alle in dieser Zeit (und auch heute) The Wedding Present kannten bzw. die eine odere andere Single nicht ergattern konnten, gabs im Anschluss noch zwei zusammenfassende Alben. Hit Parade 1 stellt eine Zusammenstellung von den ersten sechs veröffentlichten Singles dar.

Indiepedia über The Wedding Present

Mach Mit! Welches Mobilfunknetz ist wo verfügbar

Die Funklöcher der Mobilfunkanbieter werden zwar bundesweit kleiner, aber von einer Gesamtversorgung kann noch nicht gesprochen werden. Auch variiert die Qualität des jeweiligen Netzes teilweise stark. Das hängt nicht nur davon ab, ob man im Keller eines Gebäudes steht oder auf freiem Feld. Auch die Art der Nutzung ist nicht uninteressant: nutze ich Sprachtelefonie oder Datenübertragung. Hier zeigen sich doch noch recht interessante Unteschiede der einzelnen Betreiber. Mit der steigenden Nutzung mobiler Datendienste nicht ganz unwichtig, ob ich in einer Region lebe, die mit GPRS vor sich hin dümpelt oder ob ich mit schnelleren Datenservices rechnen kann.

Die Angaben der Mobilfunkanbieter bieten hier nicht immer verlässliche Angaben und die Aussage, dass 99% der Bevölkerung bestimmte Services nutzen können, sagt auch nichts darüber aus, ob dies für das platte Land genaus gilt wie für die Stadt und in welcher Qualität die Services angeboten werden. Ein studentisches Projekt versucht hier ein wenig Erhellung zu bringen. Der Radioprofiler ist ein kleines Programm, welches derzeit für Android-Handys angeboten wird. Das Programm kann gratis heruntergeladen werden und arbeitet auf dem Mobiltelefon gemütlich im Hintergrund. Dabei schaut es in regelmäßigen, definierbaren Abständen nach der Qualität des Netzes für Telefonie & Daten und überträgt dies Infos auf einen Server. Dort werden diese übersichtlich dargestellt und stehen zum freien Abruf. So können potentielle Interessenten hoffentlich schon bals sehen, ob in ihrem Gebiet die vollmundig beworbenen Angebote zur Verfügung stehen und falls ja, welcher der vier Anbieter diese zurVerfügung stellt. Mehr Infos unter http://radioprofiler.sockenschubla.de/

Hier geht es zum download der Software

QR Code zum Installieren

Matthew Dear – Asa Breed (2007)

Hörproben
Mutter House und Vater Techno: Ein Elektronik-Produzent entdeckt das Songwriting und die Möglichkeiten seiner Stimme

Die Situation, in der man ein Stück zum ersten Mal hört, kann ganz entscheidend mitbestimmen, wie es sich in einem festsetzt. Im Fall von „Deserter“ war’s maßgeschneidert: eine Zugfahrt durchs deutsche Nirvana irgendwo zwischen Leipzig und Nürnberg. Am Fenster rauscht eine VR-Kulisse aus Regen und Mittelstädten vorbei, die Beats spiegeln die Bewegung mit einem mittelschnellen Takt wider und der Song gleitet in einem gleichmäßigen Synthie-Akkord wie zwischen Schiene und Oberleitung aufgehängt dahin: Rasender Stillstand, Ruhe und Bewegung zugleich. Erinnert an Stereolabs „Les Yper-Sound“, vage auch an Kraftwerks „Trans-Europa-Express“ … bloß mit verfeinerter Sound- und Eisenbahntechnik: ICE statt Holzklasse.

Dass Kraftwerk stets als Ahnväter von Techno genannt wurden, war für mich immer ein harter Brocken: Elektronik hin oder her – der Unterschied zwischen elegischer Romantisierung des Maschinenzeitalters hier und der sehr viel nüchterneren Fokussierung auf Tanzbarkeit da ist schließlich immens. Matthew Dear hat damit aber keinerlei Probleme; er schafft eine Sound-Synthese (siehe etwa „Fleece on Brain“), die sich wie ein evolutionärer Zwischenschritt anhört – und den Begriff „Dance Music“ dehnt er ohnehin so weit wie möglich aus, bis hin zu David Bowie und Brian Eno.“ (http://derstandard.at/2950746/Matthew-Dear-Asa-Breed?_lexikaGroup=4)

http://www.matthewdear.com/ – Offizielle Homepage

Matthew Dear bei Myspace

Muslimgauze – Hand Of Fatima (1999)

reinhören

„“Hand of Fatima“ is one of 2 new ltd. edition (1000) Muslimgauze cds released in June of this year, the other being „Fakir Sind„.  „Hand of Fatima“ gives us 6 lengthy tracks that clock in at just over an hour in total.  The first three tracks are similar:  booming dub style bass line, a barrage of hand percussion, wailing vocals, marketplace sounds and dialogue  here and there, the occasional wind or string instrument or whistle.  These tracks are very beat and bass heavy, but not overdriven or overwhelming.  „Youseff..“ has a unique sound … a very interesting bass/synth loop and constant clicking sounds are used throughout as various vocal and environment sounds drift in and out of the background.  „Mustaffa“ is also heavy on percussion and features a slightly distorted wind instrument sample.  The track stops and starts several times and goes through some volume changes, dropping down to barely audible and returning with a big, overdriven bass line.  „Arms..“ is set at such a low volume that the only thing you hear most of the time is the bass line.  But, there’s also some quick and nasty outbursts of sound and short interludes of percussion.  Like most of the Muslimgauze albums with longer  tracks, „Hand of Fatima“ will either hypnotize or annoy you.  The only one here I find annoying at times is the final track.  The artwork for this release is probably the most disturbing of any Muslimgauze release I’ve managed to find to date:  pictures of fetal arms, what appears to be an old man’s arm and a few extremely deformed fetus heads all in formaldehyde.  Not the sort of thing I want to look at, but for some odd reason I also ended up with 1 of the 100 ltd edition posters released in conjunction with this cd.  I guess I’m thoroughly addicted to Muslimgauze stuff …“ (http://brainwashed.com/weddle/reviews/fatima.html)

update: US-Präsident Obama warnt vor dem iPad

Aus Angst vor einem Informations-Bombardement warnt der derzeit amtierende US Präsident u.a. vor dem neuen Spielzeug von Apple – dem iPad. Nach Angaben von aeramobile werden durch die vielen kleinen elektronischen Lebensbegleiter „Informationen zu einer Ablenkung, einem Spaß, einer Form der Unterhaltung, statt zu einem Werkzeug der Emanzipation und Selbstentwicklung“ (http://www.areamobile.de/news/15268-angst-vor-info-bombardement-us-praesident-obama-warnt-vor-dem-ipad)

Nachtrag vom 24.6.10

Das iPad ist nun schon ein paar Tage alt und scheint mehr Funktionen zu besitzen, als sich Apple bei der Entwicklung dachte. Es ist auf  jeden Fall ein Gerät, welches Kreativität, Sportlichkeit und Gruppenspaß mitbringt, wie die beiden Videos nachfolgend zeigen. Willkommen in der Wohlstandsgesellschaft.