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Ennio Morricone – Film Music By… (1993)

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„Morricone himself conducts this collection which chronicles some of the absolute peaks in his long and prolific film scoring career. Starting with The Good, The Bad and The Ugly from 1966 and ending up with Academy Award-winning The Mission two decades later the excerpts clearly demonstrate the diversity of his output. The album includes a fistful of Sergio Leone tracks and the classic chart-topper „Chi-Mai“ (from the time it was used for the BBC’s The Life and Times of David Lloyd George). The indefatigable Morricone never ceases to reinvent himself, but there are some clear throughlines in his production all pointing towards his highest commercial success, The Mission: „La Califfa“ from 1970 seems to have provided inspiration for „Gabriel’s Oboe“ a quarter of a century later, and the pan flutes of „Cockey’s Song“(from Once Upon a Time In America) pop up again in Amazonian attire in „The Falls“. Likewise the staccato choir in The Mission echo the string arrangements of „Le Vent,Le Cri“ and „Chi Mai“. Without A Fistful of Dollars and the title track from Cinema Paradiso this collection does not feel quite complete, but with the Leone classics and the healthy helping of memorable „Mission“ melodies, this low-price taster proves a rather good buy, and should inspire listeners to check out some more Morricone. (Yngvil V.G.)“ (http://www.amazon.co.uk/Film-Music-Ennio-Morricone/dp/B000026LNJ)

Spiel mir das Lied vom Film – Interview mit E. Morricone in der Zeit

Wikipediaeintrag zu Ennio Morricone

Laurie Anderson – United States (1984) (4CD Box)

Mal zu Beginn keine Platte… Wie ein Teenager, der einen seiner gaaaanz großen Stars trifft, fühlte ich mich, als Laurie Anderson im Rahmen des Rudolstädter Tanz- und Folkfestes 2007 gastierte und ich sie, wenngleich nur kurz, treffen konnte. Ein Bild mit uns beiden fiel immerhin ab, worüber ich mich wirklich freue. (ich bin der auf der linken Seite :-))

United States (4 CD Box) (1984)


Reinhören

„Für die meisten Künstler, ganz gleich ob Solointerpreten oder Bands, stellt eine Live-Kollektion den krönenden Abschluß einer langen Studio- und Konzertkarriere dar. Nicht so für Laurie Anderson, deren Album United States Live bereits 1984 erschien, nachdem sie sich in intellektuellen Kreisen und mit einigen Platten, die bei Warner Bros. und kleineren Labels erschienen, einen Namen gemacht hatte. Es ist ein ungewöhnliches Album, wenngleich nicht so ganz ungewöhnlich für eine Künstlerin, der es stets darum ging, althergebrachte musikalische Traditionen zu durchbrechen, insbesondere die Zweiteilung zwischen Pop und Klassik, Sprechgesang und Lied, Live-Darbietung und Studioproduktion. Die umfangreiche Sammlung umfaßt Dutzende sorgfältig ausgewählter Experimente, sowohl was Form, als auch Technik betrifft, von denen sich die meisten in eine oder zwei dieser drei Kategorien zusammenfassen lassen: Paradestücke für Instrumente aus ihrem hochtechnisierten Fundus (wie beispielsweise ihre berühmte elektrische Violine), witzige Sprechgesänge (aus einer Zeit, als das gesprochene Wort noch vornehm „Performance“ hieß, lange vor dem Aufkommen des Rap), und „richtige“ Bandauftritte, zusammen mit Peter Gordon, David Van Tieghem und anderen. Bekannte Stücke sind „O Superman“ und „Big Science“, die bei den Titeln der End-70er und frühen 80er-Jahre auftauchen. „Just a slow accumulation of details“, nur eine Ansammlung von Kleinigkeiten also, verkündet ihre elektronisch verstärkte Stimme direkt vor dem Intro zu „Blue Lagoon“ (dessen Studioversion später auf Mister Heartbreak erscheinen sollte). Dies kann auch als ein treffendes Sinnbild für die gesamte Kollektion verstanden werden, an der man nicht vorbeikommt, wenn man die Kunstmusik der 80er im allgemeinen und die New Yorker Szene im besonderen verstehen will.“ (Quelle: http://www.amazon.de/United-States-Live-Laurie-Anderson/dp/B000002L74)

Webseite von Laurie Anderson: http://www.laurieanderson.com/

Medienkunstnetz mit einigen Informationen und vielen Bildern von Liveauftritten: http://www.medienkunstnetz.de/werke/united-states/

Ein Wikipediaeintrag zur Künstlerin: http://de.wikipedia.org/wiki/Laurie_Anderson

Detaillierte Biografie auf Warner Bros. http://www.warnermusic.de/laurieanderson/bio/

(unvollständige) Literaturliste von und über Laurie Anderson im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek: http://dispatch.opac.d-nb.de/DB=4.1/REL?PPN=119296187