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Funkstörung – Appendix (2007)

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„Es gibt Bezeichnungen für Firmen oder auch Künstler, die einfach das benennen, was sie sind. Gertis Frisörsalon etwa. Oder Funkstörung wie das erfolgreiche Remixduo aus Rosenheim, dessen zerhackende, verstörende und doch pumpend-vertrackte Remixe von Größen wie Björk, Wu-Tang Clan, Jean Michel Jarre, Towa Tei oder Jazzlegende Nils Petter Molvaer geschätzt wurden. Im Jahr 2006 haben sie aus verschiedenen Gründen ihre Zusammenarbeit nach fast 15 Jahren beendet. Als Erinnerung an ihre gute Zeit bringen sie nun „Appendix“ heraus, eine Remix-CD mit einigen ihrer bemerkenswerten, sperrigen und nicht leicht zu verdauenden Arbeiten.

Vom Hardcoretechno bewegten sie sich in Richtung verfrickelte, verspielte Elektro-Basteleien mit verrückten Sounds, aber auch hin zu einer Sorte innovativem Song, der HipHop-Elemente mit starker Melodik verband. Sängerinnen wie Louise Rhodes von Lamb und Sarah Jay von Massive Attack wurden zu Hauptakteurinnen. Hier nun aber, auf „Appendix“, sammelten die beiden Remixer, die nun getrennte Wege gehen, zum dritten Mal Vermischtes, Gemengtes, Vertracktes und Verwirrendes auf einer CD: Remixe von Spacek, Barry Adamson, Lamb, Björk, Molvaer, Towa Tei, Enik, The Raveonettes und anderen. „Appendix“ zeigt sich als eine sehr spezielle Retrospektive für Kenner der Branche, denn die beiden packten bis zu 400 Sounds in einen einzigen Song. Und diese stammten erstaunlicherweise noch nicht einmal vom Computer, sondern wurden von Hand gemacht und oft selbst auf Instrumenten eingespielt. Sechs Alben brachten Fakesch und DeLuca als Funkstörung heraus, das vorliegende, „Appendix“ ist die dritte Remix-Compilation und das letzte Funkstörung-Album überhaupt (sagen sie). (Kati Hofacker)“ (http://www.cineastentreff.de/content/view/4-12-180866-1/1959/152/)

http://ecards.k7-de.com/Funkstoerung/ – Webseite zur Platte

http://www.funkstorung.com/ – interessant designte und Homepage von Funkstörung für Leute, die lieber Suchen, als finden

WIkipedia, laut.de über Funkstörung