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Bundesgerichtsurteil zur Nutzung urheberrechtlich gechützter Werke auf hochschulischen Lernplattformen

Wieder einmal stand der sogenannte Wissenschaftsparagraph §52a des Urheberrechtsgesetzes zur Debatte. Ausgelöst durch eine Klage eines Verlages gegen die Fernuni Hagen, die ihren  Studierendendes BA-Studiengangs „Psychologie“ 91 Seiten eines Werks  über ihre Lernplattform Moodle zur Verfügung stellte, wurde dieser Paragraph neu verhandelt – mit deutlichen Konsequenzen für die zukünftige Bereitstellung von Literatur für Studierende. Bislang  konnten (Hoch-) Schulen und Forschungseinrichtungen bei Zahlung einer angemessenen Gebühr an den Lernenden kleine Teile urheberrechtlich geschützter Werke für die Nutzung in entsprechend geschützten Bereichen (wie z.B. passwortgeschützte Lernplattformen, Content-Management Systeme o.ä. im Intranet der Einrichtung)  zum Lesen am Bildschirm, zum Speichern und zum Ausdruck zur Verfügung stellen. Unklar war jedoch u.a., wie groß die „kleinen“ Teile sein durften.

Hier hat der BGH nun Klarheit geschaffen. Demnach sind kleine Teile eines Werks entweder 12% des Gesamtwerks bzw. max. 100 Seiten. Die Einschränkung auf 100 Seiten macht aus Sicht des BGH Sinn, wenn es sich um umfassende, vielseitige Werke (z.B. Enzyklopädien, mehrbändige Handbücher etc.) handelt. Somit wird der Gefahr begegnet, dass hier 12% gleich ein ganzes Buch sein könnten.

 

 

 

Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten

Werner Sesink ist an der TU Darmstadt im Arbeitsbereich Bildung und Technik tätig. Neben seinen Schwerpunkten in Bildungstheorie, Pädagogischer Medientheorie, E-Learning uvm. veröffentlichte er auch erfolgreich eine Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten. Diese Veröffentlichung ist nicht eine unter vielen, sondern besonders durch die Erweiterung des Angebots im Internet. So bietet er eine Internetseite (http://www.studierenzweinull.de/) mit weiteren praktischen Informationen zum Wissenschaftlichen Arbeiten im Speziellen und Werkzeugen, die für das Wissenschaftliche und (kooperative) Arbeiten im Allgemeinen hilfreich sein können. Dieses Angebot passt auch sehr gut zum Umfang des Buches, welches sich ebenfalls mit den heute üblichen und notwendigen Techniken der Internet-Recherche oder auch digitalen Präsentationsformen beschäftigt.

Erwähnenswert und Grund für diesen Blogeintrag ist, dass zwei Texte in gestraffter Form als eBook bei Amazon veröffentlicht wurden, die für einen Beitrag von 2 Euro heruntergeladen werden können.

1. Studienhilfe Internet-Recherche

2. Studienhilfe Wissenschaftliche Hausarbeit

Damit aber nicht genug. Im Rahmen einer Werbeaktion bei Amazon können diese eBooks am 2. & 3. November sowie am 9. & 10. November kostenlos bei Amazon bezogen werden. Sicherlich hiflreich nicht nur für alle, die das Studium gerade aufgenommen haben…

FIS Bildung Literaturdatenbank (fast?) online

Nach einer Pressemeldung des Deutschen Instituts für Bildungsforschung und Bildungsinstitution (DIPF) ist die Literaturdatenbank FIS Bildung ab jetzt kostenfrei im Internet erreichbar. Diese Datenbank enthält 700.000 Literaturnachweise zu allen Bereichen des Bildungswesens. „Die FIS Bildung Literaturdatenbank ist eng mit dem Dokumentenserver pedocs und dem Deutschen Bildungsserver (DBS) vernetzt. Das eröffnet komfortable Suchmöglichkeiten nach Publikationen und Internetquellen. Kostenfrei im Netz vorhandene Dokumente können sofort abgerufen werden.
Die vom DIPF betriebene Online-Plattform pedocs sammelt Veröffentlichungen der Bildungsforschung und der Erziehungswissenschaft, die nach Absprache von den Verlagen freigegeben wurden. Der Deutsche Bildungsserver ist der zentrale Wegweiser zu Bildungsinformationen im Netz.“ (http://www.dipf.de/de/dipf-aktuell/presseinformationen/aktuelle-presseinformationen#FIS_free)

Das ist an sich eine schöne Sache, nur leider ist bei mir heute der Server nicht erreichbar gewesen. Ich hoffe, dass das Problem schnell behoben wird.

Hier gehts (eigentlich) zur Datenbank: http://www.fachportal-paedagogik.de/fis_bildung/fis_form.html