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Sigur Rós – Valtari (2012)

Was sagen schon Metascores in der Musik aus? Ganz klar – nichts. Musik ist doch individuell. In der Komposition, Produktion und vor allem in der Wahrnehmung. Und bislang hat Sigur Rós für mein Gefühl bei jedem Album alles richtig gemacht. Auch hier kommt wieder die märchenhafte Mischung Islands zum Vorschein: leichte Kühle und Wärme, Licht und Schatten, Nebel und der Weite Blick über das Wasser… Wer in Island war, kann es sich vielleicht vorstellen (und Sigur Rós war einer von drei Gründen für mich, 2005 mal diese Insel zu besuchen). Sie liefern praktisch den Soundtrack zu dieser Insel. Meine Empfehlung für alle, die sich nach der EM auf den Weg dorthin machen. Packt die Musik von Sigur Rós ein und setzt euch die Kopfhörer auf, wenn ihr auf die Vulkane, Gletscher, Lavaebenen und das Meer schaut. Die Trolle werden kommen… Auf meinem Metascore locker 100%!

Sigur Rós – Varðeldur from Sigur Rós Valtari Mystery Films on Vimeo.

Sigur Rós – Varðeldur
Sigur Rós ‚Valtari‘ Mystery Film Experiment: Varðeldur by Clare Langan
http://www.sigur-ros.co.uk/valtari/videos/vardeldur-langan/
Taken from the „valtari mystery film experiment“ – more details: sigur-ros.co.uk/valtari/videos/
Valtari is available to purchase now: sigur-ros.co.uk/valtari/buy/

Sigur Rós – ( ) (2002)

Reinhören
Mit Sigur Rós hatte ich keinen leichten Start. Ihr Album „Agaetis Byrjun“ hörte ich mir mehrmals bei einem Freund an und beschloss: „Nicht mein Ding“. Und irgendwann fiel es mir wieder in die Hände und verzauberte mich auf einmal. Die Begeisterung für die Gruppe steigerte sich nochmals mit dem namenlosen 2002er Album „( )“ Nochmals dichter, nochmals schwebender, nochmals poetischer, mehr Kraft, mehr Freiraum. So klingt Musik wohl nur aus Island. Der Gesang von Jonsi ist melodisch tragend, die gewählte Sprache für die Texte ist „vonlenska“- auf dt. übersetzt „Hoffnungsländisch“.

Einem Genre sind Sigur Rós nicht zuzuordnen, sollten aber als suchterzeugend unter Verschluss gehalten werden. Sie waren einer der Auslöser, die mich wenige Jahre später nach Island lockten, um das Land, die Elfen und Trolle, die Vulkane, die Eisfelder, den Wind, Sonne und Schatten zu besuchen. Und wer nicht nach Island mag oder kann, dem sei diese CD angeraten. Denn ich meine, dass dieses Album ein passender Soundtrack zur diese Insel im Norden ist.

Offizielle Webseite von Sigur Rós

Wikipedia über Sigur Rós

Der Opener „Untitled #1“, der – wenn ich mich recht erinnere – auch die Titelmusik des wunderbaren Films „Nach der Hochzeit“ war

Jónsi – Go (2010)

Reinhören

Das es Elfen, Feen und Trolle in Island gibt, dass wissen nicht nur die Isländer (immerhin gibt es dort sogar eine Elfenbeauftragte), den musikalischen Beweis erbrachten spätestens Sigur Rós, die vor einigen Jahren sphärisch von der Insel der Vulkane in die Welt hinaus sagen. Neben den sanften und dichten Tönen war es wohl auch der Gesang von Jón Þór Birgisson (alias „Jonsi“), der äußerst androgyn daher kam und dazu noch eine Sprache zwischen isländisch, englisch und phantastisch nutzte.
Als Alleingänger zeigt uns Jonsi, dass nicht nur ruhiges von Island ausgeatmet wird, sondern dass auch das Leben an allen Ecken und Enden spriest. Unverkennbar wieder die Stimme – mangels Sprachkenntnissen kann ich nicht beurteilen, was da gesungen wird, was aber auch egal ist. Es scheint etwas Schönes zu sein, Kraft und Elan in allen Ecken, es spriesst und schiesst, blüht und duftet. Wie fromuliert es so passend der Plattentest: „Den lustig polternden Schwung hat sich „Go do“ dermaßen von den überschwänglichen Momenten von „Með suð í eyrum við spilum endalaust“ abgeschaut, dass man sich selbst im Småland abgeben will, um das hüpfend zu feiern.“ (http://www.plattentests.de/rezi.php?show=7411)

Weitere Informationen zum Album: http://jonsi.com/releases/go
Mehr Informationen auf Wikipedia (engl)

Jónsi – Go Do from Jónsi on Vimeo.