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World’s End Girlfriend – Seven Idiots (2010)

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Was wäre, wenn Mouse On Mars mit Godspeed You! Black Emporer zusammen ins Studio kommen? Das klänge sicher spannend, oder? Oder wie  Ulf Imwiehe von der Intro meinte: „Horror Vacui? Oder die reine Freude am Sound-Clash und sensorischen Overload? Was immer den japanischen Komponisten Katsuhiko Maeda antreibt, das Resultat klingt wie eine Jam-Session von Aphex Twin, Sun Ra und John Zorn auf Glücksbärchisaft.“

Um dieses Album zu komponieren, stellte Maeda den Gesang an erste Stelle, der zugleich das Grundgerüst darstellte, um den dann die Sounds arragiert worden sind. Das Interessante an dem Vorgehen: Im Laufe der Arbeit wurde der Gesang nach und nach aus den einzelnen Stücken gestrichen bis (fast) nur noch das Instrumentale übrig blieb. Und auch selbiges wurde geschnitten, neu zusammengesetzt, durch den Computer gejagt usw. usf…

Herausgekommen ist ein Album, was wohl schwer in Kategorien zu fassen ist. Tanzen ist kaum möglich, entspannen ebenso wenig. Es ist definitiv zum Zuhören. Verstörend und schön, wie Strukturen aufgebaut werden und im nächsten Moment wieder zerfallen, nur um etwas Neues zu gebären. Ein Verschmelzen von Extase und Besinnung, Harmonie und Dissonanz, Konstruktion und Destruktion. Sozusagen ein Durchlauf aller vier Jahreszeiten – und die mehrmals pro Titel. Das nachfolgende Video zeigt besser, wovon ich nicht schreiben kann…

65Dayofstatic – We Were Exploding Anywhere (2010)

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Irgendwie nicht Fisch und nicht Fleisch, das Album. Aber ungewöhnlich allemal. Die unmögliche Vereinigung von Postrock, Math, Clicks&Cuts und Dancefloor – hier vollzogen. Goodspeed You Black Emperor! treffen Notwist? Irgendwie so, aber doch ganz eigen, ein Vergleich wird der eigenen Art von 65Dayofstatic nicht gerecht. Überhaupt der Bandname: Wie würden sie erst klingen, wenn sie nicht statisch sein würden?

Sheffield scheint ein magischer Ort zu sein, was den Output von kreativen Sounds angeht und dem auch 65daysofstatic entspringen. Dass es die Band noch nicht bis zu Warp-Records geschafft hat / schaffen wollte, verwundert hingegen sehr. Schön, dass die Band nicht allein und abgeschottet vor sich hin spielt, sondern auch Bekannte (Robert Smith (The Cure)) ein Gastspiel auf dem Album geben, erfreut doch sehr, wenngleich die Vocals bis fast zur Unkenntlichkeit zuerfasert sind…

Hörenswert für alle, des Überraschungen lieben. Und so kann auch mal was schmecken, was weder Fisch noch Fleisch ist.

65dayofstatic – The Fall Of Math (2004)

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Weil es so passend beschrieben ist, häng ich hier einfach nur das Zitat rein und genieße weiter das Album 🙂

„Die Scheibe rotiert in der Anlage, und plötzlich ist alles anders. Das sanfte Regenplätschern gegen die Fensterscheibe entschwindet aus der Wahrnehmung. Der frisch aufgegossene Tee erkaltet unbemerkt auf dem Nachttisch. Schon die ersten Klänge packen, bannen, magnetisieren und ziehen das Bewußtsein am Ohr in parallele Galaxien. Mit ihrem ersten Longplayer „The fall of math“ ist den vier jungen Hexenmeistern von 65daysofstatic ein futuristischer Instrumental-Trip mit hypnotischer Sogwirkung gelungen. Sie haben zwar der Mathematik abgeschworen, aber eine musikalische Formel entwickelt, die restlos aufgeht.“ (Quelle: http://www.plattentests.de/rezi.php?show=2875)

Portrait der Band auf laut.de

Apparat – Silizium EP (2005)

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Apparat schwimmt ja gerade gut auf den Wellen der Zeit mit und ist ein gefragter Mann. Zusammen mit Modeselektor kam jüngst das zweite Moderat Album heraus und es gab auch ein weiteres Album (Krieg und Frieden/Theatermusik). Die hier vorliegende Silizium-EP ist eins seiner zarten Werke, in denen er zeigt, wieviel analoge Wärme im Digitalen liegen kann. Durch den Einsatz entsprechender Instrumente zaubert er eine verträumte Melancholie, wie es sonst nur wenige können (Notwist, B. Fleischmann…). Die EP beinhaltet neben den Apparat-Tracks noch einige Remixe von Telefon Tel Aviv, Rechenzentrum und Bus, die  behutsame Variationen der fragilen Originale  darstellen.

Infos zu Apparat auf Wikipedia

Vladislav Delay ‎– Entain (2000)


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Und schon wieder Musik aus dem Norden – heute aus Finnland:-). Endlich wurde ich auch bei diesem Album fündig und darf es nun in meine Sammlung sortieren. Vladislav Delay  kann ja zu Recht als multiple Persönlichkeit in der Musikbranche bezeichnet werden. Wo sich andere für einen neuen Output abmühen nutzt er lieber Pseudonyme (z.B. Luomo, Sistol, Uusitalo und Conoco), um seine Produktionen unter das Volk zu bringen.

Mit Entain, seinem Zweitlingswerk als Vladislav Delay, schafft er in Titel gegossene wabernde, elektronische Flächen, die deutlich über der 15 Minuten Marke durch die Boxen fliessen.  Im Gegensatz zu Werken anderer Ambientmusiker scheint ihm die Homogenität, zu der solche Musik verleitet, zu langweilen. Daher streut er hier und da ein paar Klicks ein, stört die angenehme Ruhe mit Blubbern und Fiepen (ohne jedoch anstrengend zu werden), verschleppt Töne, nutzt die Ruhe als gestalterisches Element… So gewinnt die Musik eine natürlich anmutende Anatomie, die Beliebigkeit auszustrahlen scheint, aber bei genauem hinsehen bzw. hinhören detailverliebt, individuell und überraschend ist.Begleitet wird sie von einen Basslauf, der scheinbar stets neben einem Takt sitzt das das organisch, warme Gefühl unterstreicht. Für den Rhythmus sind andere Töne verantwortlich, die einem Herzschlag eines fremden und scheuen Lebewesens ähneln mögen und nur hin und wieder durch das Dickicht der Sounds an das Ohr dringen…

 

Pole – CD1 (1998/2008)

Hörprobe

Wie analog darf Digitalmusik klingen? Wie viel Wärme passt auf ein minimales Grundgerüst technisierter Sounds? Wieviel Tiefe verträgt eine Fläche? Wieviel Rhythmus steckt im Zufall? Das sind Fragen, die beim wiederholten Hören der Pole-CD Serie gestellt werden können oder ganz ungerufen von selbst in den Sinn kommen.

Pole ist der Berliner Stefan Betke, der sein Projekt angeblich nach einem Pole-Waldorff-Filter benannte, welchen er in die Hände bekam. Dieser Filter schaffte es aufgrund eines Defekts, stets ein Knistern und leises Knarzen in die elektronische Musik einzubauen, ähnlich dem Knacken des Staubs auf einer alten Schallplatte. Und so entstanden kleine, verträumte, dubgeladene und verhallende Soundflächen, die immer wieder vom Knarzen und Knistern heimgesucht werden und der Musik damit etwas organisches, hölzernes, lebendiges und einmalig lebendiges einhauchen. Der Fehler des Analogen in der Musik wird Stilprägend für die Musik von Pole und Betke arbeitet sich in den nachfolgenden Alben an diesem Phänomen regelrecht ab. Und das die Sounds nur gehaucht werden, dafür birgt Pole mit seinen Kompositionen, die sich irgendwo zwischen dem Projekt GAS, Basic Channel, Chain Reaction und Oval einsortieren und stilbildend für ganze Musikrichtigungen in der Zukunft waren.  Und die bei den schönen Titelnamen wie „Kirschenessen“, „Lachen“ oder „Tanzen“ darf man sich auch ruhig fragen, warum diese so heißen mögen.

Ideal für alle Leute ohne Kamin und Plattenspieler, die dennoch bei dem bevorstehenden Herbstwetter Wärme, Ruhe und Knistern in die vier Wände bekommen möchten…

Vladislav Delay – Naima (2001)

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„Das hier ist Live-Mix und Soundmaterial von Luukas Onnekas aus dem Ars Elektronica Klangpark vom September letzten Jahres aus Linz. Im “Museum of the Future” ertönten seine “Improvisational Soundfields” mit Gedanken über Kunst, Selbst und Konstruktion, was man als ein verdichtetes Logbuch seiner Sound-Expedition verstehen kann. Ein sehr tiefes, fließendes und aber auch experimentelles Sound-Design erforscht das Ohr und macht den Weg frei für neue Projektionsflächen.“ (http://de-bug.de/reviews/14671.html)

„Recorded at the Ars Electronica Festival in Linz, Austria last September, Luukas Onnekas was one of the chosen to fill the OMV Klangpark near the Danube with live sound over six days.  This disc compiles highlights into a single 42 minute track.  Onnekas is most likely using material from last year’s „Anima“ as a starting point, restructuring it on the fly as the remixed title „Naima“ suggests.  Add to this Onnekas‘ own words, lyrics from his house project Luomo (see also „Vocalcity“) and an art mission statement of sorts, recited in foreign accented English by his girlfriend.  Fascinated by femininity, who better to help him express this?  But the most telling line, „I’m unable to address my sound, my voice with words“, reveals Delay’s dilemma and blessing:  sound is his one true medium of expression.  Like „Anima“, „Naima“ is a lukewarm, gelatinous pool where innocuous sound bits buoy and sink, seemingly at random.  There are passages where the music lies dormant and just her voice remains, unaffected or folded into the mix, or vice versa, the music by itself sometimes trailing off into silence.  Everything fluctuates between linear and non-linear movement, subliminal melodies and rhythms arise then disappear, music and words become simply music.  Beautiful, simply beautiful.  And that is why Onnekas remains my favorite contemporary electronic musician …“ (http://www.brainwashed.com/weddle/reviews/naima.html)

Wikipedia zu Vladislav Delay

65daysofstatic – One Time For All Time (2005)

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„’65 Tage‘ meint keine bestimmte Zeitspanne. Nicht die Länge ist entscheidend. Es geht um das Ereignis an sich.“ 65 Tage absoluten Stillstands. Regungslosigkeit. Existenz irgendwo zwischen Sein und Nichtsein. Schier unermessliche Intensität. Ein Quartett aus dem mittelenglischen Sheffield hat sich zur Aufgabe gemacht, die explosive Spannung dieses Ereignisses zu vertonen.

Keine zwölf Monate sind vergangen, seit „The Fall Of Math“ unser Zeitgefühl pointiert wie wenige Platten zuvor in Frage stellte. Material für eine ganze Hand voll Alben war das, was 65dos in eine Dreiviertelstunde flammender Instrumentalromantik verpackten. Zeit schien selten so relativ. Der Nachfolger intensiviert das Moment der Dichte und hebt die Idee, Postrock in Popsongformat zu gießen, auf den nächsten Level.

„Drove Through Ghosts To Get Here“ stottert mit einem Schwall atmosphärischer Drum’n’Bass-Dämonen ins Kopfhörerkino, dem flirrende, heulende und flächige Elektronik fast organisches Leben einhaucht. „Mean Low Water“ ist ein Paradebeispiel solcher Sequenzerkunst: Gitarrenspuren werden bis zum Erdrücken gestapelt, tollwütige Polyrhythmen bis zur Raserei potenziert und Pianos aufeinander gehetzt, bis der Lautstärkeregler anschlägt und das Stück mit irrer BPM-Zahl vollends ins Kakophonie-Chaos stürzt.

Dem unglaublichen Ideenreichtum zum Trotz schaufeln die Briten den Zugang zur Nachvollziehbarkeit immer wieder frei. Der hymnische Cyberpunk von „Await Rescue“ beobachtet zwei seufzende Notebooks beim Heavy Petting, funktioniert jedoch vorrangig als grandioser, in sich geschlossener Track. So geradeaus wie im Mogwai-Aereogramme-Bastard „23kid“ landete der Vierer bisher nie auf Plastik. Und „The Big Afraid“ vertont das Gefühl beklemmender Angst, wie es sonst nur der spanische Experimentierclub Migala vermag.

Aber erst das weltumarmende „Radio Protector“ verleiht dem 37-minütigen Parcoursritt endgültig das Gütesiegel A+: Ein wirklich herzzerreißendes Klavier lädt epische E-Gitarren, passgenaues Schlagzeug und Glockenspiel zum Emotionscrescendo. Monumentale Schönheit steigt per Anhalter zu, bis diese Perfektion von einem berührenden Song die Abfahrt Richtung weißes Rauschen nimmt und schließlich friedvoll ausklingt.

„These are songs with no words, but they are screaming“, weiß das Booklet. Der Satz gehört mindestens doppelt unterstrichen. „One Time For All Time“ manifestiert das Schaffen einer Band, die das bewährte Postrock-Nest seit Anbeginn mit eigener Vision ausfüllt und ihre Unverzichtbarkeit für packende, zugängliche und anspruchsvolle Musik ein für allemal unter Beweis stellt.“ (http://www.laut.de/lautstark/cd-reviews/1-0/65daysofstatic/one_time_for_all_time/index.htm)

Vladislav Delay – Anima (2001)

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„Gibt es in Finnland eigentlich Gletscher? Finnlands Vladislav Delay jedenfalls dekliniert weiter haufenweise Genres elektronischer Musik durch und ist jetzt bei Gletscher-Ambient angekommen. “Anima” ist ein großes Eisfeld, das sich vor einem auftürmt: eine Stunde, ein Track, eine Aussage, eine Interpretation von Klangfeldern als Raumgestaltung, tiefgründig wie sedierend zugleich. Die ersten Schollen treiben schon nach wenigen Metern im Wasser, in der Ferne sieht man den Gipfel in der kalten Sonne glitzern. Zwar spürt man auch auf “Anima” noch bekannte Genres und Produktionsästhetiken – diese scheinen jedoch wie von einer Eisschicht überzogen.

Statische Klangbrocken, die langsam ins Wasser bröckeln, knirschender Schnee, Metallklang in klarer Luft. Zwischendurch kommt mal ein wenig pulsierende Bewegung und überbordende Hektik in die erstarrte Landschaft – doch nur kurz. Dann spürt man durch die Eisschicht einen einbalsamierten Rhythmus, und mächtige Eisberge kalben ins Wasser. Sonst aber bleibt alles erhaben, ruhig, ewig gefroren. Dabei drückt der Mann sich per Alben zur Zeit in einem Tempo aus, dass man später vielleicht mal von der “Delay-Phase” in elektronischer Musik sprechen wird und dabei nicht den Effekt meint. Denn ewig kann er seinen Output in dieser Masse und Qualität nicht durchhalten. Muss er auch gar nicht, denn wie Markus vom Staubgold-Label berichtet, habe der zwar stille, aber ausgesprochen nette Mann lange an seinen Skizzen und Ansätzen gearbeitet, bevor er seine jetzige Veröffentlichtungsreihe von der Festplatte auf Tonträger brannte. Delay arbeitet zur Zeit also vor allem Konzepte aus. Hier hat er eine Balance gefunden zwischen kaltem Eis und einzelnen Sonnenstrahlen, zwischen gefrorenen Clicks und verwehenden Dubspuren. Und trotzdem wärmt es.“ (http://www.intro.de/platten/kritiken/23027324/vladislav_delay_anima)

Jan Jelinek Avec The Exposures – La Nouvelle Pauvreté (2003)


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Mode und Verzweiflung

Der Berliner Produzent Jan Jelinek stiftete bisher Verwirrung, indem er seine elektronische Musik unter drei verschiedenen Namen, nämlich als «Farben», «Gramm» und eben als Jan Jelinek, veröffentlichte. Sein zweites Album unter bürgerlichem Namen legt gleich mehrere falsche Fährten: Die Begleitband, The Exposures, ist musikalische Fiktion, und auch die frankophone Verheissung lockt ins Leere: Auf «La nouvelle pauvreté» ertönt weder existenzialistischer Jazz noch zeitgenössisches Chanson. Auch Filterhouse à la Daft Punk kommt nicht vor. Das Projekt ist ein anderes: Jan Jelinek kontert die längst fleischlos gewordene Formalästhetik der minimalistischen Powerbook-Musiker (zu denen Jelinek selbst zu zählen ist) mit Geschichte und Gesang, mit Referenzen und Reverenzen.

Erstmals ist Jelineks eigene Stimme zu hören, allerdings nicht als Ausdrucksmedium im klassischen Sinne, sondern eher als verwischte Spur: Wie ein unbeteiligter Musikgeschichtenerzähler hat Jelinek einzelne Phrasen aus bekannten und weniger bekannten Songs eingesungen. So intoniert er Passagen aus dem Stevie-Wonder-Song «Do I love her» oder aus «A Waste Land» von Bryan Ferry. Eine seltsam unpersönliche Wirkung entsteht, weil Jelinek die eigene, in fremden Zungen singende Stimme wie ein Sample unter anderen bearbeitet und retuschiert. Zwischendurch finden sich immer wieder subtile Irritationen und ironische Einlassungen, etwa der von einer Live- Jazzplatte geklaute Applaus. Auch die Hitzegrade einer Klubnacht werden durch sporadische House-Beats sehnsuchtsvoll angedeutet. Im Vergleich zu anderen Jelinek-Publikationen klingt «La nouvelle pauvreté» aber erstaunlich sperrig, schwer und düster. Es scheint, als lauere in den verästelten Klangmustern und knisternden Mikrosounds Mysteriöses und Abgründiges.

Dennoch ist der Musik Pop-Appeal nicht abzusprechen. Vielleicht lässt sich diese Mischung aus Mode und Verzweiflung am ehesten mit dem Ansatz von Roxy Music vergleichen: Wie hinter Bryan Ferrys Glitzergesten verbergen sich auch unter Jelineks sanften Soundoberflächen stets dunkel-desolate Atmosphären, emotional verwüstete Waste Lands. Endlos liesse sich über diese schlichte und doch so dichte Platte nachdenken – nur so viel noch: Jan Jelinek umkurvt elegant die Fallen des Genres «Elektronischer Minimalismus», weil er weder ein Konzept zum Selbstzweck erklärt noch eine beliebige Sample-Orgie anzettelt. Auf «La nouvelle pauvreté» tut sich gleichsam eine utopische Lücke zwischen Übertreibung und Untertreibung, zwischen Luxus und Armut auf. Ein angemessener Name für das beeindruckende ästhetische Resultat wäre noch zu erfinden.“ (http://www.nzz.ch/2003/02/13/fe/article8NROJ.html)

Jan Jelinek bei Wikipedia