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Impressionen vom „Melt! 2015“

Das Melt! 2015 liegt schon wieder einige Zeit zurück und mittlerweile bereitet man sich in Ferropolois, der Stadt aus Eisen, auf 2016 vor. Besser geschrieben, die Vorbereitungen scheinen so gut wie abgeschlossen, denn das Programm steht und der Kartenvorverkauf läuft. Höchste Zeit, endlich die Bilder vom letzten Jahr ein wenig aufzubereiten und zu zeigen, sozusagen ein paar (hoffentlich) optische Leckereien für all diejenigen anzubieten, die überlegen, ob sie sich das „Gipfeltreffen des guten Geschmacks“, wie man sich selbst betitelte (Quelle), antun wollen. Hier also eine kleine Auswahl an Impressionen, die die mächtige visuelle Kulisse zeigen, vor der sich interessante Künstler*innen präsentieren. Ich kann das Festival weiterhin nur empfehlen, auch wenn ich es dieses Jahr aus schönen und guten Gründen wohl selbst nicht schaffen werde, vor Ort zu sein. Also, macht nichts kaputt, ich möchte nochmal wiederkommen 🙂

Übringes: Unterwegs war ich mit sparsamer Fotoausrüstung. Ein Fisheye und eine Standard-Festbrennweite, gepaart mit meiner Olympus. Eine gute Ausrüstung, nicht nur für solche Veranstaltung.

Compagnie Carabosse im Deutsch Französischen Garten

Im Mai 2014 wurde der Deutsch Französische Garten in Saarbrücken von der Compagnie Carabosse „vereinnahmt und befeuert“.  Dies alles geschah im Rahmen des Festivals Perspectives. Zwar war ich zu Beginn skeptisch, da ich bzgl. derartiger Veranstaltungen schon manches Mal enttäuscht wieder heim ging. Bei dieser Veranstaltung musste ich aber feststellen, dass viele Ideen, Vorbereitungen, Kreativität, Arbeit… in das Projekt flossen und für einen einmaligen Abend sorgten. Mich begeisterte die Mischung aus Kunst, Feuer, Musik, den vielen Menschen, der Natur, dem Geruch von Paraffin an einem milden Abend sehr. Ein paar Bilder hab ich mitgebracht, mal (fast) nur vom Pentax FA 43/1,9 – eine ganz gute Wahl für eine solche Veranstaltung, denke ich 🙂

Impressionen vom Melt! 2013

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Und so ging es auch 2013 auf das Melt! Festival nach Ferropolis. Selbst wenn die Musik mal nicht so toll gewesen sein sollte, gab es doch immer wieder die faszinierende Industrieromantik zu bestaunen, die allein schon die Reise wert war. Bei bestem Wetter konnte tagsüber die Sonne an den Baggerseen genossen und abends den vielen Acts gelauscht werden. War wieder mal Spitze. …Die Karten für 2014 sind schon bestellt und das Line-Up liest sich wirklich bereits jetzt äußerst hörenswert 🙂 Vielleicht bekomme ich auch endlich mal eine Akkreditierung für „offizielle“ Fotografie, um ein paar andere Linsen mit aufs Gelände zu nehmen. Die nachfolgenden Bilder entstanden ausschließlich mit dem Pentax SMC-DA 21mm

Melt! 2012

Sommerzeit ist Festivalzeit! Und auch dieses Jahr gab es zum 15-ten mal in Ferropolis zum Melt!-Festival. Neben einer sehr guten Auswahl an Musikern, die das Ohr umschmeichelten gab es die schon altbekannte und immer wieder atemberaubende Kulisse vor den Giganten aus Stahl. Fantastische Lichteffekte, super Sound und eine ausgezeichnete Organisation lassen das Festival in guter Erinnerung. Und da es so toll ist, muss natürlich die Kamera mit, um ein paar Momente und Gesichter einzufangen. Anbei die Bild-Dokumentation…

Electro Magnetic Festival in Völklingen

Im Juli versuchten ein paar Kulturaktivisten, im Saarland ein neues Festival – das Electro Magnetic – aufzulegen. Der Versuch kann mit Fug und Recht als gelungen gelten. Im Schatten des an diesem Tag illuminierten Weltkulturerbes „Völklinger Hütte“ trafen sich doch einige internationale Größen der elektronischen Musik, um die Hütte zum Beben zu bringen.

Die tolle Lightshow und die guten Acts auf den diversen Bühnen (z.B. Digitalism, Bonarparte uvm.) führten wohl auch dazu, dass das erste Electro Magnetic ausverkauft war (8000 Besucher). Lustig fand ich den (Werbe)Gag der Firma Sennheiser, einen Dancefloor mit Funkkopfhörern auszustatten. So sah man DJs und Tänzer mit besagten Kopfhörern auf den Ohren hüpfen und tanzen, ohne dass dem Betrachter ein Laut an die eigenen Ohren kam. 🙂

Dass gegen Mitternacht das Bier alle war und etwas später auch die Verpflegungslage drastisch einbrach, waren sicherlich Anfangsfehler – ärgerlich gerade für den Veranstalter. Dass wird nächstes Jahr sicher besser… Bis dahin.

Facebookseite zum Festival

Ein Beitrag der Saarbrücker Zeitung zum Festival

Knorkator auf dem Saarbrücker Altstadtfest

Nicht jede Band gehört zu den „must see live performance“ Supergruppen. Einige ragen aber aus der Masse heraus, wie z.B. Deichkind oder Bonarparte – die einen ziemlich großen Aufwand betreiben, wenn es um die Bühnenshow geht. Etwas preiswerter (was die Bühnendeko angeht), aber stilbewusst, kommen da Knorkator daher. Oft „eine Spur“ zu dick aufgetragen, häufig über das Ziel hinausschießend und mit jeder Menge Energie und herrlich viel Spaß und – Verzeihung, darf man das bei der Band sagen – Selbstironie 🙂 sollten sie eigentlich auf der ToDo-Liste jedes aktiven Konzertbesuchers stehen, der es gern etwas schräg mag. Mit billigen Effekten, deutlich alberner Garderobe und ad hoc Wortwitz („über sieben Saarbrücker musst du gehen“, siehe nachfolgende Bilder) betreiben sie einen unterhaltsamen, interaktiven TamTam, der das Publikum doch ziemlich mitreist. Die haben offensichtlich Spaß – das nennt man wohl Rampensäue 🙂

Und weil es so schön ist – der Apfel fällt ja bekanntlicherweise nicht weit vom Stamm – dürfen/müssen nun auch schon der eigene Nachwuchs ans Mirkophone, um Geld und Ruhm zu mehren…

Künstlerstraßenfest St. Paul in Sarreguemines

Eine Zufallsentdeckung 2011 war das „Festival Des Arts De Rue“ im Nachbarort Sarreguemines (Frankreich). Oft sind solche Feste zumindest für mich eher ernüchternd und lau. Das besagte Festival hingegen bietet viele Überraschungen, sehenswertes und – France like – auch kulinarisches. Die Straßen sind voller Leute, was erstmal nichts besonderes ist. Aber immer wieder trifft man irgendwo zwischen den Leuten Straßenkünstlern in bunten Kostümen und mit wilden Apparaturen an, die irgendwas machen. Was ich dabei als äußerst angenehm empfinde, ist das Gefühl, dass die Künstler ihre Aktionen gefühlt eher für sich als für das Publikum machen. Man kann zusehen und in „deren“ Welt eintauchen oder einfach vorbei gehen – was sicher manchmal passiert, weil man nicht weiß, dass da neben einem gerade was passiert 🙂 Klingt unglaublich, ist auch so. So gab es dieses Mal einen Mann, der Flugblätter verteilte. Reflexartig griffen die Pasanten zu, jedoch waren die Blätter leer. Später sah ich ihn, wie er den Leuten im Vorbeigehen Wäschklammern an die Kleidung zwackte, ohne dass diese es merken. Sicherlich gibt das bei dem den einen oder anderen zu Hause noch Verwunderung, woher die Klammer kommt 🙂 Es ist wirklich nett und dringend zu empfehlen. Anbei ein paar Schnappschüsse von einigen Artisten, die sich auf der Straße rumtreiben. Mehr Infos: http://saint-paul.sarreguemines.fr/

Impressionen vom Melt! 2011

Und wieder mal trieb es mich aufs Melt! Festival. Nicht nur die immer wieder ganz gute Musikauslese („Festival des guten Geschmacks“), insbesondere auch des Gelände Ferropolis bei Gräfenhainichen locken und die Kamera musste natürlich mit, denn zu sehen gibt es immer viel. Neben den ulkigen Kostümen und verrückten Menschen natürlich wieder das Lichtspektakel an den Baggern. Diesesmal hab ich mich von allen Zooms gelöst und versuchte, mal nur mit meinen 50mm Objektiv ein paar Bilder zu schießen. Ein paar Impressionen hier zum Betrachten. Zum vergrößern auf die Bilder klicken. Viel Spaß…