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Sergej Auto – Musik, OK! (2002)

Hörprobe

„Gleich vorweg: the show must go on. Das Offenbacher Künstlerkollektiv SaasFee verkauft Illusionen, sei es mit seinen virtuellen Landschaften, 3D–Räumen und Animationen oder auch mit dem dazugehörigen Label (Superpop, Milch, Pink Elln). Die Vortäuschung von Raum und Materie erfolgt in einer Stringenz, die das moderne Gesetz der Virtualität verlangt. Aber dennoch: Klasse statt Masse. Sehr klasse ist auch das zweite Album des Schein-Tschechen Sergej Auto, der, rein hypothetisch, einen perfekten Soundtrack zu bekannten ostigen Trickfilmen hinlegen könnte, in mottigen Anzügen, schräg gestriegelt, plaziert in gedeckten Farben. Könnte.

Denn all das ist natürlich nur schöne Fantasie. Sergej heißt Malte und schwingt auf dem Cover des neuen Albums “Musik, Ok!” Pan-Tau-gleich den Regenschirm, nicht weil seine Natur es ihm gebietet, sondern weil’s der Musik gut zu Gesicht steht. Und die flirtet nebst Trickfilmmusik auch mit Techno, und zwar nicht unbedingt hintenrum… “Musik, Ok!” und “Bravo! Kta-3000” sind Hits und keine Retroismen, vielmehr geschickt modulierte Ahnungen von einer Zeit, die vielleicht schön war, von Orten, die schön sein könnten. Nassau oder Brno. Ist es da schön? Es könnte sein.“ (http://www.intro.de/platten/kritiken/23029339/sergej-auto-musik-ok)

http://www.sergejauto.com/ – Offizielle Homepage von Sergej Auto

The Art Of Noise – In Visible Silence (1986)

Reinhören
Kinder, wie die Zeit vergeht. Ein Album aus dem Jahre 1986 – und ich kann mich daran erinnern, wie ich fasziniert auf dem Weg in die Schule und zurück auf meinem Walkman dieses Album celebrierte. Umso erfreuter war ich, die CD endlich für einen bezahlbaren Preis erstehen zu können.

Die avandgardistischen Pioniere elektronischer Musik feiern hier ein Fest der Zukunft und greifen wohl erstmals auch auf akustische Instrumente zurück. Dabei konnten sie durchaus ein paar Hits mit dem Album landen (z.B. „Peter Gun“), was wohl daran lag, dass es wärmer und melodischer produiert wurde, ohne dabei auf neue Ideen zu verzichten, wie die Opener „Opus 4“ schon zeigt. Und sie schafften es, wenn ich mich richtig entsinne, sogar,mit „Legs“ (später bekannt als „Paranoia“) die Titelmusik für eine der ersten computergenerierten Serien (Max Headroom) zu liefern.

Wikipediabeitrag über The Art Of Noise

Kissogram – Nothing, Sir! (2007)

Hörproben
Witz & Melancholie

Was passiert auf diesem Album? Die Berliner Jonas Poppe und Sebastian Dassé zeigen auf ihrem Zweitlingswerk, dass es keine Grenzen gibt, wenn man Spass haben und verbreiten möchte. So wird dieses Spektakel auch gern Rock’n’Roll-Disco genannt. Einen festeren Stil auszumachen, ist schwer. Vorwiegend herrscht Elektropop gespickt mit allerlei musikalischen Einflüssen aus der Neuzeit über Flamenco bis zum klassichen Tönen aus Fernost. Gepaart wird dies mit wilden Texten über Probleme mit der Frisur und dem Friseur, Nächten vorm Sterben und die elenden Morgen danach, die in der Kombination mit der Musik zumindest bei mir ein herzliches Schmunzeln hervorrufen, während der Körper mitschunkelt.  Dabei schaffen es Kissogram, sich von den üblichen und nahe liegenden Dorf-Kirmes-Stampfern abzusetzen, wenngleich manches Stück auch da funktionieren könnte. Immer wieder tauchen musikalische Brüche auf, die sich vom Tanzflächenrythmus lösen und zu einer Besinnungspause einladen. Belebt ungemein und erinnert stark an die Arbeiten von Neoangin oder auch Stereo Total
http://www.kissogram.de/ – offizielle Homepage

ClickClickDecker – Den Umständen Entsprechend (2008)

Hörprobe
„Das werte Befinden

Wahrscheinlich muss man in einer Stadt mit einem großen Hafen wohnen, um Wasserstand und Wellengang des Lebens so präzise beobachten zu können wie Kevin Hamann. Vielleicht hilft es, jeden Tag vor Augen zu haben, dass Schiffe kommen und gehen; und mit ihnen eine Fracht, die am Ende niemand alleine wuchten kann. Irgendwann begreift man dann wohl, dass der wichtigste Muskel nicht der Bizeps, sondern das Herz ist – und das schlägt eben „Den Umständen entsprechend“: mal mit der stoischen Ruhe einer alten Wanduhr, mal im rasenden Takt einer verpassten Chance, mal im Kanon mit dem Schicksal oder im Gleichschritt mit der stolpernden Hoffnung. Aber immer für zwei.

„Es gibt nichts Schöneres / Als irgendwo mit Dir angekommen zu sein“ – so ein komplikationsfreier Satz wäre auf den ersten beiden ClickClickDecker-Alben „Ich habe keine Angst vor…“ und „Nichts für ungut“ beinahe undenkbar gewesen. Von rotwangigem Glück und blauäugiger Zuversicht kann jedoch auch dieses Mal überhaupt keine Rede sein. Das Leben prostet Hamann weiterhin mit dem Knobelbecher zu und begünstigt damit höchst interessante lyrische Lösungsversuche, die eigentlich gar keine sind. Sondern eher Betrachtungen zwischen Stühlen und Zeilen, zwischen Stirnbieten und Schulterzucken, Erkennen und Vergessen. Worte, denen ohne Musik nichts fehlen würde.

Das könnte man umgekehrt wiederum nicht behaupten. Denn trotz aller Liebenswürdigkeit sind diese zwölf Kompositionen in erster Linie Kulissen, und zwar altbekannte: die Freischwimmer-Gitarren, die man im Ohr hat, wenn man an Hamburg denkt, das Schlagzeug mit dem einfachen Gemüt, hier ein paar dezente Bläser, dort ein Glockenspiel und ein bisschen Elektronik – die noch ein bisschen weniger geworden ist, seit ClickClickDecker sich gemeinsam mit Der Tante Renate unter dem Namen Bratze ausgetobt hat. Mehr geworden sind dafür die Hits, allen voran das großartige „Dialog mit dem Tölpel“. Dieser Synthie-Hookline wird niemand widerstehen können.

Auch sonst hat sich auf Album Nummer drei einiges zum noch Besseren gewendet: Die Dramaturgie ist ausgefeilter, Hamanns Stimme flexibler, und die Instrumente sind dieses Mal sogar fast alle echt. Während das rasante „Händedruck am Wendepunkt“ den Verstärker glühen lässt, genügen „Im Halogen“ eine Akustikgitarre und ein außerordentlich heller Text. „Weil sie uns siezen“ entdeckt zwischen den schwarzen und weißen Klaviertasten die Graustufen der Adoleszenz, „Mit Naumanns Füßen“ singt ein bewegendes Lied vom Stillstand, und „Es fängt an wie es aufgehört hat“ ruft in Erinnerung, was alles möglich wäre, wenn man denn bloß die nötigen Schritte unternehmen würde: „Stell Dir mal vor / Wir schlagen Flammen ans Brandenburger Tor.“ Die Hoffnung geht zuerst an Bord. Und wenn alle Stricke reißen, ist es an der Zeit, endlich in See zu stechen. (Ina Simone Mautz)“ (http://plattentests.de/rezi.php?show=6382)

Air – Premiers Symptomes (1999)

Hörprobe
Mit französischer Luft entspannt dahindümpeln

Bevor Nicolas Godin und Jean Benoit Dunckel weltweit fast 1 Millionen Einheiten ihres Debüts Moon Safari verkauften, produzierten sie Premiers Symptomes. Wobei von Produzieren nicht wirklich die Rede sein kann. Die 5-Track EP entstand mehr, als daß sie produziert wurde, und das in Nicolas‘ Wohnung in einer Pariser Seitenstrasse mit minimalem Equipment.
JB hat dieses kleine Werk unlängst ein Experiment genannt „als wir noch völlig unbekannt waren“, doch genau dieses Experiment hat ihr Label nun neu aufgelegt um es einer breiteren Masse zugänglich zu machen.

Und wie der Bandname so treffend verspricht, kommen auch die frühen Stücke daher: Luftig, leicht und irgendwie ständig über dem Boden schwebend. Was hier zelebriert wird, ist die perfektionierte Leichtigkeit, die Musik haben kann. Der Fender Rhodes dümpelt seicht im Hintergrund ohne jemals ins Hintertreffen zu geraten, elektronische Sphärenklänge vermitteln ein Gefühl von Schwerelosigkeit. Und zuweilen droht der Drumcomputer einzuschlafen. Er schafft es aber dennoch, den Takt aufrecht zu halten.

Hypnotisch und warm und unglaublich beruhigend ist beispielsweise „J’Ai Dormi Sous L’Eau“, von dem die Macher selber sagen, daß es dem „Unterwasserschlaf vor der Geburt“ gleich kommt. Nicht weniger entspannend sind aber auch „Le Soleil Est Pres De Moi“ und „Les Professionels“, das sich im Nachhinein als Vorgänger der Moon Safari Single „All I Need“ outet.

Nur die beiden neuen Songs Californie und Gordini Mix sind für Air ungewöhnlich dynamisch und passen nicht ganz ins Bild. Doch im Ganzen ist Premiers Symptomes eine wunderschöne Ergänzung zum Meisterwerk Moon Safari. (Marc Winkelmann)“ (http://www.laut.de/Air/Premiers-Symptomes-%28Album%29)

Plastic Operator – Different Places (2007)

Reinhören
„Unbeschwerter Elektro-Pop zwischen Air und Console

Fine Day Records heißt das Label, auf dem mit „Different Places“ das Debütalbum von Plastic Operator erscheint. Und einen angenehmen Tag verbringt man garantiert, wenn Mathieu Gendreau und Pieter Van Dessel den Soundtrack dazu spielen. Die elf Tracks des Albums sprühen nur so vor optimistischer Naivität, unterlegt mit locker nach vorne hüpfenden Grooves. Ein kurzweiliges Hörvergnügen, das die Zuhörer mit seiner zwischen Air und Console oszillierenden Leichtigkeit und Unbeschwertheit auf Anhieb begeistert.

Eine Platte, wie gemacht für sonnige Sommertage, die gute Laune ist vorprogrammiert. Nicht umsonst heißt gleich der Opener „The Pleasure Is Mine“. Im Anschluss daran liefern Plastic Operator mit „Peppermint“ den schönsten Song des Albums ab. Das sanft melancholische Stück hört sich an wie eine elektronische Adaption eines Notwist-Songs. Überhaupt klingt das Duo bei vielen Songs, als wären auch sie im bayerischen Weilheim zu Hause.

Dabei liegen die Wurzeln von Mathieu Gendreau in Kanada, diejenigen von Pieter Van Dessel in Belgien. Getroffen haben sich die beiden Produzenten allerdings in London. Aus Liebe zu den Pet Shop Boys, Akufen und Jean Michel Jarre entstand dann das Projekt Plastic Operator. Erste Tracks, die im Selbstvertrieb in Londoner Plattenläden die Runde machten, stießen sofort auf offene Ohren. Angespornt von den positiven Reaktionen machten sich Plastic Operator an die Arbeit für ein Album.

Sehr routiniert und zielgerichtet klingt das Ergebnis. Die durchgängig schönen Gesangsmelodien machen einen guten Teil des Popappeals von „Different Places“ aus. Dezenter Vokoder-Einsatz lässt immer mal wieder an Daft Punk denken, beispielsweise bei „Special Case“. Die sehr gute Produktion unterstützt den geschmeidigen Flow des Albums. Dass Songs wie „Another Sound“ mit ihren Italo-Anleihen hart an der Grenze angesiedelt sind, nehmen Plastic Operator gerne in Kauf.

Hier geht es nicht um Tiefgang, sondern um Popmusik. Und die darf gerne mit ihrer plakativ zur Schau getragenen Oberflächlichkeit spielen. Plastik-Pop im besten Sinne des Wortes, freilich mit einem Augenzwinkern vorgetragen und gerade deshalb angenehm aufreizend. (Daniel Straub)“ (http://www.laut.de/Plastic-Operator/Different-Places-%28Album%29)

http://www.plasticoperator.com/ – Offizielle Webseite von Plastic Operator

Golden Bug – Hot Robot (2008)

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„Für Powerwackel-Funker, French Elektro-Freunde, New Raver und B-Boys

Die Münchner Gomma-Gang hetzt uns mit Antoine Harispuru aka Golden Bug einen Künstler auf Ohren und Leiber, der elektronischer Funkmusik, japanischen Spielzeugen und dem Skateboardsport gleichermaßen verfallen ist. Zu diesen Vorlieben inspirierte ihn Victor, sein väterlicher Freund und Superroboter aus Osaka; zumindest solches das Infosheet des Labels.

Mit 38 Jahren verlor Mr. Roboto Victor bei einem Skate-Unfall sein Leben, Antoine entschloss sich seinerseits als Spielzeugdesigner und Produzent unter dem Pseudonym Golden Bug seinem toten Freund ein Denkmal zu setzen und legt mit „Hot Robot“ eine interessante Mixtur zwischen 70er und 80er Elektro-Funk und aktuellen Club-Einflüssen vor. Die Vocals hierzu steuerte Lou Valentino bei, ein von den Bermuda-Inseln stammender Hip Hop- Homie des Goldkäfers.

Den Einstieg macht „Midnight Rabbit„, ein verhalltes, Space-Disco-inspiriertes Stück, das einem gleichzeitig den Humor und die Booty-Tauglichkeit der folgenden Songs vor Augen führt. Die durch den Transform-Effektwolf gedrehten Roboterstimmen begegnen uns auf dem gesamten Album in verschiedenen Tonhöhen und Spielarten. Trotzdem nerven sie nicht, vielmehr vervollständigen sie die Drumcomputer- und Sample-orientierten Produktionen.

Besonders hervorzuheben sind in diesem Zusammenhang „LookLookLook„, das ein wenig an Blurs „Girls & Boys“ erinnert, oder „Move The Crowed„, welche seinem Namen überaus gerecht wird. Der aktuelle französische Sound, wie er von Ed Banger oder Kitsune propagiert wird, schillert zwar bei Songs wie „Disco Sensation“ oder „Barbie’s Back“ hervor. Golden Bugs Stil bleibt aber trotzdem individuell, vor allem bei tollen Basslines, die düster vor sich hinwabern, und in Oldschool-Hip Hop-Momenten, wie etwa bei „I Can’t Stop“ oder „Rocket City„. James Murphys DFA-Label würde der Punk-Funk von Tracks wie „Bisco“ imponieren. Die Gomma-Gangster waren schneller.

Antoine Harispuru produzierte sein Album mit Liebe zum Roboter. Nicht nur Powackel-Funker und French Electro-Freunde, sondern auch Breakdancer und New Raver dürften Gefallen daran finden. (Martin Tenschert)“

Deutsch Amerikanische Freundschaft (DAF) – Die Kleinen Und Die Bösen (1980)

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„Die zweite DAF-Platte ist die letzte, die von einer ganzen Gruppe eingespielt wurde. Die erste Hälfte der Songs wurde im Studio eingespielt, der Rest wurde Live aufgenommen. Nur auf dem ersten Lied klingt Gabis Gesang, wie man ihn von späteren DAF-Werken kennt. Ansonsten ist seine Stimme höher und er schreit teilweise seine Texte heraus. Die Musik ist wild, experimentell und ungestüm. Punk- und New Wave-Einflüsse sind deutlich herauszuhören. Es gibt geflüsterte coole Songs („Kinderfunk“), überdrehte schnelle Reißer („Essen Dann Schlafen“) oder Tanzstücke („Co Co Pino“), die rhythmisch gut funktionieren. Die Gitarrre von Wolfgang Spelmans ist ein reines Klanginstrument, das nur Geräusche und Töne produziert. Es ist kein Zufall, dass die Platte in England vom renommierten Mute-Label vertrieben wurde und die Gruppe wenig später einen Vertrag von Virgin erhielt. Eine der musikalisch besten und interessantesten Platten der Deutschen Welle. (Gregor Kannberg)“ (http://www.amazon.de/Die-Kleinen-die-B%C3%B6sen-F/dp/B0000242AR)

Wikiepedia über DAF

„Sie sind bis heute wohl die einzigen, die nicht nur Diktatoren, sondern auch den Messias in einem Popsong unterbrachten: Robert Görl und Gabi Delgado-Lopez sangen in ihrem größten Hit von 1981 die Zeilen „Tanz den Mussolini, und dann den Kommunismus, und jetzt den Adolf Hitler, und jetzt den Jesus Christus“…“ – Eine Biografie über DAF bei laut.de

Polarkreis 18 – Polarkreis 18 (2007)

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„Nein, eine stinknormale Popband sind Polarkreis 18 sicher nicht. Keine jungen Deutschen, deren Favoriten man, ohne lang suchen zu müssen, in Amerika, England oder Tocotronic verorten kann. Aber Polarkreis 18 ist ja auch kein Bandname, der so superlässig von der Zunge geht. Sondern schwierig und undurchsichtig. Wie die Band selbst. Die Musik von P18 ist heftig, unglaublich breit, großkotzig und transzendent. Und niemand wird mir weismachen können, dass dies ein Debüt von jungen Leuten ist. Dafür ist ihre Musik mit all den Stilverweisen zu divers, dafür klingt das Album durchgehend zu wissend, dafür sind die Arrangements zu klug, dafür ist die Band einfach zu viel zu viel in der Lage. Dafür steht ein Stück mit vornehm-erhabenen Dancebeats à la GusGus viel zu nah neben einem Stück mit feinen Sigur-Rós’schen Soundwänden neben einem Stück voll perfekter Hallgitarren. Jason Pierce hat dafür ewig gebraucht. Und diese fünf Dresdener machen das alles schon in ihrem ersten Dutzend veröffentlichter Songs? Das kann doch nicht mit rechten Dingen zugehen. Wie kann man denn so fantasievoll und in seinen Atmosphären so komplex und substanziell sein? Wie kann man so exaltiert und doch unpeinlich singen? Wie kann man auf so frische Art und Weise Dance, Prog und Art miteinander verbinden, als wäre das gar nichts? Absolut verblüffend. Ein paar minimale Abzüge gibt es aber doch: die ständigen, etwas verkitschten Geigen zum Beispiel. Oder die Momente, in denen ich an Pink Floyd denken muss. Oder die Tatsache, dass ich so etwas wie eine Albumdramaturgie vermisse. Aber ist das so wichtig? Ich glaube nicht. Um es zurückhaltend auszudrücken: Ganz egal, wie man sich zu der Band positioniert – man wird nicht an ihr vorbeikommen. Dazu ist diese Musik mindestens in Deutschland viel zu einzigartig. So etwas war noch nie da. Und es spielt dabei keine Rolle, ob man 20 oder 50 Jahre zurückdenken kann.“ (http://www.intro.de/platten/kritiken/23039498/polarkreis-18-polarkreis-18)

http://www.polarkreis18.de/ – Webseite von Polarkreis 18

Polarkreis 18 bei myspace und bei Wikipedia

Live im Schauspielhaus Dresden

Drome – The Final Corporate Remix Of The Unconscious (1993)

„Drome is the earlier, more techno- and dub-infused pseudonym of Nonplace Urban Field/Some More Crime member Bernd Friedmann. With his first singles and a full-length appearing on the Toxiktrakks label and more recent material released through Wigwam and Ninja Tune, Friedmann’s signature restlessness with respect to convention is clearly nascent in his Drome work, most obviously in his knack for odd combinations. Although Friedmann’s releases as Drome have thinned in recent years, the name is widely regarded in association with the development of downtempo breakbeat and trip-hop, with a sample-heavy ambient- and dub-influenced take on hip-hop-styled beats and a clear, atmospheric nod to home listening over the dancefloor. A native of Berlin, Friedmann’s commitment to accelerated mutation also earned him a spot on the Ntone sampler, Earthrise (a two-disc set released by the American Instinct label in 1995), as well as a touring partner in Uwe Schmidt, aka Atom Heart, who accompanied Friedmann on a series of live dates in Australia and Japan toward the end of ’96. Friedmann’s Nonplace Urban Field material has occupied the bulk of his time of late, with releases such as Raum Fur Notizen and Golden Star, as well as remixes for Unitone Hi-Fi, Bowery Electric, and Hab taking Drome’s genre-obliterating aesthetic deeper still into the forests of abstraction.“ (http://itunes.apple.com/de/artist/drome/id4845892)

Wikipedia über Bernd Friedmann