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Ammer & Console – IS&DN (Interleaved Songs & Dancefloor Narration) (1999)

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„Schlüpfrige Ansagen aus der 0190er-Retorte besitzen eine magische, unfreiwillige Komik. Dem Außenstehenden bieten sie einen beinahe privilegierten Einblick in die Abgründe einer Gesellschaftsposse und zeigen mit dem Finger auf jene, die sich daran ergötzen. Lachen darf man trotzdem. Sogar tote Stimmen wie die Zeitansage haben einen hohen Wiedererkennungswert, auf den ich mich einigen könnte. Aus all diesen Fragmenten der modernen Telekommunikation eine Klangcollage zu basteln ist nicht unbedingt neu, kann aber sehr reizvoll sein. Vor allem, wenn es sich um ein „Ammer & Console-Produkt“ handelt.

Ein Hörspiel dagegen verliert seinen Reiz mit der falschen Besetzung der Stimmen bzw. Hörspieler. Die Japanerin Hanayo bringt es fertig, ihre auf Embryo-Tonlage geschrumpfte Vorwahlnummer-Ansage in einen Jump’N’Run-Rhythmus zu steigern, um dann in eine Unterhaltung (oder Slam Poetry-Dialog?) mit ihrem crackinfizierten Liebhaber (-sager) zu münden. Dieses Thema zieht sich für den nicht teilhabenden Hörer in beklemmender Wiederholung durch den Mittelteil der Session. Two is not a couple, it’s a cramp. Genial ist es allemal. Und mag es die Handschrift des von den „Kriegsblinden“ (ein Traumzustand) hochgehaltenen Hörspielproduzenten Andreas Ammer sein, ich vermag hier kein Hörspiel zu erkennen, doch einen seltenen und virtuellen Kunstgegenstand – mehr eine Hörformance.

Martin Gretschmann gehört zu den Wenigen, die mit solch einer Kunstform einen wertvollen Beitrag leisten können. Es gelingt ihm, im Chaos eines hochfrequenten Handystörgeräusches noch einen schillernden Groove herauszuhören, und daraus einen rauschartigen Kinderzählreim („Secret Number“) zu fummeln. Eine Tanzflächenerzählung, in Songs verwunden und verwoben. Dazu das Stimmengewirr aus dem Nirwana der Vermittlungscomputer – eine Johannesoffenbarung der Neuzeit.Dazwischen („Dial Sex“) bricht in angenehmer Regelmäßigkeit der tiefe Beat von Christoph Brandner, verknüpft mit den zwei Bassbändern aus den Händen von Michael Schwaiger (E-Bass) und Axel Fischer (Synthetik-Bass), die es zusammen „mit einer vollbusigen Rettungsschwimmerin treiben“. Da bleibt mir nur ein „Yeeehaaa Cowboys!“ Zusammen erzeugen sie als apokalyptische Reiter eine ansteckende Schwingung über der Tanzfläche, die 1999 im Tingeltangel in Köln wahrscheinlich ein mittleres Veedelbeben hervorgerufen hat. Was gäbe ich, hätte ich bei dieser Veranstaltung teilhaben können. Lieber WDR (zuständig für Produktion), eine DVD muss her, aber pronto!“ (http://www.laut.de/lautstark/cd-reviews/c/console/isdn/index.htm)

Ammer & Console – Eigentum Am Lebenslauf. Das Gesamte Im Werk Des Alexander Kluge (2007)

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„Alexander Kluge hat in seinem Leben viel erzählt. „Lebensläufe“ hießen die Geschichten, mit denen der spätere Filmemacher und Fernsehgestalter Anfang der 60iger Jahre erstmals als Schriftsteller öffentlich auftrat. Sie seien „teils erfunden, teils nicht erfunden. Zusammen ergeben sie eine traurige Geschichte.“ Als am Ende des Jahrtausends dann Kluge sein „summum opus“, die vieltausendseitige „Chronik der Gefühle“ vorlegte, so trug deren zweite Hälfte immer noch den gleichen lakonischen Titel: „Lebensläufe“. Zusammen ergaben die Geschichten die traurige Geschichte des 20. Jahrhunderts (beginnend mit dem Urknall).Noch viel mehr hat sich Alexander Kluge in seinem Leben aber erzählen lassen:
In seinen TV-Magazinen ist er der geduldige Zuhörer, ein elektronischer Sokrates, der jeden seiner Gäste bis an die Grenze des erträglichen davon erzählen lässt, was ihr Leben und die gesamte Welt im Innersten zusammenhält.

Erzählen / lassen. Für Eigentum am Lebenslauf hat der vielfach ausgezeichnete Hörspielmacher Andreas Ammer die beiden Facetten des Alexander Kluge dialektisch zusammengefügt und daraus für den Bayerischen Rundfunk ein Hörspiel gemacht. Ammer hat Kluge mehrfach in seinem Münchner „Küchenstudio“ besucht und ihn erzählen lassen: Sein Leben, sein Werk, und die Welt. Eigentum am Lebenslauf ist halb Erzählung, halb große Oper, manchmal Lesung, immer Lebenslauf und also „eine traurige Geschichte“, die – wenn nicht von 630 Millionen Jahren – dann vielleicht an dem Tag beginnt, als Kluge sich von Ammer „Techno-Musik“ als Soundtrack für seine Worte wünschte: Console, aka Martin Gretschmann, hat diesen Wunsch grandios mit seinem Soundtrack erfüllt. Nur am Ende, nach der großen Katastrophe, quaken die Frösche.

„Was wir einen ‚Lebenslauf‘ oder ‚Wirklichkeit‘ nennen, sind Kokons der Wahrnehmung, die uns schützen. Ob sie etwas Reales sind, dürfen wir bezweifeln. So leben wir, in Lebensläufen und auf Kontinenten verteilt, kontinuierlich und erfahren in verschiedenen Wirklichkeiten.“ (Alexander Kluge)

Chain Reaction – …compiled (1998)

An excellent overview of the experimental, dub-inflected sound of Berlin’s Chain Reaction label, Compiled includes tracks by Porter Ricks („Port of Transition“), Monolake („Cyan II“), Vainqueur („Elevation“), and Substance („Relish“). ~ John Bush, All Music Guide“ (http://music.msn.com/album/?album=10341530&menu=review)

„Promoters from New-York recommended me this CD and I understand why…you just have to hear it all to appreciate very intelligent sound and mind altering beats. BUT if you don’t understand electronic music and lean more towards Pop – you are going to hate it! This CD requires certain level of coprehention and understanding. Again, like I said — it’s either you gonna love it or you gonna hate it! I loved it…I still do!“ (http://www.amazon.com/review/R2Q8UDS0H3ZKE5/ref=cm_cr_rdp_perm)

Lemonjelly – Ky (2000)

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„Von Lemon Jelly habe ich durch einen Bekannten erfahren. Ich war und bin hellauf begeistert. Es lohnt sich wirklich, diese CD als Original zu besitzen, denn die CD ist nicht nur ein Fest für die Ohren, sondern auch für die Augen! Ich habe selten einen solchen Aufwand in Bezug auf ein CD-Cover, auf Booklets und dem Layout gesehen. Alles ist „quietschbunt“ und „knallig“, das Booklet besteht aus qualitativ hochwertigem Material und schon beim Öffnen der CD erwartet einen eine tolle Überraschung im Inneren.

Zur Musik: Die CD dauert gut und gerne 68 Minuten, besteht aus 9 Tracks (von 05:30 – 09:30 Minuten). Hier wird einem kein „Techno“ oder House geboten, sondern intelligente und chillige Musik. Das Wort „Chill-out“ wird ja heute viel zu häufig verwendet, bei nahezu jeder zweiten Veröffentlichung redet man vom „Chill-out“. Leider habe ich kein anderes Wort, um dieses grandiose Album zu beschreiben.
„In The Bath“ ist ein wahrlich großartiger Track und lässt einen wirklich sofort in eine Art „Trancezustand“ fallen, egal, ob man diesen Song nun laut oder eher leise geniesst.
„Nervous Tension“ besteht aus einer lustig-stupiden Melodie, in der eine männliche Stimme vor Überspannungen im Alltag warnt und den Hörer 6 Minuten lang über allgegenwärtige Probleme wie Geldnöte, Schlaflosigkeit und anderes aufklärt, während im Hintergrund eine wirklich lustige Melodie läuft. Urkomisch!
„Page One“ fordert höchste geistige Konzentration vom Hörer. Dieser muss sich nämlich das absolut reine „Nichts“ vorstellen („The earth itself without form“).

Auffällig an Lemon Jelly sind die Sprachsamples. Nicht Frauen lullen uns zu, sondern „echte Männer“, die einiges zu sagen haben. In „A Tune For Jack“ wird über See-Elefanten in Patagonien gesprochen, in „His Majesty King Raam“ wird selbiger geehrt, und in „The Staunton Lick“ wird uns das Banjo-Spielen beigebracht.

Insgesamt einfach nur TOP! Das Artwork ist unglaublich, die Musik noch besser. Einfach kaufen!“ (http://www.amazon.de/Lemon-Jelly-Ky-UK-Jelly/dp/customer-reviews/B00004XN08/ref=cm_cr_dp_all_helpful?ie=UTF8&customer-reviews.sort%5Fby=-SubmissionDate&coliid=&showViewpoints=1&customer-reviews.start=1&colid=#customerReviews)

Fluxion – Vibrant Forms (1999)

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‚Vibrant Forms‘ zeigt sich in seiner elektronischen Spielart im Grundmuster zwar fast gleich,  im Detail jedoch anders als die weiteren Chain Reaction Veröffentlichungen. Im beiläufigen Hören fast nicht wahrnehmbar wird hier meines Erachtens ein weiterer Grundstein gelegt, der eine Dekade später den Dubstep zum Erfolg verhilft. Minimaler dub-techno, der noch die kälte des Tresor-Technos in sich trägt und sich durch eine mathematische Abstraktion ausszeichnet.  Metallische Beats, weniger Bass und ein Hall, der aus einer verlassenen Eisengießerei zu stammen scheint, formen die Soundlandschaften. Vergleichbar mit Wolgang Voigts Projekt „Gas“, nur dass dort die Sounds eher die Wärme der Natur in sich zu tragen scheinen. Für die 90er Jahre ein großes Ding und immer noch aktueller als viele aktuelle Ambient-/Minimalproduktionen.

Isan – Lucky Cat (2001)

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„Isan? Heißt ausgeschrieben Integrated Services Analogue Network. Netzwerk, analog – schon verstanden. Begriffsfelder mit technischem und stylishem touch. Das findet sich auch auf der Platte des Duos wieder. Sanftmütige Elektronik, die dankenswerterweise den Ambient-Teppich immer wieder geschickt umgeht. Überhaupt Sanftmut. Ein weiteres Begriffsfeld wird eröffnet: niedlich. Hieß das letzte Album “Salamander” – mit eben solchem verziert -, winkt nun “Lucky Cat”, halb manga-, halb Kinderbuch-mäßig vom Cover. Die Songs nennt man folgerichtig “Kittenplan A”, “Anteaters Eat Ants” oder “Recently In The Sahara”. Eine Art elektronischere Version von Lali Puna und Oh. schmiegt sich – immer wieder mit perfiden Häkchen – ins Ohr. Sparsame Synthies und berühmt berüchtigter englischer Humor machen das hier zu einer großen kleinen Nummer. Wundervoll revisited.“ (http://www.amazon.de/Lucky-Cat-Isan/dp/B00005LW9V/ref=sr_1_4/302-0577813-2306430?ie=UTF8&s=music&qid=1194444277&sr=1-4)

Wenn Käfer die Maschinen stürmen -Depressive Seitenpfade jenseits des Raum-Zeit-Kontinuums“ Eine ausführliche Besprechung der CD „Lucky Cat“ sowie weiterer Arbeiten von Isan auf Scheinschlag

Poetisches Popcorn: Isan – ein Text über die Formation und deren Arbeit bei de:bug

Autechre – Garbage (1995)

Reinhören„“Garbage“ ist ein solches Relikt aus einer Zeit, wo Jungs in schlaksigen Klamotten noch Autoradiokonzerte gehalten haben und man noch den Walkman im Innenfutter der Jeansjacke mit sich herumtrug. Autechre erschaffen auf Garbage klangliche Wohlfühltitel, die sich mäanderartig in die Ohren bohren und von dort die Hirnrinde stimulieren.
Der „Garbagemx“ ist knochentrockener Elektro, sanft entschwindene Housedrones verlieren sich in knarzige Downbeatmaterie und synthetisches Knistern. Abgebremste Stimmsamples verleihen dem langsam dahinschlurfendem Track zusätzliche Würze im Ausdruck. Highly Recommended.
Ab dem „Piobmx“ geht es emotional eher talfahrtmäßig abwärts. Rappelnde Percussions wickeln sich um bizarre Sampleakrobatik und die kleine Melodie, die Autechre zu dem übrigen Klang dazugeben, weiß wahrscheinlich auch nicht, was Frohmut bedeutet.
„Bronchusevenmx“ besticht durch sanft verhallende Plocks als Fundament für eine tragisch schöne Sinusmelodie, die sich zutiefst aufwühlend aus den Boxen bricht. Angenehm unaufdringliches Ohrenfutter für die durchgefeierte Nacht am Abend vorher.
Der „Vletrmx“ als Abschluss der EP beweist dem Hörer, dass auch Synthesizer Tränen weinen können. Sobald sich die ersten Akkorde der Melodie aus dem digitalen Rauschen schälen, sollte man tunlichst alles Negative aus dem Kopf verbannen und nur noch zuhören, was der Datenstrom der CD zu erzählen hat. Denn Autechre erschaffen in dem beat- und percussionlosen Endstück eine so mächtige Fläche, dass man unweigerlich einen Eindruck davon bekommt, wie man wohl an der Himmelspforte empfangen wird. Da werden sicherlich so manchem die Tränen herunterollen.

Auch wenn ich Aufkleber wie „Contains explicit….“ lächerlich finde, so hat Autechre’s „Garbage“ EP durchaus einen solchen verdient. Denn alle Stücke der CD (mit Ausnahme des ersten) feuern einen emotionalen Strom nach dem andern ab und wer sich gefühlsmäßig nicht gefestigt sieht, sollte sich eher am Rand der CD aufhalten und lieber den ersten Titel als stimmungsneutrales Elektrostatement in der Endlosschleife laufen lassen. Heftige Kost für die etwas andere Chill Out Sitzung im Wohnzimmer.“ (http://www.amazon.de/Garbage-Autechre/dp/B000006Z6M/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=music&qid=1198313815&sr=1-1)

Matrix – Various Films (2000)

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minimal-techno zum zappeln
wieder mal eine typische chain reaction-platte. minimaler low-fi techno eben. die tracks lassen sich grob in etwa unterscheiden in einerseits die, die mit ordentlich bass und rhythmus nach vorne maschieren, und andererseits die tracks, die mehr oder weniger nur aus recht seltsamen geräuschen und tönen bestehen. diese tracks sind dann leider dann auch recht schwach im vergleich insgesamt, eher recht langweilig und uninteressant oder uninspiriert. dafür haben es die anderen stücke wirklich in sich – atmösphärisch sehr dicht und sehr (zumindest für chain reaction) tanzbar. besonders der kontrast zwischen der recht deutlichen bassdrum und den darüberliegenden flächen macht das ganze hier sehr hörenswert.“ (http://ravingplanet.de/shop/cd/asin-B00004TEW1-255883.html)

Monolake – Polygon Cities (2005)

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„Bei den Veröffentlichungen von Monolake kann man bedenkenlos zugreifen, wenn man auf der Suche nach relaxter, aber dennoch anspruchsvoller Musik ist. Viele Elektronikproduktionen scheinen nach dem Motto „Experiment for experiment’s sake“ gestrickt zu sein, soll heißen, dass man beim Hören voll konzentriert sein muss und dazu bereit, alles um sich herum auszublenden, um sich total auf die Musik einzulassen. Ein entspanntes und entspannendes Hören ist da kaum möglich. Solche Stücke erinnern mich an hochgezüchtete Rennwagen: Giftige Biester, die den vollen Körper- und Geisteseinsatz fordern, um sie auf der Straße zu halten. Bei Monolake ist das ganz anders: Herrlich warm und locker, gleichzeitig aber ungemein filigran und ausgeklügelt, teilweise tanzbar und – hier als Kompliment gemeint – als Hintergrundmusik geeignet. Musik, die den Denkapparat nicht überfordert, diesen aber auch nicht austrocknen lässt. Um bei dem Vergleich mit Autos zu bleiben: Monolake ist wie eine Corvette. Ein Wagen zum entspannten cruisen, der aber bei Bedarf fast jedes andere Auto in Grund und Boden fahren kann.“ (Quelle: http://www.amazon.de/Polygon-Cities-Monolake/dp/B0009G01MC/ref=pd_bbs_sr_2?ie=UTF8&s=music&qid=1195207252&sr=8-2)

Talk Talk – Spirit Of Eden (1988, 2007)


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„Sechs Jahre benötigte Mark Hollis, um aus einer chartstauglichen Synthie-Pop-Band eines der merkwürdigsten Ensembles zu machen, das es auch außerhalb der Rock-Welt je gegeben hat. Mit dem exzentrischen Werk Spirit Of Eden gelang Talk Talk eine jener seltenen Platten, die wirklich zeitlos sind.

Über 350.000 Pfund Studiokosten und 14 Monate Aufnahmezeit hatte die Plattenfirma Parlophone Mark Hollis und seinen Mitstreitern bewilligt – offenischtlich in der Hoffnung, die Band würde Nachfolger zu Hits wie Life’s What You Make It oder Living In Another World abliefern. Womit sie sich gründlich getäuscht hatte. Hollis und Tim Friese-Greene als Gitarristen und Keyboardspieler und ihre Rhythmusgruppe Lee Harris (Drums) und Paul Webb (Bass) holten sich renommierte Jazz-, Folk- und Klassikmusiker ins Studio und spielten sechs Stücke ein, die sich jenseits aller Klischees bewegen.

Spirit Of Eden ist ein Puzzle aus aneinander gefügten Miniaturen, die zu Stücken zusammenwachsen, die wenig mit Strukturen wie Vers, Refrain und Solo im Sinn haben. Da tupft eine akustische Gitarre eine Blues-Figur, auf die eine Trompete mit einem jazzigen Mini-Solo antwortet. Urplötzlich steigt eine „richtige“, laute Rock-Band ein und steuert Gitarren-Feedback bei, während Schlagzeug und Perkussion ethnogefärbte Rhythmen beisteuern. Zumeist jedoch dominiert auf Spirit Of Eden eine kammermusikalische Atmosphäre, in der der Gesang von Hollis das zentrale Element ist., das die Stücke zusammenhält. Trotz des durchschlagenden Misserfolgs beim plattenkaufenden Publikum konnte Talk Talk drei Jahre später noch das ähnlich strukturierte Album Laughing Stock für das Jazz-Label Verve aufnehmen, ohne dass der Band damit größerer Erfolg beschieden gewesen wäre. Prägenden Einfluss genommen hat Talk Talk mit dem Spätwerk jedoch einerseits auf die Postrock-Szene und das britische TripHop-Umfeld um Portishead, mit deren Sängerin Beth Gibbons Talk Talk-Bassist Paul Webb zusammenarbeitet.“ (http://www.popmusik.de/matrix_engine/content.php?page_id=110)