Medienpädagogik

Hier entsteht ein Reader, der von Studierenden für Studierende entwickelt wird. Studierende, die einen Leistungsnachweis in Medienpädagogik benötigen, können sich an dieser Stelle für ein Thema anmelden (einfach per eMail an mich) und dieses dann erarbeiten. Bitte achten Sie dabei darauf, dass jeder Beitrag max. 3-5 Seiten umfassen soll. Statt Masse lieber Klasse! D.h., arbeiten Sie wissenschaftlich. Nutzen Sie Literatur, auch über die verpflichtenden Literaturhinweise hinaus!

Folgende Themen stehen zur Auswahl:

1. Medien

1.1 Was sind Medien, wie werden sie in verschiedenen Disziplinen definiert, welche Rolle spielen sie für die Pädagogik? (von Marina Kuzmenko)

1.2 Medienklassifikation (von Benjamin Gundermann)

1.3 Medientypen (Tafel Schulbuch usw.) und LerntypenBeqir Karimani

2. Medienentwicklung (von Daniela Ehlgen)

3. Marksteine in der Entwicklung der Medienpädagogik

3.1 Bewahrpädagogik: Befürworter und Gegner (von Eva Rieder)

3.2 Kritisch-reflexive Medienpädagogik: Befürworter und Gegner (Entstehungshintergründe, Ziele usw.)

3.3 Funktionale Medienpädagogik: Befürworter und Gegner (Entstehungshintergründe, Ziele usw.)

3.4 Emanzipatorische Medienpädagogik (von Christopher Schmidt)

3.5 Handlungsorientierte Medienpädagogik: Befürworter und Gegner (Entstehungshintergründe, Ziele usw.)

3.6 Ausdifferenzierung der Medienpädagogik heute (Teilbereiche und Aufgabenfelder, Gründe für Medienpädagogik)

4. Medienkompetenz

4.1 Was ist Medienkompetenz? (von Jonas Wandel)

4.2 Die Rolle der Medienkompetenz in der Gesellschaft (von Marco Maas)

4.3 Medienkompetenz: wie vermitteln? Ansätze und Praxisbeispiele zur Vermittlung von Medienkompetenz

5. Medienpädagogik in der Schule

5.1 Einzug der (neuen) Medien in die Schule (von Buch über die Tafel bis zum Computer, Pro- und Kontra, geschlichtl. Abriss) Philipp Osen

5.2 Anforderungen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft an die Schule, die eine Medienpädagogik stützen

6. Medienrealitäten / medial erzeugte Wirklichkeit

6.1 Wirklichkeit als Konstrukt – Eine Grundlage der medial erzeugten Wirklichkeit (von Maria Evotschko)

6.2 Zwischen Primär-, Sekundär- und Tertiärerfahrungen. Medien in unserer Welt (von Benedikt Knerr)

6.3 Wie wirklich ist die Wirklichkeit? Medien als “notwendiges Übel” in der heutigen Zeit. (von Tobias Bergmann)

7. Bildung und Computer

7.1 Der Bildungsbegriff (Jan Wolff)

7.2 Möglichkeiten der Vermittlung von Bildung – von Hannes Lüdicke

7.3 Bildung durch Computer

8. Mediendidaktik

8.1 Die Rolle der Medien in der Didaktik

8.2 Medien Grundlagenwissen über Medieneinsatz

8.3 Neuen Medien – Neue Didaktik? Didaktische Ansätze im eLearning (Andreas Schreiner-Grimm)

9. Einsatzmöglichkeiten Neuer Medien in der Schule

9.1 Neue Medien in der Personalentwicklung in Schulen

9.2 Neue Medien in der Organisationsentwicklung in Schulen

9.3 Neue Medien in der Unterrichtsentwicklung

9.3.1 Lernen mit neuen Medien (von Mustafa Ugur Sahin)

9.3.2 Lernen über Neue Medien

9.3.3 Lernen durch Neue Medien (Denise Schmelzer)

10. Mediennutzung

10.1 Medienkonsum von Kindern und Jugendlichen (Thorben Kohl)

10.2 Zusammenhänge von Mediennutzung und Welterschließung bei Kindern und Jugendlichen (Angie Galeski)

10.3 Die Wissenskluft überwinden – Plädoyer für eine progressive Mediennutzung

11. Medienwirkungstheorien

11.1 Theorieansätze über die Medienwirkung

11.2 Gewalt und Medien – Sonja Schmidt

11.2.1 Theorien zur hemmenden Wirkung medial dargestellter Gewalt auf den Rezipienten

11.2.2 Theorien zur neutralen Wirkung medial dargestellter Gewalt auf den Rezipienten (von Dania Schmelzer)

11.2.3 Theorien zur fördernden Wirkung medial dargestellter Gewalt auf den Rezipienten  (von Robert Thul)

11.2.4 „Machen Killerspiele aggressiv?” – Aktuelle Diskussion zur Gewaltdarstellung in Medien (von Kristina Weber)

12. Literaturverzeichnis

From: Dr. Martin Wiedemair [mailto:martin.wiedemair@eb.salzburg.at]
Sent: Friday, February 26, 2010 10:09 AM
To: Höffer-Mehlmer, Dr. Markus
Subject: Studienfahrt

Salzburg,  26. 02. 2010

Johannes Gutenberg-Universität Mainz

FB 02 Institut für Erziehungswissenschaft

Forschungsprojekt AlBi – Alphabetisierung und Bildung

z.Hd. Dr. Markus Höffer-Mehlmer

Staudinger-Weg 9

55128 Mainz

Tel: ++49 (0) 61 31 39 20 465

hoefferm@uni-mainz.de

Sehr geehrter Herr Doktor Höffer-Mehlmer!

Die Arbeitsgemeinschaft Salzburger Erwachsenenbildung (ARGE SEB) ist der Zusammenschluss der gemeinnützigen Weiterbildungseinrichtungen im Bundesland Salzburg.

Wir haben 20 Mitgliedsorganisationen, zu denen u.a. das Wirtschaftsförderungsinstitut der Handelskammer, das Berufsförderungsinstitut der Arbeiterkammer, die Volkshochschule für Stadt und Land Salzburg, das Ländliche Fortbildungsinstitut der Landwirtschaftskammer, das Bildungszentrum St. Virgil, das Katholische Bildungswerk, das Salzburger Bildungswerk, die Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen, die Öffentlichen Bibliotheken u.a.m. zählen.

Es gehört inzwischen zu unserer guten Tradition, regelmäßig (möglichst jährlich) für die Leiterinnen bzw. Leiter (DirektorInnen) der Einrichtungen eine kleine oder größere Studienreise durchzuführen, um im Besonderen die Weiterbildungslandschaft außerhalb des eigenen Wirkungsbereiches kennen zu lernen. So waren wir u.a. bereits in der Schweiz (Zürich), in Frankreich (Straßburg), in Holland (Amsterdam) und in Deutschland (Berlin, Hamburg, Köln/Bonn, Leipzig,…).

Nun planen wir für den Mai 2010 eine Studienfahrt nach Frankfurt am Main und Mainz.

Ein Wunsch der Teilnehmenden ist es, den Forschungsbereich Weiterbildung und insbesondere das Projekt „AlBi – Alphabetisierung und Bildung“ an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz näher kennen zu lernen. Daher wären wir sehr dankbar, wenn wir dieser Einrichtung einen Besuch abstatten könnten.

Einerseits wäre es für uns wichtig, einen Gesamtüberblick über den Forschungsbereich Weiterbildung zu erhalten. Im Besonderen aber interessiert uns das Thema Alphabetisierung  und eben das Forschungsprojekt „AlBi – Alphabetisierung und Bildung“.  Alphabetisierung und Basisbildung sind derzeit auch in Österreich zentrale Themen in der Weiterbildung.

Sollten Sie selber weitere Aspekte haben, von denen Sie meinen, dass sie für uns interessant sein könnten, bin ich dafür sehr dankbar.

Unser Zeitbudget würde in etwa zwei Stunden für Information, Fach- und Informationsgespräche vorsehen.

Als Termin wäre für uns Dienstag, 18. Mai 2010, vorgesehen. Ein genauer Tageszeitplan ist unsererseits noch nicht fixiert.

Die Anzahl der Teilnehmenden wird sich zwischen ca. 10 und 20 Personen bewegen.

Die Personen kommen aus den unterschiedlichsten Praxisbereichen der Salzburger Weiterbildung: Berufliche Weiterbildung, Kirchliche Weiterbildung, Volksbildung, Basisbildung  Öffentliche Bibliotheken, Staatliche Stellen (Landesregierung),…  Die Einrichtungen sind alle gemeinnützig und nicht auf Gewinn  ausgerichtet.

Eine genaue Liste der Teilnehmenden kann ich nach Ende der Anmeldung übermitteln.

Um die weitere Planung unserer Reise zu ermöglichen, wäre ich Ihnen für eine baldige Antwort sehr dankbar.

Wir würden uns über den Kontakt zu Ihnen und über eine Antwort Ihrerseits außerordentlich freuen und danken herzlich für Ihre Mühe!

Herzliche Grüße aus Salzburg!

Martin Wiedemair

Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Salzburger Erwachsenenbildung

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