Phillip Boa – Lord Garbage (1998)

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„Der Voodoo-Club ist tot, es lebe Boa! Phillip Boa, Fürst der Finsternis, trug in früheren Zeiten den Titel „Arschloch der Nation“ wie ein Ehrenabzeichen. Mit seiner Lebensgefährtin Pia Lund produzierten Boa und der Voodoo-Club Alben voll großartiger Düsternis und Live-Shows voll alkoholgeschwängerter Egozentrik.
Doch Mitte der 90er zog Boa einen Schlußstrich und sich selbst nach Malta zurück, wo er Weihnachten 1996 die ersten Songs eines Albums schrieb, das zwei Jahre später erscheinen sollte. Als Partner holte er Gareth Jones ans Mischpult, der durch seine Arbeit für Depeche Mode bekannt geworden ist. Aber nicht der Name gab den Ausschlag, sondern Jones‘ Talent, analoge und digitale Seiten des Düster-Pop zu verbinden. Dancefloor meets Doomgitarren? So einfach macht es Boa weder sich noch dem Publikum, seine Musik ist zu kantig für den Club, zu melodienverliebt für die Gothic-Gemeinde. Refrains von überirdischer Größe dominieren die Songs, der Sound wird getragen von einer Vielzahl an fiependen, pluckernden Sequencer-Grooves, denen silbern-sägende Gitarren in den Rücken fallen. Über allem thront die Stimme Boas, die beweist, daß er viele Titel ablegen kann — nur eines wird Phillip Boa bis in alle Ewigkeiten bleiben: Der größte Nicht-Sänger der Nation. –Björn Döring“ (http://www.amazon.de/Lord-Garbage-Phillip-Boa/dp/B0000265TF)

Boa bei laut.deWikipedia und Indiepedia

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