Spielverderber

Schule und Studium sind schon gut mit Neuen Medien ausgestattet und diese werden rege gebraucht. Zumindest von den Lerndenen 🙂 Problematisch sind sie immer wieder, weil sie vielleicht vom Lernprozess ablenken können, beispielsweise durch SMS schreiben o.a. Aber auch in Prüfungen gewinnen die kleinen elektronischen Helflerlein zunehmende Relevanz, lässt sich doch mit Ihnen sozusagen elektronsich tuscheln. D.h., die Schüler können miteiander via Bluetooth, WLan usw. in Kommunikation treten oder mal fix mit dem Mobiltelefon im Web nach der richtigen Lösung suchen. Eine östereichische Firma hat nun den Spielverderber entwickelt, der einfach die drahtlose Kommunikationn im Umkreis von 300 m kontrolliert und ggf. unterbindet. So kann der Lehrer auf einem Monitor sehen, ob und wer „unerlaubte Verbindungen“ eingeht und diese einfach beenden. Ganz interessant in Zeiten von vollen Hörsälen, ePrüfungen usw. 🙂 Mehr zum Thema auf http://www.spielverderber.at/

Peter Licht – Vierzehn Lieder (2001)

Reinhören
„Normalerweise führt ein Sommerhit das Leben einer Eintagsfliege. Die Geschichte des Liedes „Sonnendeck“ dagegen zieht sich über zwei Sommer hin, mindestens. Es begann alles Mitte 2000, als ein Schwabe namens Meinrad Jungblut mit Wohnsitz Köln auf dem dort ansässigen Mini-Label Betrug eine EP in Kleinauflage mit dem Titel 6 Lieder herausbrachte. Eines davon heißt „Sonnendeck“ und findet sich in der Septemberausgabe der Musikzeitschrift SPEX auf der beiliegenden CD # 01 wieder. Nun fängt der Song an, ein Eigenleben zu führen. Er landet auf Platz 2 der Jahrescharts der SPEX-Leser, nur Madonnas „Music“ versperrt die Pole-Position. Da die EP natürlich längst vergriffen und schwer erhältlich ist, spielen Radiosender sie von der Gratis-CD. Beim österreichischen Sender FM 4 dagegen rotiert das Vinyl und aufmerksame Ohren des BMG Ariola-Sublabels Modul hören das Stück mit Begeisterung.

Winterpause. Im Juni des darauf folgenden Jahres taucht der Song wieder auf. Nun heißt Meinrad Jungblut Peter Licht und „Sonnendeck“ erscheint erneut, diesmal bei Modul, und schafft den Einzug in die Singlecharts. Dazu läuft ein superlustiges Video mit einem blauen Schreibtischstuhl als Star auf MTV und Viva. Überall wird das angekündigte Album — obwohl etliche Songs fehlen — besprochen, und irgendwie passend verschiebt sich laufend der Veröffentlichungstermin. Das passt, denn Peter Licht, von dem wahrscheinlich nur ein einziges Lichtbild in seinem Ausweis existiert, singt „meide die Popkultur“ im gleichnamigen Song. Warum sollte er sich da Marktmechanismen unterwerfen, anstatt zum eigenen Karriere-Bremsklotz zu werden?

So ganz konnte der als menschenscheu geltende Werbetexter (wird erzählt) den Erfolg jedoch nicht verhindern. Der Refrain „Wenn ich nicht hier bin, bin ich auf dem Sonnendeck… oder im Solarium oder am Radar… oder im Aquarium“ setzt sich im Gehirn fest. Doch nicht alle Stücke des Albums sind Pop. Peter Licht polemisiert humorvoll und charmant gegen den Kölner Dom und die Sonne. Er schätzt große Katastrophen und soziale Ungerechtigkeiten, liebt die Hasstiraden seines Schusters und die Beleidigungen seines Pizzabäckers. Er macht sich Sorgen über seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt, weil er sich ja mal etwas gönnen möchte und nie weiß der Zuhörer, ob JungblutLicht ein kleiner Spinner, kluger Denker, ein Weltfremder oder verschrobener Schrat ist.

Bemerkenswert ist auch die musikalische Wandlungsfähigkeit des Musikers. Licht zitiert im Wandel von Low-Fi-Pop und dichter Produktion einerseits hemmungslos NDW-Stars wie Andreas Dorau, andererseits lässt er immer die Nähe zur Kölner Elektronik-Szene durchklingen. Zur nächsten Platte erzählen wir dann, wie PeterLicht mit seinem Dasein als kleiner Star umgeht und was dieser stets präsente blaue Stuhl soll. Ach ja: köstliche Platte!“ (Quelle: http://www.amazon.de/Vierzehn-Lieder-PeterLicht/dp/B00005N5DM)

Portrait bei Laut.de: http://www.laut.de/wortlaut/artists/l/licht_peter/

Künstlerseite bei Motormusic: http://peterlicht.motor.de/

FAQ KoMeT

Fragen und hoffentlich auch Antworten, dass soll es hier geben. Wenn Sie weitere Fragen haben, so schreiben Sie oder rufen Sie an.

Frage: Wie ist KoMeT organisiert und wann findet KoMeT statt?

Antwort: Komet wird in zwei Phasen angeboten. Eine Phase findet vorlesungsbegeleitend statt. Das heißt, statt der Vorlesung“Allgemeine Pädagogik“ von Prof. Arnold wird KoMeT durchgeführt. Alles im gleichen Hörsaal um die gleiche Zeit. Die zweite Phase ist das Ganztagesseminar. Hierfür werden die Termine sowie die Teilnahmelisten im Laufe der nächsten Veranstaltungen in der Vorlesung bekannt gegeben. (Dieses Procedere ist notwendig, da wir im Vorfeld schwer einschätzen können, wieviel Studierende an der Vorlesung teilnehmen.)

Frage: Gibt es schon konkrete Termine für KoMeT?

Antwort: Für die 90 minütigen Sitzungen wurden bereits die Termine mit Prof. Arnold abgestimmt. Diese werden in der ersten Veranstaltung bekannt gegeben

Frage: Ist eine Teilnahme verpflichtend?

Antwort: Die Teilnahme ist für alle Studierenden verpflichtend. Jedoch müssen Sie nicht zwangsläufig in diesem Semester die Veranstaltung besuchen. Sie können diese aufschieben, wenn die angebotenen Termine nicht in Ihren Zeitplan passen.

Kommunikations- und Methodentraining WiSe 07

Auch dieses Semester, findet vorlesungsbegleitend zur Veranstaltung „Allgemeine Pädagogik“ von Prof. Arnold das Kommunikations- und Methodentraining statt. Da die Veranstaltung kein „klassisches“ Seminardesign bzgl. Organisation und Ablauf aufweist, ergeben sich verständlicherweise Fragen. Diese sollen hier unter anderem in einer FAQ zusammen mit den entsprechenden Antworten hinterlegt werden. Die FAQ wird sukzessive ausgebaut und an Ihren Fragen ausgerichtet.

FAQ

eine digitale Sammelmappe