Olaf Schubert – Echte Menschen (2000)

Hörprobe
„UNSER JUBILÄUMSALBUM – DIE FÜNFTE CD – IST DA!

Ich bin aufgeregt wie noch nie, denn es ist das erste Mal, daß ich eine fünfte CD vorstelle. Sie heißt „Echte Menschen” – und der Titel soll es verdeutlichen, ich habe versucht jeden von uns, der zu seinem Leben und seinen Problemen steht, in den Mittelpunkt zu stellen.

Ich wollte, daß es ein Album speziell für alle wird und ich bin sicher; es ist eines!

Jochen Barkas, Herr Stephan und ich haben über ein Jahr im Studio und im Probenraum (im Einfamilienhaus der Eltern eines befreundeten Percussionisten) an den Liedern gefeilt, bevor wir sie live, während zweier Konzerte in Dresden mitgeschnitten haben. Die Musik steht im Mittelpunkt, doch blieb genug Freiraum, spontan über mich bewegende Befindlichkeiten zu sprechen.

Es tut uns leid, daß wir einige Songs in den „Hannover Tonklang Studios” digital nach-bearbeitet haben, um andere Lieder in Berlin analog löschen zu können, aber wir denken, es ist der ehrlichste Kompromiß der möglich war, die CD nicht kalt und steril wie viele andere klingen zu lassen.

Euer Olaf

UTA MEHL SCHREIBT IM BOOKLET DIESER PLATTE:

Olaf Schubert singt in offene Ohren. Mit der zunehmenden Zahl der Freunde und Befürworter schubertschen Gedankenguts wächst natürlich auch die Zahl der Kritiker, und genau das ist das Ziel.

Schubert scheut das Bad in der Menge, nicht jedoch den Schritt in die Enge einer messerscharf geführten Auseinandersetzung mit seinen Kritikern.

Nach wie vor glänzt so sein Harnisch der Glaubwürdigkeit, dicht gewebt aus den massivsten Wortketten. Nach wie vor ist er der Krieger des Alltags, unentwegt bemüht, seine wichtigen Gedanken gerecht unter den Bedürftigen zu verteilen. Hart schlägt ihm der Wind des pauschalen Protests die vorbereiteten Konzepte aus der Hand.

Die Herausforderung annehmend wächst er schier über sich hinaus. Wie Zeus, der Donnergrollende, greift Schubert in die Wolken und schleudert seinen Gegnern eine aus der Kontrolle geratene Verbalkartätsche entgegen. Heißa, welch ein Gemetzel!

Der ansonsten eher schüchtern und zerbrechlich wirkende Schubert scheint keine Erschöpfung zu kennen. Mit dieser seiner fünften CD kehrt er in seiner unverkennbaren Art und Weise das Untere zu Oberst und verknüpft das Gesagte mit Unerhörtem.

Von einem Journalisten auf seine ungewöhliche Vortragsweise angesprochen, antwortete Schubert mit einem Sprüchlein des deutschen Mystikers Meister Eckerhart: „Wer diese Rede nicht versteht, der bekümmere sein Herz nicht damit, denn sie ist nur für jene gemacht, welche sie verstehen.”“ (http://www.olaf-schubert.de/albendetail.php?nummer=5)

Wikipedia über Olaf Schubert

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