Kissogram – Nothing, Sir! (2007)

Hörproben
Witz & Melancholie

Was passiert auf diesem Album? Die Berliner Jonas Poppe und Sebastian Dassé zeigen auf ihrem Zweitlingswerk, dass es keine Grenzen gibt, wenn man Spass haben und verbreiten möchte. So wird dieses Spektakel auch gern Rock’n’Roll-Disco genannt. Einen festeren Stil auszumachen, ist schwer. Vorwiegend herrscht Elektropop gespickt mit allerlei musikalischen Einflüssen aus der Neuzeit über Flamenco bis zum klassichen Tönen aus Fernost. Gepaart wird dies mit wilden Texten über Probleme mit der Frisur und dem Friseur, Nächten vorm Sterben und die elenden Morgen danach, die in der Kombination mit der Musik zumindest bei mir ein herzliches Schmunzeln hervorrufen, während der Körper mitschunkelt.  Dabei schaffen es Kissogram, sich von den üblichen und nahe liegenden Dorf-Kirmes-Stampfern abzusetzen, wenngleich manches Stück auch da funktionieren könnte. Immer wieder tauchen musikalische Brüche auf, die sich vom Tanzflächenrythmus lösen und zu einer Besinnungspause einladen. Belebt ungemein und erinnert stark an die Arbeiten von Neoangin oder auch Stereo Total
http://www.kissogram.de/ – offizielle Homepage

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