Jónsi – Go (2010)

Reinhören

Das es Elfen, Feen und Trolle in Island gibt, dass wissen nicht nur die Isländer (immerhin gibt es dort sogar eine Elfenbeauftragte), den musikalischen Beweis erbrachten spätestens Sigur Rós, die vor einigen Jahren sphärisch von der Insel der Vulkane in die Welt hinaus sagen. Neben den sanften und dichten Tönen war es wohl auch der Gesang von Jón Þór Birgisson (alias „Jonsi“), der äußerst androgyn daher kam und dazu noch eine Sprache zwischen isländisch, englisch und phantastisch nutzte.
Als Alleingänger zeigt uns Jonsi, dass nicht nur ruhiges von Island ausgeatmet wird, sondern dass auch das Leben an allen Ecken und Enden spriest. Unverkennbar wieder die Stimme – mangels Sprachkenntnissen kann ich nicht beurteilen, was da gesungen wird, was aber auch egal ist. Es scheint etwas Schönes zu sein, Kraft und Elan in allen Ecken, es spriesst und schiesst, blüht und duftet. Wie fromuliert es so passend der Plattentest: „Den lustig polternden Schwung hat sich „Go do“ dermaßen von den überschwänglichen Momenten von „Með suð í eyrum við spilum endalaust“ abgeschaut, dass man sich selbst im Småland abgeben will, um das hüpfend zu feiern.“ (http://www.plattentests.de/rezi.php?show=7411)

Weitere Informationen zum Album: http://jonsi.com/releases/go
Mehr Informationen auf Wikipedia (engl)

Jónsi – Go Do from Jónsi on Vimeo.

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