House Of Freaks ‎– Invisible Jewel (1994)

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Schwierig, die Frage zu beantworten, ob es sich lohnt, dieses Album vorzustellen… Es ist, in heutigen Entwicklungszyklen gemessen, uralt, die Band gibt es nicht mehr und das Album dürfte auch nur schwer zu besorgen zu sein. Und dennoch überrascht die Platte immer wieder, wenn ich sie auflege – und ich kann nicht sagen, warum. Zwei Leute (Bryan Harvey & Johnny Hott) mit wenigen Instrumenten (Gitarre, Drums und etwas Percussion) schaffen es, einen sehr urigen und krautigen Sound zu erschaffen, der sich irgendwo am Folk-Pop zwischen R.E.M. (in der unpoppigen Phase :-)) und Tom Waits, Blues und Garage-Rock bewegt. Es wird viel geschrammelt, geraschelt, übersteuert und gekrazt, was wohl immer wieder meine Aufmerksamkeit erregt. Insofern passt auch der Titel, sind hier wohl einige unsichtbare Edelsteine versammelt, die immer wieder neu entdeckt werden wollen…

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