Gravenhurst – Black Holes In The Sand (2004)

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Gravenhurst ist so ein Phänomen am Musikhimmel – konsequent, mutig und unerhört einsam. So jedenfalls klingt die Musik und die Verkaufszahlen, wenngleich ihm der Vertrag bei Warp Records doch etwas mehr Aufmerksamkeit zukommen lies (dass sich Warp längst nicht mehr als Anwalt elektronischer Musik sehen, sondern vielmehr die Innovationsantennen eines John Peel aufgesetzt haben, beweisen sie mit ähnlichen Acts wie Tortoise, !!! oder Jamie Lidell). Und wie auf fast jedem Gravenhurst-Album lotet auch hier wieder Nick Talbot die nicht ganz so stark leuchtenden Seiten seines/des Lebens genauer aus und bedient sich dabei den Elementen des Folk-Rocks ebenso sparsam souverän wie denen der elektronischer Genres. Für Fans von Hüsker Dü darüber hinaus ein Muss, da Gravenhurst hier den Song „Diana“ neu interpretieren.

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