Fatboy Slim – You’ve Come A Long Way, Baby (1998, 2010)

Hörprobe

„Hier hat einer zu Ende gebracht, was die Chemical Brothers begonnen haben. Caramba! Und wie! Fatboy Slim hat mit seinem zweiten Album den Syntheziser Big Beat dorthin geschickt, wo er kurz vor der Jahrtausendwende, „Right Here, Right Now“, hingehört: Auf den neusten Stand — und in die Hitparaden. Die Platte rockt, weil der Mann weiß, was er sampelt: Fatboy ist Pizzaman ist Beats International ist Freakpower ist The Mighty Dub Katz ist eigentlich Norman Cook ist ehemals ein Housemartin (ja, wirklich!), und weil es nichts gibt, was der Mann nicht schon war oder schon gehört oder selbst gespielt hat, kann er auch alles, darf er auch alles, macht er auch alles. Schon nahe der musikalischen Schizophrenie hat Cook mit Fatboy Slim nun scheinbar eine Persönlichkeit gefunden, mit der er sich wohl fühlt – es muß wohl so sein, denn ein gespaltener Geist hätte kein so stimmiges Album hinbekommen: You’ve Come A Long Way, Baby — aber jetzt biste angekommen. „The Rockefeller Skank“ trägt seinen Namen schon deshalb zurecht, weil dieses Monster einer Hitsingle aus Fatboy Slim endgültig einen reichen Mann gemacht hat. Aber die Singles sind längst nicht alles. Wir lernen: Alles ist möglich mit genügend Arbeitsspeicher, zwei Plattentellern und dem Fuß auf dem Gas. Sonst? Zuviel Bass gibt es nicht. Ein Riesending, schwer und cool und — right about now, funksoulbrother — genau richtig.“ (Michael Ebert) (http://www.amazon.de/Youve-Come-Long-Way-Baby/dp/B00002479S)

Wikipedia zu Normen Cook

Und natürlich muss das Superspaßvideo hierher 🙂

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