Dub Taylor – Detect (2001)

„Zwischen knarzig wälzend und knackig groovend pendeln die Tracks.

Alex Krüger scheint ein recht umtriebiger Mensch zu sein. Anfang dieses Jahres veröffentlicht er auf dem raum…musik Label in einem Atemzug zwei Alben, mit Echobox „Out of the Blue“ und als Dub Taylor „Forms & Figures“. Mit „Detect“ verlässt Krüger den Bereich von groberen, atmosphärischen dichten housigen Dub-Techno Tracks und orientiert sich mehr an einem Sound, der clubkompatibel ist und in der Lage ist, die Tanzfläche anständig zu füllen. Da ist Dub Taylor beim Frankfurter Minimal House Label Forcetracks ganz gut aufgehoben.

Wirklich minimal sind die Tracks jedoch nicht, sie besitzen vielmehr einen anständigen Drive und verbreiten ein beschwingtes und einladendes Flair. Zwischen knarzig wälzend wie „Detect“ und knackig groovend („I Can’t“) pendeln die Tracks, die wie letzterer, zum Großteil auch Gesang präsentieren.Vorgetragen in einer Bandbreite aus Geishamaunzen („Sweet Lips“), Eunuchenjodeln („John Wayne“) und Bundespräsi Lübke Englisch von Sänger Per Fourier, sorgen die Vocals für unfreiwillige Käsekomik. „I Can’t“ und der in die Hüften schießende „John Wayne“ dürften dennoch so ziemlich jeden Floor in Bewegung versetzen. Mir gefallen vor allem die instrumentalen Tracks, wie „Observer“, das von unten heraus schön Druck erzeugende „Newmen“ und der rauh minimale Track „2scale“. Hätte vielleicht mehr daraus werden können. (Gregory Britsch)“ (http://www.laut.de/Dub-Taylor/Detect-%28Album%29)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.