DJ Koze – Amygdala (2013)

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Die Amygdala, so belehrt mich Wikipedia,  “ spielt allgemein eine wichtige Rolle bei der emotionalen Bewertung und Wiedererkennung von Situationen sowie der Analyse möglicher Gefahren: Sie verarbeitet externe Impulse und leitet die vegetativen Reaktionen dazu ein“ (Quelle). Stefan Kozella ist ja immer wieder für einen Spaß zu haben aber manchmal war es mir doch auch etwas „too much“. Daher tat ich mich auch schwer, das neue Album von ihm gleich begeistert aufzunehmen. Ein Gag funktioniert ja meist nur einmal, dann ist die Luft raus (außer bei seinen Projekt „International Pony“! :-)) Wie auch immer, Amygdala ist durchaus ein „klassischer Koze“. Wieder werden Sounds von oder mit anderen verbraten, nachdem sie auf Irr- und Umwegen im immateriellen Kosmos von DJ Koze umherrirrten, um dort immer an Konzentrat zu gewinnen und sich in fast neuem Gewand zu präsentieren. Mit von der Partie (Party?) sind Caribou, Apparat, Matthew Dear, Dirk von Lowtzow, Milosh oder auch Hildegard Knef (!). Gerade bei letztgenannter ist der Song eine echt hingebungsvolle Hommage, der eigentlich das Original sein könnte. Amygdala, so merke ich, greift behutsam aber nachdrücklich mein emotionales  Ich an. Guter Titel, gute CD. Geht immer wieder und überalle: Beim Essen und Talken, beim Autofahren und Tanzen, aber auch zum Entspannen. 

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