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Reform der Bologna-Reform?

Die Umgestaltung der Studiengänge auf Bachelor und Master geht mit vielen Problemen einher. Mittlerweile fordert auch der Deutsche Hochschulverband eine Reform der Reform, weil viele Ziele nur partiell oder gar nicht erreicht werden. Zu den Forderungen gehören:

  • Der Master als Regelabschluss
  • Erhalt des Diploms
  • Erhöhung der Mobilität durch Hochschulverbünde
  • „Präme bei erfolgreicher Vermittlung“ von Absolventen der Unis in ihren Beruf
  • Schonfrist für eine Fächer bei der Umgestaltung zu Bachelor und Master

Mehr dazu als pdf beim Hochschulverband und bei Spiegel-Online

Die soziale Kluft wächst

Quelle: http://www.zeit.de/online/2008/21/armut-reichtum-scholz-?from=rss

Trotz Aufschwung und Jobwunder werden Arme ärmer und Reiche immer reicher. Doch immerhin sinkt das Armutsrisiko – ein wenig.

Jeder achte Bundesbürger ist von Armut bedroht. Für 13 Prozent der Deutschen besteht darüber hinaus ein erhöhtes Armutsrisiko – und es wären sogar 26 Prozent, also jeder Vierte, wenn es Sozialtransfers wie das Arbeitslosengeld II, das Wohn- und das Kindergeld nicht gäbe.

Das sind die Kernaussagen des neuen Armuts- und Reichtumsberichts der Bundesregierung (pdf), den Sozialminister Olaf Scholz (SPD) an diesem Montag in Berlin vorstellte.

Kaum waren die Zahlen (vom Minister selbst vorab in der Bild am Sonntag verbreitet) bekannt geworden, hoben im politischen Berlin die Stimmen an, die schnelle Konsequenzen forderten: je nach Weltanschauung und politischem Kalkül mal Steuererleichterungen für den Mittelstand, mal Mindestlöhne, eine neue Reichensteuer oder höhere Hartz-IV-Sätze. Neu klang das alles nicht – das übliche Konzert eben.

Neu ist auch nicht, was im Bericht selbst zu lesen ist. Dass rund 10,7 Millionen Deutsche von Armut bedroht sind, darunter 1,7 Millionen Kinder unter 16 Jahren, hatte das Statistische Bundesamt schon 2006 in der Studie „Leben in Europa“ ermittelt. Auch damals war der politische und gesellschaftliche Aufschrei gewaltig.

Nun ist es immer schwierig zu sagen, was eigentlich „arm sein“ bedeutet. Der neue Bericht orientiert sich, wie auch die Erhebung des Statistikamts, an einer EU-Definition. Danach gilt als von Armut bedroht, wer weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens im jeweiligen Land verdient. In Deutschland liegt diese Grenze bei 781 Euro netto. Als reich gilt jeder, der als Alleinlebender über mehr als 3418 Euro monatlich verfügt.

Jeweils wird nur das Einkommen betrachtet, nicht jedoch das Geld, das auch durch Vermögensbesitz hinzukommt. Deshalb auch der Zusatz „bedroht“. Denn theoretisch kann eine Arztwitwe zwar eine minimale Rente beziehen, aber aus den geerbten Eigentumswohnungen des Gatten dennoch ein stattliches Auskommen beziehen.

Was aber lässt sich nun aus dem Scholz-Bericht ablesen? Zunächst: Die Einkommensverteilung in Deutschland wird ungleicher. Reiche verdienen mehr, die mittleren Einkommen stagnieren, Niedriglöhner verdienen im Schnitt etwas weniger. Die soziale Kluft weitet sich also.

Diese Entwicklung schreitet nun schon seit 2000 voran. Zuvor waren zwar auch schon die Reichen reicher geworden, die Armen aber nicht ärmer. Nach der Konjunkturblüte zwischen 1998 und 2000, als der Anteil derer, die von Armut bedroht waren, noch bei 12,1 Prozent lag, hat sich das Armutsrisiko ständig vergrößert, bis auf 13,5 Prozent 2003.

Nun ist es leicht (um 0,5 Prozent) zurückgegangen. Wie weit aber bis heute? Niemand weiß es. Denn die Datenreihe, die für den Bericht ausgewertet wurde, endet 2005.

Dennoch könnte sich der positive Trend fortsetzen. Denn Armut lässt sich am besten mit Arbeit vermeiden. Und das Land erlebt nun schon seit mehr als einem Jahr ein Jobwunder, weshalb sich der Bericht zu diesem Satz versteigt: „Auch zukünftige Bemühungen müssen darauf ausgerichtet sein, Vollbeschäftigung zu erreichen.“

Dokumente aus dem 17., 18. & 19. Jahrhundert

Bei Aufräumarbeiten im fanden wir historische Matrialien, die meinem Opa gehörten. Da wir bisher keine Personen ausmachen konnten, die sich für solche Arbeiten ernsthaft interessieren, kam mein Vater auf die Idee, doch einfach mal ein paar Dokumente ins Internet zu stellen. Vielleicht kann über diesen Weg das eine oder andere Dokument jemanden bei seinen persönlichen Forschungsarbeiten weiterhelfen?

Die Dokumente sind alle, soweit ich das beurteilen kann, aus der o.g. Zeit. Viel von der Zeit Napoleons im heutigen Ostdeutschland.

Ich habe die Dokumente jetzt mit mittlerer Qualität eingescant. Durch einen Klick auf die Bilder sollte sich eine vergrößerte Darstellung öffnen.

Viel Spass den Historikern 🙂

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