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Warum melden sich so viele im Blog an?

Eine arbeitsintensive Zeit lässt mir kaum Raum, den Blog zu pflegen. Überraschenderweise erhalte ich im Stundentakt – oder häufiger? – Meldung vom System, dass sich neue Nutzer anmelden. Ich frag mich: “Warum?” Spam kann ich mir nicht recht vorstellen, da ich ein paar Sicherheitstools eingebaut hab, die hoffentlich halbwegs funktionieren. Also, liebe Registrierer*innen, warum meldet ihr euch an? Schreibt mal, würde mich interessieren :-)

Sigur Rós – ( ) (2002)

Reinhören
Mit Sigur Rós hatte ich keinen leichten Start. Ihr Album “Agaetis Byrjun” hörte ich mir mehrmals bei einem Freund an und beschloss: “Nicht mein Ding”. Und irgendwann fiel es mir wieder in die Hände und verzauberte mich auf einmal. Die Begeisterung für die Gruppe steigerte sich nochmals mit dem namenlosen 2002er Album “( )” Nochmals dichter, nochmals schwebender, nochmals poetischer, mehr Kraft, mehr Freiraum. So klingt Musik wohl nur aus Island. Der Gesang von Jonsi ist melodisch tragend, die gewählte Sprache für die Texte ist “vonlenska”- auf dt. übersetzt “Hoffnungsländisch”.

Einem Genre sind Sigur Rós nicht zuzuordnen, sollten aber als suchterzeugend unter Verschluss gehalten werden. Sie waren einer der Auslöser, die mich wenige Jahre später nach Island lockten, um das Land, die Elfen und Trolle, die Vulkane, die Eisfelder, den Wind, Sonne und Schatten zu besuchen. Und wer nicht nach Island mag oder kann, dem sei diese CD angeraten. Denn ich meine, dass dieses Album ein passender Soundtrack zur diese Insel im Norden ist.

Offizielle Webseite von Sigur Rós

Wikipedia über Sigur Rós

Der Opener “Untitled #1″, der – wenn ich mich recht erinnere – auch die Titelmusik des wunderbaren Films “Nach der Hochzeit” war

Die positiven Effekte des Auslandsaufenthalts während Studium und Ausbildung

Quelle: http://www.ostfalia.de/export/sites/default/de/international/internationales_Buero_-_student_office/images/erasmus_logo.png

Eine Studie zur Wirkung von Erasmus zeigt, dass ein Auslandsaufenthalt viele positive Effekte mit sich bringt. (Für alle, die Erasmus nicht kennen: Das EU-Programm förderte Studienaufenthalte und Praktika im Ausland, das Nachfolgeprogramm Erasmus+ bietet diese Förderung auch für Personen der beruflichen Aus- und Weiterbildung.)

Die Studie zeigt, dass Studierende mit Auslandsaufenthalt offenbar bei zukünftigen Arbeitgebern geschätzt werden. So können sich Absolventen, die auf Auslandserfahrungen verweisen, besser auf dem Arbeitsmarkt behaupten, als die “daheim Gebliebenen”. Die Wahrscheinlichkeit, längerer Zeit arbeitslos zu sein, singt um ca. 50% und fünf Jahre nach Studienabschluss liegt die Arbeitslosenquote bei dieser Gruppe 23% niedriger als bei der Vergleichsgruppe.

Studierenden mit diesem Auslandserfahrungen wird im Beruf mehr Verantwortung übergeben und 64% der Arbeitgeber gaben in der Befragung an, dass internationale Erfahrungen ein wichtiges Einstellungskriterium sind. 2006 vertraten erst 37% diese Meinung. Ein weiterer Grund für positiven Effekte scheint im Wunsch der Arbeitgeber zu liegen, Absolventen mit Querschnittskompetenzen (z.B. Aufgeschlossenheit, Toleranz, Selbstvertrauen) einzustellen. Und offenbar wird ein Zusammenhang zwsichen dem Kompetenzerwerb und einem Auslandsaufenthalt gesehen. Bemerkenswert ist dabei, dass Erasmus-Studierende bereits vor ihren Auslandsaufenthalt in diesem Bereichen bessere Werte als ihre Kommilitonen erzielen. Einem Drittel der Erasmus-Praktikanten wurde vom Unternehmen, in dem sie tätig waren, eine Stelle angeboten.

Nicht nur die beruflichen Perspektiven zeichnen sich rosiger. Auch privat punkten Erasmus-Studierende. 33% der Gruppe haben eine*n Partner*in anderer Staatsangehörigkeit (im Gegensatz zu 13% der Studierenden ohne Auslandsaufenthalt) und bei 27% blieb die Beziehung auch langfristig bestehen. Der daraus resultierende positive Nebeneffekt sind schätzungsweise 1 Millionen Erasmus Kinder :-)

Wenn das mal keine guten Neuigkeiten sind!

Quelle: http://europa.eu/rapid/press-release_IP-14-1025_de.htm

Linke zur ausführlichen Studie: http://ec.europa.eu/education/library/study/2014/erasmus-impact_en.pdf

Noch vor dem Mai: Der Blog im neuen Gewand

Bildquelle: http://incridea.com/blog/2013/11/responsive-web-design-cover/ Autor: Muhammad Rafizeldi

Derzeit passiert ja nicht allzu viel auf meinem Blog. Andere ToDos sind zur Zeit wirklich wichtiger. Hin und wieder jedoch bedarf es einer kreativen Pause. In einer solchen hab ich mich mal dem Aussehen des Blogs gewidmet. Responsive Webdesign lautete das Motto der Überarbeitung. Es sieht etwas schlichter aus, aber ich finde es relativ übersichtlich und aufgeräumt. Soweit ganz gut und ich muss mal sehen, wie ich die Optik ein ein paar Tagen/Wochen/Monaten finde.

Das Schöne ist: jetzt sollte der Blog über alle möglichen Endgeräte gut dargestellt werden. Beiträge, Bilder, Videos etc. sollten sich schön an die jeweiligen Bildschirme anpassen. Bei meinen Tests klappte das auch erst mal ganz gut. iOS stand mir nicht zur Verfügung, aber für Win und Android kann ich grünes Licht geben :-)

Ich hoffe, das Aussehen ist soweit auch für die Besucher okay. Wünsche und Anregungen werden gern entgegen genommen.

Frohe Weihnachten

VerkünderAn dieser Stelle allen ein frohes Weihnachtsfest, Zeit für schöne Dinge, genussvolle Stunden und musische Momente.

Und für alle, die noch Langeweile in der (Vor-)Weihnachtszeit haben, ein kleines Lernspiel zum Thema Weihnachten, das von Webeducation entwickelt wurde. Für die 10 besten Mitspieler gibt es nach der Weihnachtszeit einen kindle-whitepaper von Webeducation. Na wenn das kein Ansporn ist, etwas über Weihnachten zu lernen…

Hier geht es zum Spiel: http://www.webducation.info/WeihnachtsSpiel2013/

Tindersticks – The Hungry Saw (2008)


Reinhören
Mit den Tindersticks verbinden sich Erinnerungen an eine Zeit, in der der Pop geboren wurde und ihn fast alle der Branche mal streicheln wollten. Aber nicht alle. Eine Ausnahmeerscheinung waren schon damals die Tindersticks, die ihren verträumten Melodien unterstrichen von der melancholisch-kräftigen Stimme Stuart A. Staples nachhingen. Kontinuierlich bastelten sie introvertiert an ihrem Sound und lieferten, nach immerhin fünf oder sechs Jahren des Wartens ihr bedrückendes und/oder beglückendes Album “The Hungry Saw” ab. Deutlich wird, dass sie sich ihrer Stärken bewusst sind und diese auch ausspielen. Keine Effekthascherei, kein großes Tam-Tam, eine klassische Intrumentierung reicht aus, wieder eine Melancholie in die Landschaft zu bringen, wie sie für diese Zeit so passend erscheint. Die Sonne scheint und zeigt sich von ihrer besten Seite. Aber ich kann den November schon riechen…

Infos zum Album auf der Webseite der Band: http://www.tindersticks.co.uk/yesterdays/recordings/the-hungry-saw/