Archiv der Kategorie: Reisen

Wikipedia als eBook im ePub Format nun auch offline verfügbar

Bringt es was, die größte Onlineenzyklopädie auch offline verfügbar zu haben? Zu Zeiten, als es mobile Datennutzung noch nicht so verbreitet war, mobile Internetzugänge relativ teuer und außerdem sehr langsam waren, freute ich mich schon, auf meinem damaligen SonyEricsson P800 die Enzyklopädie auf einer Speicherkarte dabei zu haben. So konnte ich immer nachschauen, wenn ich ein paar Grundinformationen zu einem Thema oder Begriff brauchte. Das war sehr hilfreich.

Mittlerweile gibt es Smartphones mit Flat-Datenanbindung und man kann eigentlich immer auf das Onlinelexikon zugreifen. Immer? Nicht immer. Gerade wenn man in Gebieten ohne Netzanbindung unterwegs ist (ja, sowas gibt es tatsächlich noch und ist gar nicht so selten) hilft eine Offlineversion gut weiter. Und diese wird nun von Wikipedia unterstützt. So kann ich nun für meine Reiseplanung in die Ferne im Vorfeld schon meinen Reiseführer bei Wikipedia mit entsprechenden Hintergrundinformationen zusammenstellen und mir bequem auf den eBook Reader laden. Hierfür bietet Wikipedie in der linken Menüleiste die Druckfunktion. Diese anklicken und dann „Buch erstellen“ auswählen. Diese Aktion startet einen Buchgenerator und man kann nun verschiene Wikipediabeiträge als ePub oder pdf zusammenstellen und anschließend auf sein Lesegerät laden. Das ist doch super. So hab ich zu Land, Leuten, Natur, Architektur usw. immer ein paar Infos in der Hinterhand. Schön und passend ist es auch, dass Wikipedia das ePub-Format unterstützt, da dieses für die eBook Reader (außer dem Kindle von Amazon – oder kann der das auch mittlerweile?) optimiert ist. Und ein eBook Reader ist für die Reise allemal gut, da man wenig Ballast für die vielen Bücher im Gepäck hat und der Akku ausgesprochen lang hält. Na dann, kann die Reise weiter geplant werden 🙂

Künstlerstraßenfest St. Paul in Sarreguemines

Eine Zufallsentdeckung 2011 war das „Festival Des Arts De Rue“ im Nachbarort Sarreguemines (Frankreich). Oft sind solche Feste zumindest für mich eher ernüchternd und lau. Das besagte Festival hingegen bietet viele Überraschungen, sehenswertes und – France like – auch kulinarisches. Die Straßen sind voller Leute, was erstmal nichts besonderes ist. Aber immer wieder trifft man irgendwo zwischen den Leuten Straßenkünstlern in bunten Kostümen und mit wilden Apparaturen an, die irgendwas machen. Was ich dabei als äußerst angenehm empfinde, ist das Gefühl, dass die Künstler ihre Aktionen gefühlt eher für sich als für das Publikum machen. Man kann zusehen und in „deren“ Welt eintauchen oder einfach vorbei gehen – was sicher manchmal passiert, weil man nicht weiß, dass da neben einem gerade was passiert 🙂 Klingt unglaublich, ist auch so. So gab es dieses Mal einen Mann, der Flugblätter verteilte. Reflexartig griffen die Pasanten zu, jedoch waren die Blätter leer. Später sah ich ihn, wie er den Leuten im Vorbeigehen Wäschklammern an die Kleidung zwackte, ohne dass diese es merken. Sicherlich gibt das bei dem den einen oder anderen zu Hause noch Verwunderung, woher die Klammer kommt 🙂 Es ist wirklich nett und dringend zu empfehlen. Anbei ein paar Schnappschüsse von einigen Artisten, die sich auf der Straße rumtreiben. Mehr Infos: http://saint-paul.sarreguemines.fr/

Marrakesch

Anbei ein paar Bilder vom Kurzurlaub Marrakesch. Es ist eine wahnsinnig spannende Stadt, insbesondere die Altstadt strahlt eine enorme Faszination aus. Sehr bunt, voller Gerüche und Menschen – zumindest solange Marktzeit ist. Die Souks öffnen irgendwann gemütlich ab 9 Uhr und schließen nach Sonnenuntergang. Das Leben, hektische Treiben und der Handel (über fast alles wird gehandelt!) verlagern sich aus den äußerst verwinkelten Gässchen (sowas hab ich noch nie erlebt) auf den zentralen Platz Djemaa el Fna, wo bis tief in die Nacht Gaukler, Artisten, Garküchen, Bettler, Wahrsager, Geschichtenerzähler, Sänger und und und die stimmungsvolle Kulisse bilden. Neben den beeindruckenden Souks gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten, vieles ist fußläufig erreichbar und sollte man auch erlaufen, um die Stadt mit ihren zahreichen Facetten zu erleben. Marrakesch bietet für einen Kurztrip genügend an, dass es dem Besucher nicht langweilig werden sollte. Ich möchte nicht alles aufzählen, über die Stadt gibt es viele Internetseiten und Reiseführer (z.B. hierReiseführer Marrakesch). Als zusätzliche Begleitlektüre kann ich Elias Canettis Die Stimmen von Marrakesch empfehlen 😉

An dieser Stelle möchte ich jedoch ein paar Urlaubsbilder zeigen, die im Laufe des Urlaubs entstanden sind.

Städtetrip Barcelona

War es mir doch jüngst vergönnt, mit der besten Reisebegleitung von Allen einen Städtetrip nach Barcelona zu wagen. Was soll ich sagen? Barcelona ist eine Reise wert. Schöne Stadt, schöner Strand und noch schönere Architektur bei schönem Wetter. Hier ein paar Impressionen vom Kurzurlaub.

Am ersten Tag ging es erstmal auf Tuchfühlung mit der neuen Stadt. Vom Hotel aus Richtung Placa de Catalunya, weiter die La Rambla entlang zum Strand. Immer mal in die Schaufenster geäugt und sich an den Auslagen erfreut, irgendwann gegessen und zu dunkler Stunde zurück zur Unterkunft. Dabei fielen noch die schön beleuchteten Ecken der Stadt auf 🙂

Am nächsten Tag ging es gezielt los. Nach einem herrlichen Kaffee und einem Cornetto, die überall in den Straßencafes zu guten Preisen und oft in besserer Qualität als in Hotels zu bekommen sind, war der erste Weg der Strand. Links das Meer, Rechts die Promenade mit allerlei architektonischen Versuchen. Am Strand stapeln sich eigenartige Metallkästen krumm und schief in die Höhe, Skulpturen, die an die Büdchen erinnern sollen, die einst da standen und Obst, Getränke usw. verkauften. Vom Strand aus kann mit einer Seilbahn über den Hafen hinweg in den Museumspark Jardins de Mossèn Cinto Verdaguer gegondelt werden. Da wir jedoch wegen einer unplanmäßig laaaangen Wartezeit auf die Seilbahn (der Wind behinderte den Betrieb ein wenig) doch eher durstig und hungrig wurden, gings zurück in die Stadt in eine der Gastros, kleine und gute (!) Tapas zu sich nehmen. Danach ging es gut gestärkt und erholt noch eine Abendrunde durch die ruhiger werdende Stadt, vorbei am Arc de Triomf nach Hause.

Am dritten Tag begaben wir uns vorzugsweise auf die Spuren von Gaudi. Unsere Bleibe lag dafür äußerst günstig, so dass wir fast ganz alles erlaufen konnten. Zugegebenermaßen, es waren in den vier Tagen ingesamt ca. 50km, aber es war ja auch kein Strandurlaub 🙂 So ging es Richtung Sagrata Familia, dem niemals fertig werdenden Bauwerk. Immerhin begannen die Bauarbeiten bereits 1882 (!). Aber es wird langsam 🙂 Auf jeden Fall sieht es von außen fantastisch aus und der Blick ins Innere der Kirche lockt schon. Aber wir waren für den Tag zu spät. Zu viele Reisegruppen sind bereits aus den Betten geklettert und wurden hier abgeladen. Plan: am nächsten Morgen in aller früh! Also gings weiter in den Park Güell. Hierfür dann aber doch mal mit der Metro. Übrigens empfielt es sich für einen Kurzurlaub, wenn überhaupt dann eine 10er Karte für die Metro zu kaufen. Es gibt nur ein Ticket (!), welches zehnmal entwertet werden darf. Der Vorteil ist, dass das Ticket vererbt werden kann. Dh., man kann es einfach auch für seinen Reisebegleiter nutzen oder wenn man es nicht mehr brauchen sollte, einfach jemanden am Ende des Urlaubs schenken. Im Park war ebenfalls viel los, aber dennoch oder genau deswegen (?) Sehenswert. Neben den 1000enden Händlern (gibt es dort so viele Kundschaft?) erstreckt sich der Park über eine ansehnliche Fläche und bietet viele Entdeckungs- und Erholungsmöglichkeiten. Der Eintritt ist frei. Anders an der Casa Milà. Für schnitte 18 Euro Eintritt kann man das schöne Gebäude auch von Innen bewundern und ihm sogar auf das Dach steigen. Entlohnt wird man mit einem schönen Blick über die Stadt und Formen- und Farbreichtung des Hauses.

Höhepunkt der „Kunstbetrachtung“ war sicher Tag vier. Sehr früh aufgestanden waren wir ca. 8.30 Uhr an der Sagrata Familia und damit eine der ersten Besucher des Tages. D.h., nicht lange anstehen mit einem Coffee to go und wenig Touristen in der Kirche. Ein echtes Schmankerl für das Auge! Unglaublich, fast schon wahnsinnig, was hier architektonisch ausgedacht und realisiert wurde. Der Eintritt kostete zwar 16 Euro (inkl. Lift aufs Dach und Freigang), aber ist jeden Cent wert – eigentlich sogar mehr 🙂 Ich konnte meine Kamera gar nicht beruhigen und bin auch im Nachhinein von den Bildern entzückt.  Nachdem wir uns sattgesehen haben, falls das geht, ging es nochmal die La Rambla entlang, ein wenig shoppen und gucken. Ein Großteil der Stadt, bzw. die üblichen Highlights waren nun erkoren und gesehen.

Der fünfte Tag war auch Abreisetag. Vormittags gab es aber noch eine auf katalanisch (!), alle anderen Sprachen waren schon ausgebucht, geführte Tour durch die Oper. Sehr imposanter Bau, verspielte Gestaltung und atemberaubend schöner Zuschauer- und Hörerraum. Da fotografieren verboten war, gibt es leider nur wenig Bilder…

Also auf nach Barcelona. Es lohnt sich!




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Ein Hotelbett






 


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