Archiv der Kategorie: Lustig

Spam-Spaß

Spam ist lästig – und manchmal auch lustig. Sicher hat jeder schon obskure Angebote erhalten, Geld von irgendwoher zu bekommen, weil ein die Tochter des Schwippschwagers eines nahen Verwandten des Chaffeurs eines Ölmultis… Naja, lassen wir das. Die Storys sind oft wild, die Übersetzungsmaschinen tun ihr übriges.

Jüngst erhielt ich einen wirklich überdurchschnittlichen Spam hier im Blog, den ich gern teile. Unglaublich, was sich die Leute so einfallen lassen, damit man sich Viren oder anderes auf den PC lädt. (Die URL hab ich übrigens selbst unbrauchbar gemacht, nicht dass hier jemand noch versehentlich Schadsoftware runterlädt :-).

Author: Angela Merkel Jugend Naktfotos Leak (IP: 37.58.58.7, 37.58.58.7) Email: JaqXXXXBailXXXX@gmx.net URL: https://files.XXXXbox.moe/dyn3nc.zip Comment: Ach du Scheiße, wasn hier los…? Da hat n Hacker NAKTBILDER von Kanzlerin ANGELA MERKEL in deinen Blog hochgeladen! Wie geht das denn man? Wasn FETTER Leak! Fotos guckst du hier: https://files.XXXXbox.moe/dyn3nc.zip (habe dir den Link mal geshortet, damit es nicht ganz so offensichtlich ist, dass die Fotos auf deinem WordPress gehostet werden. Einfach Runterladen und Extrahieren !!! Kannst alles sehen… ALLES ! Von UNSERER deutschen Kanzlerin ! Ist KEIN Witz ! Sogar 1 Fotos ist dabei, wo sie nur 19 Jahre alt ist (Passwort für dieses ganz spezielle Foto lautet: 123). Die war sogar sexy damals, was man heute leider ja nicht mehr sagen kann. LOOOOL…

Hofstadters Gesetz

2015-01-25 11.18.34Eine interessante, entspannende Entdeckung am Sonntag. 🙂

Das Web als Geschäftsfeld für Lektoren

Heute ereilte mich eine Mail, die auf Fehler in meinem Blog aufmerksam machte. Ich zitiere:

„Hallo,

ісh hаbе hеutе Іhrе Іntеrnеtsеіtе lars-kilian.de еntdесkt, und mіr sіnd еіnіgе Flüсhtіgkеіtsfеhlеr аufgеfаllеn. Ісh zеіgе Іhnеn zwеі Веіsріеlе:

Fehlerhaftes Wort: zwsichen
Auf dieser Seite: lars-kilian.de
Fehlerhaftes Wort: gedudelt
Auf dieser Seite: lars-kilian.de
Klicken Sie bitte hier, um die Fehler anzusehen bzw. ein Angebot zu erhalten.

Іhr Gеsсhäft іst fеhlеrfrеі. Вrіngеn Ѕіе mіt mеіnеr Ніlfе Іhrе Wеbsеіtе аuf dеn glеісhеn Ѕtаnd!

Ісh bіn Ѕtudеntіn und аrbеіtе nеbеnbеі аls Wеblеktоrіn. Ісh рrüfе Wеbsеіtеn аuf Flüсhtіgkеіtsfеhlеr (Rесhtsсhrеіb- und Тіррfеhlеr), und ісh stеllе mеіnеn Κundеn Ändеrungsvоrsсhlägе zur Vеrfügung. Віttе kоntаktіеrеn Ѕіе mісh, wеnn Ѕіе dіе Vоllkоrrеktur Іhrеr Wеbsеіtе bеstеllеn möсhtеn.

Mit freundlichen Grüßen“

Warum eigentlich nicht. Clevere Idee, zumal private Blogs wie meiner so nebenbei geschrieben werden. Ja, da schleicht sich der eine oder andere Fehler gern mal ein. Das mute ich meinen Lesern zu und hoffe, sie verzeihen mir  🙂

 

Sounds konservieren? Sounds konservieren!

Bildquelle: http://www.conservethesound.de/wp-content/themes/cts/images/cts-conservethesound-logo@2x.jpg

Geräusche umgeben uns, sind Bestandteil der Welt und werden von uns wahrgenommen. Jedooch unterliegen auch auch viele von ihnen dem  Zahn der Zeit. Vielleicht erinnert sich noch der Eine oder die Andere an die Diskussionen um die typischen Klingeltöne eines finnischen Handyherstellers, die angeblich sogar von den Vögeln imitiert wurden? Oder an das Rattern des Nadeldruckers, wenn er etwas auf das Papier brachte? Oder an das alte Martinshorn bei Notfahrzeugen? Das Fieben des Modems bei der Einwahl ins Internet oder dass schnorren der Wählscheibe bei den Telefonen? Wie wäre es mit dem Geräusch der Registrierkasse oder dem Knistern der Schallplatte…? Sicher fallen viele solcher Beispiele ein. Das Projekt  “Conserve the sound” hat es sich zur Aufgabe gemacht, in einem Onlinearchiv verschwindende Geräusche zu konservieren und der Nachwelt zu erhalten.  Es ist die Arbeit von CHUNDERKSEN, die von der Film & Medienstiftung NRW gefördert wird. Das Projekt lebt auch von Vorschlägen, Ideen, Geschichten. Also ist Mitmachen gefragt.

Eine wirklich nette Idee, auch wenn ich gelernt habe, dass man nett wohl nicht mehr aktiv im deutschen Wortschatz verwenden sollte. Dann möchte ich das Wort „nett“ an dieser Stelle konservieren.

Friedhof der Google-Entwicklungen

 

Im Laufe der Jahre hat Google eine Menge von Diensten und Angeboten entwickelt, die sich nicht immer durchsetzen konnten oder die aufgrund der firmeneigenen Politik wieder eingestampft wurden.  Jüngstes Beispiel ist der Google-Reader. Aber auch solche Innovationen wie iGoogle, Google Wave, Google Desktop uvm. gehören zu den Projekten, die es in der virtuellen Welt nicht mehr gibt. Auf der Webseite von slate.com wurden alle Dienste auf einem virtuellen Friedhof beigesetzt und können nochmal besucht werden. Hintergrundinfos zu den ehemaligen Diensten können abgerufen werden und wer mag, kann auch eine virtuelle Blume am Grab seiner Lieblingsapplikation ablegen. Witzig: Man kann die Seite auch über social sharing-buttons auf Facebook und Twitter teilen. Nur google+ ist nicht mit gelistet. Ob es dafür einen Grund gibt? 🙂

Unnütze Internetseiten gesucht?

„Take me to a useless webite – please -“ ist alles, was es unter der Internetadresse http://www.theuselessweb.com/ zu lesen ist. Das ist schon mal übersichtlich. Wenn man jedoch auf Please klickt, offenbart sich ein Mikrokosmos von sinnlosen Webseiten, der der Autor von theuselessweb im Laufe der Zeit gefunden hat. Mit jedem Klick auf „Please“ öffnet sich eine andere sinnfreie Internetseite, die es zu bestaunen gilt. Unglaubliche Funde wildester Kreationen aus der Geschichte des Webs warten… Also noch einmal klicken – Please!

http://www.theuselessweb.com/

Ball Kamera

Quelle: http://jonaspfeil.de/ballcamera

Da könnte ein paar Studierenden der TU Berlin ein guter Wurf gelungen sein. Im Rahmen einer Diplomarbeit entwickelten sie eine Kamera, die im Wurf Panoramabilder von der Umgebung erstellt. Dabei wird von 36 Kameras die Umgebung 360° horizontal und 180° vertikal abgebildet. Abgelichtet wird in dem Moment, in dem die Kamera den höchsten Wurfpunkt erreicht hat. Damit lassen sich offensichtlich witzige Bilder machen, wie Beispiele auf ihrer Webseite http://jonaspfeil.de/ballcamera zeigen. Für die Idee gab es bereits den Hauptpreis des „Gründerwettbewerbs – IKT Innovativ“ – die Idee soll wohl auch zur Produktreife gebracht werden.

Exit Mundi – Die besten Weltuntergänge

Heute geht es mal um ein Buch, welches mich jüngst begleitete und auf welches ich gern hinweisen möchte. Exit Mundi: Die besten Weltuntergänge , geschrieben vom niederländischen Wissenschaftsjournalisten Maarten Keulemans, stellt über 90 Szenarien des Niedergangs unseres Planeten vor. Damit es nicht zu langweilig wird, hält er eine gute Portion schwarzen Humors bereit, würzt diesen mit durchaus fundierten Überlegungen und Argumenten, ohne die Sprache der Ingeneurs-, Natur- oder Geisteswissenschaften (um mal einige zu nennen) zu sehr zu strapazieren und hält „Bodenkontakt“. So werden durchaus wahrscheinliche Theorien (z.B. Ausdehnung der Sonne, Supervulkanausbrüche oder Meteoriteneinschäge) neben eher unwahrscheinliche Möglichkeiten gepackt (z.B. Ende der Zeit 2012 / Kalender der Maya) und in farbenfrohen Wortbildern vorgestellt. Selbst Themen wie die „Machtübernahme“ der Welt durch Zombies werden nicht bloß deklassiert, sondern zumindest gesellschaftswissenschaftlich eingeordnet, so dass selbst so ein Thema noch einen gewissen Aha-Effekt bietet. Insgesamt kann man sich mit dem Buch fundiert auf die Apokalypse vorbereiten 🙂 Sprachlich erinnerte es mich in vielen Teilen an die philosophischen Darlegungen aus Douglas Adams ‚Per Anhalter durch die Galaxis‘

Das Buch wurde übrirgens auch von Bela B.  in gekürzter Version gelesen und liegt als Hörbuch vor. Die Wahl, Bela B. als Referent der Weltuntergangstheorien herbei zu zitieren, stellt sich als sehr gelungen heraus, da Bela B. die Lockerheit und den Ernst des Themas erfasst und als Gute-Nacht-Geschichten vorträgt.

Außerdem entdeckte ich eine Exit-Mundi Webseite mit dem einarmingen Banditen der Weltuntergänge: http://www.exit-mundi.de/

Knorkator auf dem Saarbrücker Altstadtfest

Nicht jede Band gehört zu den „must see live performance“ Supergruppen. Einige ragen aber aus der Masse heraus, wie z.B. Deichkind oder Bonarparte – die einen ziemlich großen Aufwand betreiben, wenn es um die Bühnenshow geht. Etwas preiswerter (was die Bühnendeko angeht), aber stilbewusst, kommen da Knorkator daher. Oft „eine Spur“ zu dick aufgetragen, häufig über das Ziel hinausschießend und mit jeder Menge Energie und herrlich viel Spaß und – Verzeihung, darf man das bei der Band sagen – Selbstironie 🙂 sollten sie eigentlich auf der ToDo-Liste jedes aktiven Konzertbesuchers stehen, der es gern etwas schräg mag. Mit billigen Effekten, deutlich alberner Garderobe und ad hoc Wortwitz („über sieben Saarbrücker musst du gehen“, siehe nachfolgende Bilder) betreiben sie einen unterhaltsamen, interaktiven TamTam, der das Publikum doch ziemlich mitreist. Die haben offensichtlich Spaß – das nennt man wohl Rampensäue 🙂

Und weil es so schön ist – der Apfel fällt ja bekanntlicherweise nicht weit vom Stamm – dürfen/müssen nun auch schon der eigene Nachwuchs ans Mirkophone, um Geld und Ruhm zu mehren…