Archiv der Kategorie: Foto

Bilder der Vernissage zur „Bunker“-Ausstellung

Eröffnung der Bunker-Ausstellung der FLAB, Foto von Sven Krumke

Endlich hab ich es geschafft, ein paar (erste) Impressionen des durchaus gelungenen Auftakts der Bunker-Ausstellung der Foto- und Labor AG der TU Kaiserslautern online zu stellen. Weitere Bilder folgen. Wen es interessiert: Hier gibt es den Link zu den Fotos: http://blogs.rhrk.uni-kl.de/flab/2016/02/22/bilder-der-vernissage-der-bunker-ausstellung/

Digitale Galerie / Rückschau Ausstellung „Bunker“

Bis gestern war die Ausstellung „Bunker“ in der Architekturgallerie der TU Kaiserslautern zu sehen. Ausgerichtet von den Fotograf_innen der Foto- und Labor AG (FLAB) der TU Kaiserslautern sowie zahlreichen Fotofreunden aus dem näheren und weiteren Umland. Insgesamt wurden gut 80 Bilder zum ehemaligen NATO-Bunker Kindsbach ausgestellt und die Rückmeldungen zur Ausstellung waren durchaus positiv.

Für alle, die nicht in der Gegend waren und sich dennoch die Bilder das „lost place“ NATO-Bunker Kindsbach ansehen wollen, gibt es die Möglichkeit, die Ausstellung zumindest virtuell zu besuchen. Dazu einfach den Blog der FLAB besuchen. Hier der Link: http://blogs.rhrk.uni-kl.de/flab/2016/01/24/digitale-galerie-der-bilder-der-ausstellung-bunker/

Viel Spaß

Einladung zur Vernissage und Fotoausstellung „BUNKER“ der FLAB-AG

Foto: Lars Kilian

Unscheinbar sieht er von außen aus und kaum einer ahnt, was sich hinter seinen gesicherten Eisentüren befindet: Der 4.400 m2 große ehemalige NATO-Bunker, der mitten in oder vielmehr unter einem Wohngebiet in Kindsbach liegt, auch „Cave Kindsbach“ genannt. Einmal betreten, strahlt die Anlage eine unglaubliche Faszination aus. Die Spuren vergangener Zeiten finden sich überall, wie eingefroren und gerade erst verlassen geben sie Zeugnis vom Leben und Arbeiten unter der Erde, von Geheimnissen, Spionage, von Krieg, der in der Luft liegt. Und immer das Gefühl, dass all das in nur einem Moment wieder zum Leben erweckt werden kann.

Absolut still ist es im Bunker, sein morbider Sog, die abplatzende Farbe, die mit weißem Schimmel wie einem Fell überzogenen Holzmöbel, die Überwachungsanlagen und Sicherheitsvorrichtungen, all das haben Fotografinnen und Fotografen der FLAB AG sowie weitere Fotointeressierte in Bilder gebannt. Entstanden sind beeindruckende, beklemmende und faszinierende Zeugnisse einer nur vermeintlich vergangenen Zeit. (Text U. Annecke, http://www.uni-kl.de/campuskultur/kunst/bunker-bilder/)

 

  • Vernissage:
    Donnerstag, 7. Januar, 18.00 Uhr
    Architekturgalerie der TU, Rosenstraße 2
    Eintritt ist frei.
  • Ausstellung:
    8. – 24. Januar,
    donnerstags & freitags 15.00 – 18.00 Uhr,
    samstags 11.00 – 14.00 Uhr und
    nach Vereinbarung per Mail: info[at]architekturgalerie.org.
    Eintritt ist frei.

Godspeed You! Black Emperor – ‚Allelujah! Don’t Bend! Ascend! (2012)

Reinhören

Heute steht in unseren Breitengraden die längste Nacht des Jahres bevor. Da passt es, auf das Album „Allelujah! Don’t Bend! Ascend!“ von GY!BE zu verweisen. Schon allein der Titel des Albums vermag vielleicht all denen Hoffnung stiften, die im alltäglichen Kampf um was auch immer nicht auf der Gewinnerseite stehen. Gleich zu Beginn steigen GY!BE in die Dunkelkammern ihres sowieso nicht gerade hell beleuchteten musikalischen Gebäudes hinab, um dort unten mal ordentlich aufzuräumen und die Erinnerungen und Gedanken der letzten Dekade ans Licht zu zerren. Die beiden 20-minütigen Stücke „Mladic“ und „We drift like worried fire“ bilden dabei die Kondensationskerne dieser 50 Minuten Apokalypse. Dabei verlassen die Kanadier den Postrock und gehen mit „Mladic“ deutlich in Richtung Noiserock, der scheinbar alles niederwalzt, was bislang noch Hoffnung in sich trug, während „We  drift like worried fire“ die der Band typische Melancholie in sich trägt, die zugleich auch das Licht  verspricht, Neues und Besseres zu schaffen.

Mit dem Album, das 10 Jahre Arbeit in sich birgt und dessen Veröffentlichung eher heimlich während eines Konzerts in Boston erfolgte, konnten GY!BE sogar kurz in die Charts erklimmen und gewannen den Polaris Music Prize. Dennoch bleiben sie fernab von Hitparade und Mainstream, sie sind radiountauglicher denn je und definitiv nicht massenkompatibel. Aber welche Apokalypse ist das schon?

Bleibt uns der Blick auf Morgen. Die längste Nacht des Jahres liegt dann hinter uns und das Licht kommt sicher wieder.

Offenbar das gesamte Album zum Hören bei Youtube:

2012 hatte ich das Glück, die Band mal live in Lille zu erleben. Ein paar Impressionen dieses großartigen Konzerts, wobei Workshop vielleicht der passendere Begriff des Auftritts sein könnte…

Impressionen aus Amsterdam

Im Frühjahr hatte ich die Möglichkeit, ein paar Tage in Amsterdam zu verbringen. Es gab viel zu sehen und zu entdecken. Natürlich nicht ohne Fotoapparat. Ein paar Eindrücke dieser sehr schönen Stadt…

chönen Stadt anbei.

Monatsbild Dezember 2015

_LK_1472_HDRDer Dezember – mit den bunten Lichtern, dem Warten auf die Wintersonnenwende und Silvester bringt er doch auch Farben ins Jahr. Daher die Bildwahl (Treppenaufgang im Theater Buenos Aires)

Einladung zur Ausstellung „Privatsphäre“ der FLAB AG der TU Kaiserslautern

Bild: Lars Kilian

Für Fotograf_innen ist das Thema Privatsphäre immer aktuell, denn einerseits möchten Personen in ihrem privaten Umfeld und in intimsten Momenten fotografiert werden und ihr Leben für die Welt dokumentieren, andererseits kommt es häufig zur Verletzung der Privatsphäre, weil die Lust auf immer intimere und privatere Bilder stets zunimmt. Zwischen den Polen Selbstexposition und Voyeurismus bewegen sich Fotograf_innen der Foto- und Labor AG (FLAB) der TU Kaiserslautern mit viel Raum für Assoziation und Interpretation.

Die Mitglieder der FLAB AG laden herzlich ein, ihre Bilder gewordenen Gedanken zum Thema Privatsphäre im Rahmen einer Ausstellung zu teilen und zu diskutieren.

  • Ausstellung:
    Ab Mittwoch, 9. bis 18. Dezember, werktags 8.00 – 19.00 Uhr
    Foyer Gebäude 42
    Eintritt ist frei.
  • Vernissage:
    Dienstag, 8. Dezember, 18.00 Uhr
    Foyer Gebäude 42
    Eintritt ist frei. Mit kleinem Umtrunk und Einführung

Mehr Informationen über die Foto- und Labor AG der TU Kaiserslautern finden sich hier: blogs.rhrk.uni-kl.de/flab

Compagnie Carabosse in Stiring-Wendel

Im Mai diesen Jahres gab es erfreulicherweise wieder viele visuelle und akustische Leckerbissen, als die Compagnie Carabosse den Parc Explor in Stiring-Wendel in ein Flammenmeer verwandelte und einzelne Bereiche musikalisch unterstrich. Bekannt war mir die Künstlergruppe bereits von ihrer Feuerinstallation im Deutsch-Französischen Garten 2014. Die dort mit den Flammen erzeugte Atmosphäre macht schon lust auf Mehr und so war klar, dass die Veranstaltung besucht werden musste. Festzuhalten bleibt. Tolle Location für Industrieromantiker, ein offenbar gigantischer Aufwand, neue Installationen aber auch bereits Bekanntes (was gar nicht schlimm oder langweilig war), die zu beeindrucken wussten. Dazu ein milder Maiabend. Alles perfekt! Ich freu mich schon auf die nächste Installation in der Nähe 🙂

Monatsbild November 2015

15 NovemberGrau in Grau, eine meiner Assoziationen mit dem November. (Autotunnel in Paris)