Autechre – Amber (1994)

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„Die dichte, mathematische Musik, die Autechre auf ihrem Debütalbum Incunabula präsentierten, wird auf dem Nachfolger Amber mit einem neuen Kniff versehen. Während bei der früheren Arbeit die Percussions im Zentrum standen, dominieren hier hochentwickelte Melodien und Strukturen. Der Geist des Electro lebt noch immer in den gedämpften, rhythmisch komplexen und seltsam funkigen Beats. Aber sie bilden nicht nur den Hintergrund; sie verschmelzen nahtlos mit dichten Streicherlagen, umherschweifenden Synthesizer-Motiven und massiven Bruchstücken brutalen Lärms. Das ist hochintellektuell, aber auf keinen Fall gefühllos. Sind Tracks wie „Glitch“ und „Peizo“ dicht und undurchdringlich, so deckt der Großteil von Amber emotionales Gebiet ab, von schrullig und schnell („Slip“) bis hin zu melancholisch („Nine“). Diese hochemotionale „Maschinenmusik“, die auf den späteren Alben Tri Repetae++ und LP5 hervorragend fortgeführt wurde, macht aus Autechre eine der wenigen wirklich denkwürdigen Bands der modernen elektronischen Musik. (Matthew Corwine)“

Wikipedia über Autechre

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