Posts Tagged “Studium”

Auf der Webseite des Projektes nexus, die Konzepte und gute Praxis in der Hochschullehre präsentiert, wurde ein Anrechnungskompass veröffentlicht. Dieser ermöglicht es Interessierten, Studienangebote zu recherchieren, die bereits erworbene Kompetenzen der Studierenden anerkennen und in das Studium aufnehmen. Mit diesem Werkzeug wird ein weiterer Beitrag zur Öffnung der Hochschulen geleistet, da auch außerhalb von Hochschulen erworbene Kompetenzen für das Studium anerkannt und genutzt werden können. Somit können Zugänge zu Studienangeboten erleichtert werden oder das Studium durch die Anerkennung von Vorerfahrungen  verkürzt werden. Nexus hat bundesweite Studienangebote, die vorab erworbene Kompetenzen berücksichtigen und anerkennen, erfasst und in einer Datenbank zusammengeführt. Derzeit sind es über 1500 Angebote, die Kompetenzanerkennungsverfahren individuell, pauschal oder in Kombination durchführen. Man kann nach grundständigen und weiterführenden Studiengängen suchen, die fachliche Ausrichtung und/oder örtliche Verankerung des Studiengangs als Suchkriterium benennen, nach Abschlussarten und Studienformen recherchieren, Hochschultypen, Zulassungsmodi und und und wählen. Es gibt also für Interessierte eine Vielzahl von Kriterien, entsprechende Studienangebote zu filtern und hoffentlich geeignete Programme zu finden.  Das Angebot wird offensichtlich kontinuierlich ausgebaut.

Zum Anrechnungskompass geht es hier lang: http://www.hrk-nexus.de/material/nexus-anrechnungskompass/

 

 

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…schon ein paar Tage alt, aber dennoch nicht veraltet, stolperte ich heute wieder über den Bildungsmonitor im Netz. Bei dieser Webseite handelt es sich um eine klare und ansprechend gestaltete Seite, die Auskunft über die Leistungen des Bildungssystems in Deutschland sortiert nach den Bundesländern gibt. Mittels einer grafischen und wahlweise tabellarischen Aufbereitung von Daten auf Basis von über 100 Indikatoren können Informationen zu

  • pro Kopf-Bildungsausgaben
  • Investitionen in Bildungsressourcen
  • Bedingungen für die Betreuung der Lernenden
  • Förderangebote
  • Internationalisierung des Bildungsangebots
  • Zeiteffizienz bei der Ausbildung
  • Schulqualität
  • Integration und Chancengleichheit
  • Berufliche Bildung und Arbeitsmarktorientierung
  • Akademisierung
  • Förderung im MINT-Bereich
  • Förderung der Forschung

abgefragt werden. Dabei finden sich zu den einzelnen Aspekten jeweils mehrere Detailabfragen. Neben dem Ist-Zustand 2012 wird auch eine dynamische Abfrage angeboten, die die Entwicklungen in den einzelnen Bundesländern aufzeigt. Nach Information des Bildungsmonitors ist derzeit Sachsen das Land mit dem besten Bildungssystem. Schleswig Holstein liegt hingegen auf dem letzten Platz. Zur Ehrenrettung sei darauf hingewiesen, dass sich alle Bundesländer im Vergleich zu 2004 enorm verbessert haben. Mit den gemessenen Indikatoren läge beispielsweise Schleswig-Holstein 2004 noch auf Platz 1.

Den Bildungsmonitor gibt es bereits seit 2004, der vorliegende Monitor wertet die Daten von 2010 aus.

Mehr Informationen unter: http://www.insm-bildungsmonitor.de/

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Auf einer Tagung wurde ich auf die Webseite schoolinger.de aufmerksam gemacht, die von Dr. Malte Persike aus der Abteilung Methodenlehre & Statistik des Psychologischen Instituts der Johannes Gutenberg Universität Mainz betrieben wird. Abgesehen davon, dass Herr Persike in seine Veranstaltung eine Menge Sozialer Medien für die Vor- und Nachbereitung einbindet und auch direkt in den Veranstaltungen nutzt (z.B. Twitter-Rückmeldungen der Studierenden), bietet er die Veranstaltung zur Statistik auch Interessierten online an. So finden sich unter http://methodenlehre.sowi.uni-mainz.de/schoolinger/ Lerneinheiten zur Deskriptiven und Multivarianten Statistik, zur linearen und polynomialen Regression, Klassifikationsmethoden, statistisches Testen usw.

Die einzelnen Lehreinheiten werden mit Hilfe von Youtube-Videos anschaulich erklärt, es werden Beispieldatenstätze bereitgestellt, pdf-Texte zur Vertiefung angeboten sowie Übungen bereit gehalten, die zur Anwendung des Gelernten genutzt werden können. Darüber hinaus bietet jede Lerneinheit ein Diskussionsforum, in welchem man sich mit anderen Lernern austauschen kann.

So, wie ich die Sache überblicke, ist das Angebot für die Nutzer kostenlos und es lohnt sich, die Inhalte genauer anzusehen. Es ist schon erstaunlich, wieviel Energie und Herz hier investiert wird, dass Thema für Lernende aufzubereiten. Wie bereits angesprochen, werden mehrere digitale Kanäle genutzt, um die Lernenden zu erreichen. So gibt es neben der Webseite auch

Bei so viel Nutzung von social media kann keiner sagen, er wurde nicht informiert :-)

Und weil es so gut ist, hat sich auch schon Iversity für den Kurs gemeldet. Ich bin begeistert!

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Ein Trend, dem sich mittlerweile immer mehr Hochschulen öffnen, zeigt sich darin, die Bildungsangebote für (weltweit) interessierte Gruppen zu öffnen. Auch die Leuphana Universität geht nun diesen Weg und bietet Onlinekurse in der dafür eingerichteten Digital School an. Das Interessante daran: Jeder kann sich einschreiben, es gibt keine Zulassungsbeschränkungen. Interessant an dem Angebot ist, dass für die erfolgreiche Teilnahme auch Leistungspunkte vergeben werden, die dann an der eigenen Hochschule (falls nötig), angerechnet werden. Das dafür zu erstellende Zertifikat kostet dann jedoch etwas: 20 Euro.

Der erste angebotene 3-Monate dauernde Kurs heißt “ThinkTank Cities” unter Leitung von Daniel Libeskind. In dem Kurs geht es darum, Zukunftsszenarien für die Gestaltung der Städte zu entwickeln. In fünf-Personen-Teams lösen die Studierenden Aufgaben, durch die Einbindung eines Peer-Review-Verfahrens werden die Arbeitsergebnisse online diskutiert. Hierfür setzt die Digital School auf den Einsatz von social media und einer entsprechenden Lernplattform. Die in den Gruppen entwickelten Ideen werden in einem weiteren Schritt in 2D und 3D Modellen umgesetzt.

Interessant an dem Ansatz ist weiterhin die Idee, mit Unterstützung vieler multidisziplinärer und internationaler Teams, gelungene Ideen und Innovationen für die Zukunft der Städteentwicklung  zu erarbeiten. Mal schauen, welche Ergebnisse im April zu erwarten sind und ob diese online vorgestellt werden.

Mehr Informationen zum Kurs, Einschreibezeiten etc. unter: http://digital.leuphana.de/

 

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32 Vertreterinnen und Vertreter staatlicher Hochschulen haben sich in einem Qualitätszirkel an der Erarbeitung einer Charta für gute Lehre beteiligt. Diese wurde im Oktober auf der Tagung “Wie gute Lehre gelingen kann” vorgestellt und diskutiert. Gerade der Diskussionsprozess soll nun in die breitere Öffentlichkeit getragen werden und so wurder der vorläufige Stand der Arbeit im Netz veröffentlicht. Interessierte können sich die einzelnen Aspekte anschauen und bei Bedarf (Ergänzungs)Vorschläge rückmelden, bevor eine endgültige Fassung verabschiedet wird.
Insgesamt deckt die bisherige Fassung ein breites Spektrum an Themenfeldern ab, die für eine gute und gelungene Lehre von Relevanz sind. Dazu zählen:

1. Lehren – Lernen – Prüfen

2. Beratung und Betreuung

3. Curriculumentwicklung

4. Personalentwicklung

5. Motivation und Anreize

6. Organisationsentwicklung

7. Qualitätsmanagement

8. Governance

9. Rahmenbedingungen

10. Forschung in der Hochschulbildung

Bis 30.11.2012 können nun noch Rückmeldungen gegeben werden, die ggf. in der Charta Berücksichtigung finden. Die endgültige Fertigstellung der Charta ist für 2013 geplant. Die Charta kann unter folgender Adresse eingesehen werden: http://www.stifterverband.info/wissenschaft_und_hochschule/lehre/charta_guter_lehre/index.html Ansprechpartner und Verantwortliche sowie beteiligte Akteuer bei der Entwicklung der einzelnen Bereiche werden neben der inhatlichen Ausgestaltung ebenfalls benannt.

Wahlweise kann man sich den Entwurf auch als pdf herunterladen: http://www.stifterverband.info/wissenschaft_und_hochschule/lehre/charta_guter_lehre/charta_guter_lehre_entwurf.pdf

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Auch im Wintersemester gibt es im Rahmen des Projektes “Offene Kompetenzregion Westpfalz” eine Vortragsreihe. Sie steht unter dem Titel “Lehre im Wandel. Neue Lehr- und Lernformen mit Blick auf die Kompetenzorientierung” und startet am 5.11.2012. Die Vorträge finden am Fraunhofer-Institut ITWM, Kaiserslautern statt, die Teilnahme ist kostenfrei. Der Einfachheit halber möchte ich an dieser Stelle nur die Webseite (http://www.kompetenzregion-rlp.de/) zitieren, auf der auch die Möglichkeit der Anmeldung zur Vortragsreihe gegeben ist:

“Das Anliegen der Reihe ist es, über aktuelle Entwicklungen in der Hochschullehre zu informieren und die Lehrenden aller Fachrichtungen bei der Ausrichtung Ihrer Lehre und Studiengestaltung auf eine Kompetenzorientierung und die Gestaltung und Begleitung von Lernprozessen zu unterstützen. Die Erfordernisse für eine stärkere Kompetenzorientierung ergeben sich bspw. im Rahmen von Akkreditierungsverfahren, aber auch wegen der zunehmenden Selbstlernorientierung, besonders in berufsbegleitenden oder Fernstudienformaten.

Die Vortragsreihe bietet einen Überblick über

  • eine kompetenzorientierte Gestaltung von Studiengängen im Allgemeinen
    05.11.2012: Prof. Dr. Niclas Schaper, Universität Paderborn,
  • eine Kompetenzorientierung im Kontext neuer Lerntechnologien
    12.11.2012: Prof. Dr. Per Bergamin, Leiter des Instituts für Fernstudien & eLearningforschung, Fernfachhochschule Schweiz,
  • die Entwicklung von Selbstlernkompetenzen im Rahmen von Blended-Learning- und Präsenzstudiengängen
    03.12.2012: Prof. Dr. Hermann J. Forneck, Direktor Pädagogische Hochschule der Nordwestschweiz,
  • eine gendergerechte Kompetenzorientierung von Studiengängen
    10.12.2012: Prof. Dr. Schwarze, Hochschule Osnabrück
  • und die Sicht von Unternehmen auf eine Kompetenzorientierung des Studiums
    17.12.2012: Dr. Gerhard F. Braun, Präsident der Landesvereinigung Unternehmerverbände Rheinland-Pfalz.

Die Einladung richtet sich an alle Hochschullehrenden und Mitarbeiter/-innen der FH und TU Kaiserslautern sowie an alle Interessierten aus Bildung, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik.”

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Das Zentrum für Lehrerbildung der Universität Trier führte im Wintersemester 2010/11 eine Workload-Studie bei Studierenden der Bildungswissenschaften durch. Dabei wurden die Studierenden zu vier Zeitpunkten, Anfang, Mitte und Ende der Vorlesungszeit und Mitte der vorlesungsfreien Zeit bzw. Praktika, gebeten, die gefühlte Arbeitsbelastung anzugeben.

Insgesamt gaben die Studierenden der BA-Studiengänge an, dass die Belastung höher ist, als bei Studierenden alter Prüfungsordnungen und -abschlüsse. Auch die Belastung in den Bildungswissenschaften wird höher eingeschätzt als in anderen Studienfächern. Weiterhin gaben über 80% der Befragten an, dass sie auch in der vorlesungsfreien Zeit Studienleistungen erbringen müssen.

Mehr zur Studie unter: http://www.uni-trier.de/fileadmin/forschung/ZFL/templates/Projektergebnisse_Workloaderhebung.pdf

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Der UTB-Verlag hat eine Webseite eingerichtet, die sich mit dem Thema “Fit für’s Studium” beschäftigt. Hier werden, zusammengefasst aus Büchern des UTB, Hinweise für Studierende zu vielen Grundkompetenzen im Studium gegeben. Dazu zählen beispielsweise:

- Recherchieren

- Lesen & Exzerpieren

- Lernen & Behalten

- Wissenschaftlich Schreiben uvm.

Schön übersichtlich und mit wesentlichen Informationen versehen. Hier geht es zur Webseite: http://studium.utb.de/startseite/

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Rolf Schulmeister ist ja kein Unbekannter in verschiedenen Wissenschaftsbereichen – mir begegnete er viel im und um das Themenfeld eLearning in Literatur, auf Tagungen… Die Ergebnisse eines seiner jüngeren Projekte mit dem Titel “ZEITlast” überraschten nicht nur ihn (als Buch bei Amazon: Die Workload im Bachelor: Zeitbudget und Studierverhalten: Eine empirische Studie). Auch von Anderen werden die Ergebnisse, sowie darauf aufbauend die Methodik bei der Datenerhebung, Strichprobenauswahl etc. äußerst genau unter die Lupe genommen. Denn was Schulmeister in seiner Untersuchung rausgefunden hat, entspricht (wie häufig bei seinen Ergebnissen :-) ) nicht dem Mainstream. Er untersuchte die tatsächliche wöchentliche Arbeitsbelastung von Studierenden nach der Bologna-Reform des Hochschulwesens. Dabei stellte er fest, dass diese um einiges niedriger ausfällt, wie lange befürchtet oder angenommen. Nach Auswertung aller Daten kommt Schulmeister auf eine durchschnittliche Arbeitsbelastung von ca. 23 Stunden pro Woche bei Studierenden, was doch deutlich unter den bislang kursierenden Zahlen liegt. Hierfür wurden über 400 Studierende deutschlandweit und studiengangübergreifend befragt. Ganz interessant, wie ich finde und ich ich bin schon gespannt auf die Ergebnisse der Workload-Untersuchung an der TU Kaiserslautern.

Eine Kurzinfo zur Untersuchung von Schulmeister inklusive vieler interessanter und amüsanter Kommentare findet man unter nachfolgendem Link: http://www.zeit.de/2011/20/C-Studienzeit

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Wieder mal geht es um eine Internetseite, die vor allem mit Arbeitsergebnissen von Studierenden gefüttert wird. Unter http://www.stopptdiemobber.h-da.de/ finden sich Beiträge verschiedener Semesterbeiträge von Studierenden der Hochschule Darmstadt. Unter Leitung des medienpädagogischen Mitarbeiters Wolfgang Thau wurden und werden Themen wie Cyberstalking, Dating Violence, Mobbing oder Happy Slapping vorgestellt. Neu hinzugekommen ist Boreout, einem noch relativ unbekannten Phänomen ähnlich dem Burnout, welches jedoch Streß durch Unterforderung am Arbeitsplatz beschreibt.

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