Hörprobe

Im Nachgang darf man sich fragen, ob diese Könige wussten, was sie mit diesem Album auslösen würden? Eine regelrechte Welle neuer Lagerfeuerromantikmusik wurde ausgelöst und ein Erland Oye Hype sowieso. Akustikgitarrenhersteller und -händler dürften sich die Hände gerieben haben. Die britische Presse war auch schnell mit einem neuen Genre bei der Hand: New Acoustic Movement (http://www.indiepedia.de/index.php?title=New_Acoustic_Movement)

Aber wie dem auch sei: dieses  Album trägt so viel Ruhe und Wärme in sich, dass es gar keines extra-Lagerfeuers mehr braucht.  Und auf den Webseiten des BR (“on3″) schaffte es dieses Album sogar in die Ruhmeshalle, auch wenn der Kritiker eigene Vergleiche einbringt: “Ihr Debütalbum hört sich an wie ein grün bestrichener Fensterrahmen in einem kleinen norwegischen Dorf. Irgendwie schon ein bisschen kitschig, aber trotzdem einer der schönsten Musikmomente des Jahrzehnts.” (http://on3.de/element/172/ruhmeshalle-kings-of-convenience-quiet-is-the-new-loud#/element/172/ruhmeshalle-kings-of-convenience-quiet-is-the-new-loud)

Gern werden die Kings Of Convenience als die neuen Simon & Garfunkel genannt: ich würde es lieber andersrum sehen :)

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Laut Spiegel online in der heutigen Ausgabe findet ein immer stärkerer “Kampf ums Klassenzimmer” (http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,809908,00.html) statt. So drängen die großen Anbieter von Hard- und Software immer mehrin den Bildungsbereich vor, um sich schon früh zukünftige Nutzergruppen “heranzuziehen”. So bietet beispielsweise Apple seine neue E-Book Software “Autho”r bereits für den englischsprachigen Markt an. Mit dieser sollen multimediale Lehrbücher einfach zu erstellen sein. Aber auch auf Landesebene gibt es großangelegte Initiativen, die Bildungsangebote auf den “virtuellen Bereich” auszudehnen. So investiert Korea über 1 Milliarde Dollar, um alle Bildungsinhalte bis 2015 zu digitalisieren. Die Türkei wiederum plant den Kauf von 15 Millionen Tablet-PCs, um alle Schüler mit diesen neuen Medien auszustatten. In den USA arbeiten über 2300 Schulen mit iPads und über 1000 haben sich ihre eigene App-Lernwelt aufgebaut.

Inwieweit dieser Markt wirklich für web-based learning geeignet ist, wurde bislang aber nur wenig erforscht, findet doch e-Learning vorwiegend außerschulisch bzw. im tertiären Bildungssektor, auf dem Weiterbildungsmarkt und ggf. in größeren Unternehmungen Anklang. Jedoch fand Anne Bamford in einer Forschung heraus, dass der Einsatz neuer Medien durchaus gewisse Effekte hat. So gab ein befragter Schüler an, dass der Einsatz von 3D-Brillen im Biologieunterricht im Vergleich zur Arbeit an echten Objekten besser – weil realistischer – ist. Das kann ja immerhin eine Lernmotivation sein. Jedoch wird es noch einige Hürden geben, bevor die Schüler statt mit prall gefülltem Schulranzen nur noch mit dem Tablet in die Schule gehen. Wobei: braucht man dann noch die Schule als örtlich angesiedelte Institution? Es wird spannend bleiben ;-)

Zum Artikel: http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,809908,00.html

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Reinhören

“Die schönste Zeit im Leben, ist morgens zwischen sechs und sieben, in einem Kuckucksuhrengeschäft…”

Eine der vielen lustigen und/oder fraglichen und auf jeden Fall erinnerungswürdigen Textzeilen der Albums aus der Post-NDW Zeit. Max Goldt liefert wieder skurile Texte, die manchesmal tiefsinnig wirken (Könnten Bienen fliegen, Eingecremter Arbeiter) – ob sie es sind, soll einfach jeder selbst entscheiden – manchesmal erheitern (Familie, Pubertät und Haarwuchs, Senf drauf!). Dazu Musik von Gerd Pasemann, die wie immer aus allen Stilrichtungen das zusammenträgt, was gerade geeignet scheint. Hörenswert an ruhigen Sonntagnachmittagen – also heute!

“Das Peinlichste am Schwabenland, mal von der Landschaft abgesehen, sind doch sicherlich die Schwaben”

Wikipedia über Foyer Des Arts

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Anbei ein paar unsortierte Bildchen von der kleinen Reise in die goldene Stadt. Schön war’s und kann dringend empfohlen werden! Tolle Architektur, viel Geschichte, schöne Märkte, anderes Essen und fremde Sprache. Ist also schon richtig Urlaub und eine Reise wert :-) Wenngleich ich vermute, das in der sonnigeren Jahreszeit noch mehr Touristen unterwegs sind, was im Dezember schon üppig ausfiel. Aber auch das ist Urlaub…

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Hörprobe

2008 war ein Jahr in der Joy Division Dekade, an dem sich so viel Bands abarbeiten mussten (woher kam überhaupt dieser Trend?), wozu sich wohl auch Diego zählen durften. Doch Vorsicht. Es wird nicht mal schnell eine Kopie der alten Helden produziert, vielmehr sind sie meines Erachtens kraftvoller, drücken stärker nach vorn und lassen so durchaus auch das Diskoknie nicht kalt. “Diego, die mit beiden Füßen im Wave und im Pop, im Punk und im Drama stehen, zaubern bedingungslose Tanzbrecher, die im Sekundentakt gefangen nehmen und schütteln, schütteln, schütteln. Zarte Melancholie bricht mit sehnsuchtsvoller Hoffnung, zerreißende Melodien überfallen rücklings und Hit reiht sich nahtlos an Hit.” (http://www.plattentests.de/rezi.php?show=6231)
Wer heute Interpol, Editors oder She Wants Revenge sagt, sollte auch Diego sagen! Und dann: Let’s Dance to Joy Division

http://www.diego-music.com/

Diego bei myspace

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Auf was für Ideen die Finnen so kommen. Liegt wohl an den langen, kalten Wintermonaten :)

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Die Bologna-Reform hat das Studium und das Studieren maßgeblich verändert. Es gibt bereits einige Untersuchung zur Belastung der Studierenden der “neuen” Studienabschlüsse (Stichwort: Die Workload im Bachelor). Das Internationale Zentrum für Hochschulforschung Kassel führt derzeit eine Befragung bei den Lehrenden der Hochschulen durch, um den Wandel von Lehre und Studium aus der Perspektive dieser Zielgruppe zu beleuchten. Unter der Adresse http://lessi-2011.de/ können Hochschullehrende bundesweit an der Untersuchung teilnehmen, indem sie einen Fragebogen (Umfang ca. 20-30 Minuten) ausfüllen.

Folgende Fragen sollen dabei näher beleuchtet werden:

  • Wie bewerten die Lehrenden die Veränderungen in Lehre und Studium der letzten Jahre?
  • Welche Erfahrungen wurden bei der Einführung der Bachelor- und Masterstudiengänge gemacht?
  • Worauf sollte nach Ansicht der Lehrenden bei der Gestaltung von Lehre und Studium zukünftig Wert gelegt werden?
  • Wie lassen sich die Arbeitsbedingungen der Lehrenden charakterisieren und welche Karriereperspektiven werden gesehen?

Ich bin mal auf die Ergebnisse gespannt…

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Eine Barriere für den Einsatz multimedialer Lernmaterialien stellt die Erstellung dar. Lehrkräfte gehen davon aus, dass hierfür umfangreiche Technikkenntnisse und hoher Programmieraufwand notwendig sind. Dass es auch anders geht – zumindest wenn man kleine Bausteine erstellen möchte – zeigt die Webseite http://learningapps.org/. Hier liegen neben einer Sammlung von “Lernapps” auch entsprechende Werkzeuge bereit, die es erlauben, relativ schnell eigene Lernbausteine zu erstellen. Dafür ist kein Download von Software nötig, die Apps lassen sich online unkompliziert mittles entsprechender Vorlagen erstellen. Vorbereitete Vorlagen gibt es u.a. für Schätzen, Quizzes, Bildzuordnungen, Multiple-Choice Aufgaben, Puzzles, Kreuzworträtsel und Wortgitter, verschiedene Zuordenaufgaben uvm. Mit diesen Vorlagen können kleine Übungs- und Lernaufgaben erstellt werden, die dann in der Lehre oder für das Lernen nutzbar sind.

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Hörprobe
Habt ihr ihn schon bemerkt? Den kleinen weißen Lichtstreifen, der jeden Abend etwas länger am Himmel bleibt und von der Sonne, warmen Winden und schattigen Plätzen  an Seen kündet.

Der Bassist von Fridge, Adem Ilham, schreibt für diesen Lichtstreifen vielleicht Musik, um ihn zu locken. So entstanden hier wunderbare Homesongs am heimischen PC, bei denen alles, was Geräusche machen kann, wohldosiert und -gewählt aufgenommen und abgemischt wurde. Dazu zählen Glocken, Tasteninstrumente und akustischen Gitarre, Blockflöte, Stimme, Harfe, Harmonium, Bass, Percussion… Und viel Raum, damit sich alles entfalten kann um Mitsingzeilen wie “Everybody needs some help sometimes” ganz nebenbei in die Gehörgänge zu pflanzen, auf dass sie dort den ganzen Tag hängen bleiben.

“”Homesongs” sind zehn sehr intime, ruhige Stücke die in Ilhans Wohnung entstanden sind und auch eher Bett- statt Club-kompatibel sind. Die Produktion selbst ist im Studio ausgefeilt worden, allerdings bleibt die Technik versteckt unter Melodie und Atmosphäre. Wärme aber auch Einsamkeit, Nachdenklichkeit und dieses unwirkliche 3-Uhr-Morgens-Und-Ich-Bin-Noch-Wach-Gefühl wurden in einer seltenen Reinheit und Konzentration auf die CD gepresst, dass schon mal Gänsehaut aufkommen kann. Adem Ilhans markante und zugleich zurückhaltende Stimme trägt ihren Anteil dazu bei und verleiht den Songs die persönliche Note…. Als Fazit bleibt: Großartig! Aber eben nicht für jeden Geschmack und jede Stimmung geeignet. “Homesongs” sind anspruchsvolle aber befreiende Kost, keinesfalls massenkompatibel und bestenfalls im heimischen Groß-Britannien bei einem speziellen Publikum erfolgreich. Wer bei RADIOHEAD oder COLDPLAY noch etwas die Geschwindigkeit zurückdrehen möchte oder sich noch etwas mehr Tiefgang/Intimität wünscht, muss auf jeden Fall reinhören.”

(Oder ist es der Lichtstreif, mit welchem sich der Sommer verabschiedet?)

Offizielle Homepage: http://www.adem.tv/site/


Adem "These Are Your Friends" von trunkanimation

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Da wird Umberto Eco (hoffentlich) eine schöne Ehre zu Teil. Passend zum jüngsten Gratisdownload von Kobo findet man im Netz unter http://eco.ids-mannheim.de/wiki/Main_Page ein Umberto Eco Wiki, initiiert vom Institut für deutsche Sprache aus Mannheim.In diesem Wiki können alle stöbern und vor allem Mitwirken, die sich mit den Werken von Umberto Eco beschäftigen. So können hier Kommentare oder auch Fragen zur Handlung – was sicherlich an der einen oder anderen Stelle in den Werken von Eco auftaucht – eingestellt und bearbeitet werden. Na dann viel Freude beim Lesen und Diskutieren.

 

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