Super DOF Rechner

DOF, die Abkürzung für Depth of Field bezieht sich auf die Schärfentiefe in der Fotografie und ist da ein wichtiges gestalterisches Mittel. Nur, was bedeutet das konkret und – noch wichtiger – wie wirkt sich diese auf die Bildgestaltung aus? Kurz: je lichtstärker ein Objektiv ist, desto besser lässt sich ein Motiv vom Bildhintergrund freistellen.  Der Effekt verstärkt sich noch durch Faktoren wie Abstand zum Motiv und Brennweite. Kann der Abstand zum Motiv jedoch gut von Fotografen_innnen selbst beeinflusst werden, hat man für Brennweiten irgendwann ein Gefühl und weiß, das z.B. 150mm für Fotos in geschlossenen Räumen etwas lang sein könnten.

Aber, zumindest mir geht es so, oft ist es schwer, sich die Auswirkung der Lichtstärke für den Bildhintergrund vorzustellen. Lohnt sich der Kauf eines Objektivs mit Lichtstärke f1.8/1.4/1.2/0.95 oder genügt auch ein 2.8 für die Ansprüche? Schließlich gilt die goldene Regel der Fotografie: Lichtstärke ist durch nichts zu ersetzen, außer durch mehr Lichtstärke. Und das lassen sich Objektivhersteller auch ordentlich bezahlen…

Hier hilft ein DOF Rechner weiter, den ich vor einiger Zeit im Netz fand und – im Gegensatz zu vielen anderen – äußerst gelungen finde. Der DOF Rechner bietet zahlreiche Einstellungen, angefangen bei der Einstellung der Einheiten (metrisch oder imperial) geht es gleich weiter bei der Wahl des Models und Bildhintergrundes sowie der der Frage nach Portrait- oder Landschaftsfoto. Spannend wird es dann bei des Wahl von Objektivs, sofern es in der Datenbank hinterlegt ist. Denn dann sieht man bereits, wie das jeweilige Glas arbeitet. Aber auch wenn die gewünschte Linse nicht in der Datenbank sein sollte, kann man einfach die entsprechenden Werte wie Brennweite, Lichtstärke sowie möglicherweise einen Konverter eintragen und die Wirkung live an einem Bild betrachten. Klasse ist weiterhin die Einstellmöglichkeit der Distanz Fotograf – Modell und Modell – Hintergrund, zwei wichtige Aspekte für die Bildgestaltung. All das auch nochmal ganz praktisch und grafisch aufbereitet im unteren Bereich der Webseite. Nicht zuletzt kann man sogar die Anzahl der Blendenlamellen angebeben, die auch eine Wirkung auf das Bokeh, also die Darstellung des Hintergrunds, haben. Hier zeigen sich also Feinheiten, die sonst kaum ein DOF-Rechner mitbringt.

Es gibt noch zahlreiche andere Funktionen, die ich nicht vorgestellt habe sowie eine Version für mobile Geräte (hab ich nicht getestet). Witzig ist, und das möchte ich noch anmerken, dass bei der (virtuellen) Bildgestaltung sogar darauf geachtet wird, dass die Perspektive für Portraits – und zwar leicht von unten nach oben – berücksichtigt wurde.

Lange Rede…: Tolles Tool, dass jedem empfohlen sei, der sich etwas mit Bildgestaltung auseinandersetzen möchte oder über den Kauf eines Objektivs nachdenkt und nicht weiß, ob die Brennweite und Lichtstärke geeignet sind für die eigenen Anforderungen.

Hier also der Link: https://dofsimulator.net/en/

Urlaubsreflexionen, -schatten und -spiegelungen

Wieder hat es mich im Urlaub nach Italien verschlagen. Dieses mal war Venezien das Reiseziel, dem an dieser Stelle eine Empfehlung ausgesprochen werden muss! Venedig, klar. Aber (mir bislang unbekannte) Städte wie Chioggia, der kleinen Schwester Venedigs, dem herrlich an den Kanal angelegten Dolo und nicht zuletzt das lebendig Padua mit seiner fantastischen Architektur lohnen allemal eine Reise. Zumal auf dem Weg dorthin noch viele weitere Ziele wie Innsbruck (innerhalb eines Jahres nun viermal besucht!), Meran usw. liegen, für die sich ein längerer Zwischenstopp lohnt.

Fotografisch war ich eher minimal aufgestellt. Nur meine Olympus EM1 und das Voigtländer Nokton 25/0.95 waren dabei. Mit der Zeit hab ich mich wunderbar mit der Brennweite arrangieren können (wenngleich manchmal die 17mm auch schön gewesen wären). Es war auf jeden Fall eine Entdeckungsreise, da sich das Auge im Laufe der Zeit auf die Brennweite einlässt. Und da ich irgendwie keine Lust hatte, klassische Urlaubsbilder zu machen, ging ich auf die Suche nach Schatten und Licht, nach Reflexionen und Spiegelungen, in denen sich was finden lässt. Eine Auswahl an Bildern anbei…

Tricky – Maxinquaye (1995)

Warum ist Maxinquaye noch nicht in meinem Blog? Das Album befindet sich seit über 20 Jahren in meiner Sammlung und ist immer wieder erfreulich zu hören. Wenngleich es sich bei den düsteren Tracks des Erstlings-Solowerks von Tricky vielleicht nicht anschickt, von erfreulich zu sprechen. Mit Maxinquaye legte Tricky nach seinem Weggang von Portishead den Grundstein für die eigene Arbeit und einen Meilenstein in den um die Jahrtausendwende gefeierten Trip Hop. Tricky präsentiert hier seinen einmaligen lo-speed Rap auf schwerpumpenden, schwarzen Elektroniksounds. Insgesamt, so möchte ich mit Blick auf den Output der letzten 20 Jahre feststellen, hat Tricky das Niveau von Maxinquaye nie wieder in dieser Form erreicht. Maxinquaye – übrigens eine Zusammensetzung des Namens seiner Mutter – ist ein Album, dem man den Sumpf anhört, in dem Tricky sich damals befand. Wer mit ihm zusammen in den dunklen des TripHop abtauchen möchte, sei dieses Album empfohlen.

 

AG Geige – Raabe? (1991)

AG Geige wurde in den letzten Jahren wieder viel Aufmerksamkeit zuteil, auch wenn sie sich das wohl gar nicht so wünschten. Grund waren Kraftklub, die z.T. Sprösslinge der ehemaligen Elektro-Avantgarde im biologischen und auch geistigem Sinne sind und damit auch die Clubkultur in Chemnitz wieder interessant wurde.

AG Geige, mit ihren irren Kostümen, den dadaistischen Texten und den elektronischen Musikentwürfen wirkten gleichermaßen faszinierend wie auch  irritierend auf mich – aber auch auf die Kulturverantwortlichen der damaligen Zeit. So las ich in einem Interview, dass AG Geige zahlreiche Probekonzerte vor den Entscheidern des DDR-Staatsapparats hatten, bis sie eine Lizenz für den öffentlichen Auftritt erhielten – wohl, weil man sich nicht sicher war, ob diese Musik mit den Ideologien der damaligen Zeit in Einklang steht. Das stelle ich mir im Nachhinein sehr lustig vor! 

Die Mischung von Musik und Texten, gepaart mit meinen Jugenderinnerungen in den Klubs und Gesprächen mit der AG Geige macht sie für mich bis heute sehr reizvoll. 

Mehr Informationen über AG Geige: 

„Wo bleiben denn die nicht traditionell-Studierenden?“

 
Quelle: http://www.paedagogik.de/bilder/9783834017772.jpg

Das Thema Hochschulöffnung für die Gruppe der nicht-traditionell Studierenden ist nicht ganz so neu, gewann aber in den letzten Jahren zunehmend an (bildungs-)politischer Bedeutung. Im Projekt „Offene Kompetenzregion Westpfalz“ (https://www.kompetenzregion-rlp.de) des Bund-Länder-Wettbewerbs „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“ (https://www.wettbewerb-offene-hochschulen-bmbf.de) wurden Angebote speziell für diese Zielgruppe entwickelt und werden nun angeboten. Im Rahmen des Projekts widmete ich mich unter anderem der Frage, wo denn eigentlich die nicht-traditionell Studierenden bleiben? Denn laut Gesetz können in Rheinland-Pfalz  sehr viele Menschen auch ohne Abitur studieren. Jedoch ist der Zustrom dieser Gruppe an Studierenden an die Hochschulen bislang noch überschaubar. Wieso, weshalb, warum?… Und so führte ich eine Befragung bei Personen durch, die grundsätzlich die Studienberechtigung aufgrund ihrer (Bildungs-)Biografie erworben haben, jedoch nicht  den Weg an die Hochschulen suchten, suchen oder suchen werden. Über 250 Befragungen ergaben ein interessantes Bild, dass nun im Buch „Hochschulöffnung durch Kompetenzorientierung und Digitalisierung„, herausgegeben von Rolf Arnold u.a. (Schneider Verlag) zusammengefasst dargestellt ist.

Kategorien, gebildet aus einer Abfrage zu „drei Assoziationen mit dem Studium“ bei Schüler_innen an Berufsbildungseinrichtungen in der Westpfalz

 

Für Interessierte hier nochmal der Direktlink zum Verlag: http://www.paedagogik.de/index.php?m=wd&wid=3012

Und einen Einblick in das Inhaltsverzeichnis: http://www.paedagogik.de/verzeichnisse/9783834017772in.pdf

Chris Garneau – Music For Tourists (2007)

Nach Zwei kommt Eins. Jedenfalls hier. Nachdem ich El Radio von Chris Garneau begeistert aufsaugte, hielt ich Ausschau nach weiteren Werken und ihm. Das Album „Music For Tourists“ des Brooklyners hat einige Referenzen aufzuweisen: Verglichen mit Rufus Wainwright, entdeckt von Jamie Stewart und  Caralee McElroy (Xiu Xiu) und in der Serie Grey’s Anatomy verwendet. Für ein Debut schon „nicht schlecht“. Chris Garneau zeigt hier mehr als nur Songwirterkunst. Seine Arrangements sind sehr filigran, fragil, zerbrechlich, aber zugleich mutig. Er geht musikalische Seiten-, Seiden- und Saitenwege und entdeckt dabei, unweit der musikalischen Hauptstraßen  die Nebenstraßen, die sich vielleicht dem Massentourismus entziehen, dem Individualtouristen jedoch das Herz hochschlagen lassen.  Nicht immer sind sie schön, liebenswert und aufgeschmückt, hier und da sind sie dunkler oder rauer aber sie bleiben interessant und authentisch. 

Dieses Album als Empfehlung für einen Kopfurlaub jenseits der Highways.

Horizon Report 2017 – Lerntechnologien integrieren und Lernen fokussieren

(Quelle: https://encrypted-tbn0.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcQcTgecjb8kPFqJd8kjcpTVQaYkndghKxr5hEHN6TPwodeebs1p)

Auf dem Rückweg von der GMW-Tagung „Bildungsräume“ fand ich endlich  Zeit, mir den nicht mehr ganz so neuen Horizon Report anzusehen. Zu dessen erscheinen zwitscherten schon vor Monaten alle (sozialen) Medien.

Der Report hat sich ja (nicht nur) in der E-Learning Community einen Namen gemacht, da hier die zu erwartenden Trends des Einsatzes von Lerntechnologien in die Hochschullehre für die kommenden Jahre von einer Expertengruppe prognostiziert wurden. Zwar gibt es auch in diesem Jahr wieder Hinweise auf lehr- und lerntechnologische Entwicklungen , aber viel spannender ist meines Erachtens, dass der Report diese weniger stark fokussiert und seinen Blick deutlicher  auf Themen legt, die das Lehren und Lernen sowie die Organisation von Bildungsräumen an sich betreffen. 

Schon beim Blick in die Zusammenfassung der Ergebnisse zeigt sich, dass als erster Punkt Lehrkulturen und Studierendenerfolge genannt und damit als zentral angesehen werden! Aber auch der Erwerb von praktischen Kompetenzen (wobei entsprechende Technologien sinnvoll zu integrieren sind) und Prozesse zur Einschätzung unterschiedlicher (auch informell erworbener) Kompetenzstufen sowie die Bedeutung des Erwerbs von Medienkompetenzen, nicht nur verkürzt verstanden als Mediennutzungskompetenz (vgl. Medienkompetenzbegriff nach Dieter Baacke), zeigen, wie deutlich sich der Schwerpunkt von der Technologie hin zur Gestaltung von Lehrprozessen und die Unterstützung von Lernprozessen verlagert. 

Blickt man in die zu erwarteten Trends, so stellen die Beförderung von Innovationskulturen an Hochschulen inklusive der Forderung, Scheitern als Teil des institutionellen Lernprozesses zu verstehen sowie der verstärkte Einsatz von Deeper Learning Methoden und die damit verbundene Kompetenzorientierung zwei langfristige Trends dar, die in den kommenden fünf Jahren an Bedeutung gewinnen werden. Mittelfristig, so der Horizon Report, sind die Messung von Lernprozessen für einen Kompetenzerwerb sowie die Neugestaltung von physischen (!) Lernräumen  zur Förderung von Projektarbeit, Mobilität, Flexibilität oder mixed reality Technologien (im Handbuch E-Learning 2015; (5. Auflage wohl noch 2017) von Arnold et al. als Hybrider Bildungsraum bezeichnet) zwei Bereiche, die erwartbar sein dürften. Aktuelle Trends stellen der verstärkte Einsatz von Blended-Learning, der Ausbau von Lernplattformen sowie Formen kollaborativen Lernens dar. Insgesamt, so zeigen die Trends, geht es jetzt (zumindest meines Erachtens) deutlich stärker um Fragen der Gestaltung von Lehr-Lern-Arrangements, der Kompetenzentwicklung etc., wobei immer wieder auch Technologien, wie z.B. Cloud-Dienste, Apps etc. erwähnt werden.

Ebenso sind die benannten Herausforderungen weniger technischer Natur als vielmehr in den Bereichen der Personal-, Organisations- und Lehrentwicklung zu verorten. So sieht der Report die Entwicklung von Medienkompetenzen bei allen Akteuren, die Zusammenführung von formalen und informellen Lernen und die Kultivierung des Lebenlangen Lernens als bewältigbar an. Schwerer hingegen scheinen Hürden wie die Überwindung der Ausbildungskluft, vor allem bedingt durch soziale Ungleichheiten mit den damit verbundenen Problemen (erschwerter Zugang zu Bildung, Heterogenität der Lernenden) sowie die Überwindung des digital gap auf globaler und innergesellschaftlicher Ebene zu sein. Als echte Herausforderungen werden der Rollenwechsel bei Lehrenden sowie die Entwicklung Kompetenzorientierter Lernangebote beschrieben. (Zu letztgenannten Punkt gibt es wohl kommenden Monat einen Kriterienkatalog, der gerade in Veröffentlichung ist und hoffentlich Lehrenden bei der Gestaltung kompetenzorientierter Ansätze hilft.)

Insgesamt, so denke ich, hat der Horizon Report damit die wirklich wichtigen Themen aufgegriffen, die für die gelingende Gestaltung von Lehre in den kommenden Jahren von Relevanz sein dürften oder könnten. 

Mein Dank gilt an dieser Stelle wie wie jedes Jahr Helga Bechmann vom Multimedia Kontor Hamburg für ihre ausgezeichnete Arbeit an der deutschen Version des Report und ihre freundliche Erinnerung, dass wieder ein Jahr herum ist 🙂

Der Horizon Report 2017 ist hier frei verfügbar: https://www.nmc.org/publication/nmc-horizon-report-2017-higher-education-edition-de/

Impressionen vom und um den Comer See

Zwar nicht das pulsierende Leben, aber eine feine Mischung aus Kultur, Natur und viel Ruhe. Der Comer See scheint ideal für einen entspannenden Urlaub. Zeit für Wanderungen, kleine Exkursionen, Bummelei, dem Gedanken nachhängen und natürlich feinster kulinarischer Kaffeegenüsse. Kurzum: Eine schöne Gegend… Anbei ein paar Eindrücke (klicken zum Vergrößeren)

Lehren und Lernen online. Lehr- und Lernerfahrungen im Kontext akademischer Lehre

Vor einigen Monaten (!) flatterte mir das Buch „Lehren und Lernen online. Lehr- und Lernerfahrungen im Kontext akademischer Lehre“, herausgegeben von Hedwig Rosa Griesehop und Edith Bauer (2017) auf den Schreibtisch. Da ich gerade selbst viel zu schreiben hatte und habe, kam ich gar nicht dazu, es hier kurz vorzustellen. Ein Blick in das Werk lohnt sich für alle, die sich weniger mit technischen Fragestellungen im E-Learning beschäftigten, als vielmehr didaktischen Fragestellen nachgehen und sich didaktische Inspirationen sowie theoretische Fundierungen zur Gestaltung netzbasierter Lehr-Lern-Szenarien holen möchten. Denn der Sammelband „verfolgt mit der Präsentation und Diskussion neuer, unter dem Einfluss von Konstruktivismus und Subjektwissenschaft entstandener didaktischer Modelle für eine onlinebasierte Lehrpraxis ein explizit theoretisches Anliegen, in der Auseinandersetzung mit ganz konkreten Herausforderungen dieser Praxis aber auch ein praktisch-methodisches Interesse“ (S. VI). Damit fokussiert der Band „auf den mit dem Bologna-Prozess angestoßenen Wandel hochschulischer (…) Lernkultur, der im Paradigmenwechsel vom Lehren zum Lernen (…) zum Ausdruck kommt“ (ebd.) Damit soll das Buch vor allem Hochschullehrende ansprechen, die  den Wandel zu ko-konstruktiven, neuen und virtuellen Lehr-Lernarrangements suchen und vollziehen. 

Im ersten Teil des Buches wird sich dem Thema der Reflexionen als wesentliche Voraussetzung onlinebasierter Studienformate – ein Kriterium kompetenzorientierter Lernarrangements (vgl. Kilian 2017, in Veröffentlichung) – genähert, während im zweiten Teil vor allem medien- und lerntheoretische Fundierungen digitaler Hochschullehre vorgestellt werden. Der dritte Teil liefert zentrale Impulse für die Praxis digitaler Lehr-Lernprozesse. Insofern stellt das Buch einen reichhaltigen Fundus bereit, die eigene Lehre – nicht nur an Hochschulen – kreativ zu bereichern. 

Ein Inhaltsverzeichnis findet sich hinter folgendem Link: http://www.springer.com/

Dota Und Die Stadtpiraten – Bis Auf Den Grund (2010)

Bis auf den Grund – ein passender Titel für Dota und ihre Stadtpiraten. Longplayer sieben ist wieder voller kurzweiligem, poetischen, assoziativen Songwriter-Pop, ganz ohne den kitschigen Geruch des Lagerfeuers – wenngleich sie dort auf andere Art und Weise gut hinpasst. Durchaus tiefgängig, hier etwas Melancholie und da ein Augenzwinkern, phantastisch produziert und voller Wärme. Ein Album, dass eigentlich fast nicht zu laut gehört werden kann – denn dann merkt keiner, wenn man falsch mitsingt 🙂
Allein die Texte sind es wert, gehört zu werden. Und ich bin mir sicher, dass es irgendwann ein Buch mit Ihren Stücken zu lesen geben wird. Ein kleines Beispiel:

Die Liebe ist ein Bonbon
und löst sich ganz langsam auf
Ein kleiner Nährwert bleibt davon
und den Schmerz nimmt man in kauf

Dringend zu empfehlen sind auch ihre gern ausverkauften Live-Auftritte.

Mehr unter: http://kleingeldprinzessin.de/

eine digitale Sammelmappe